27.02.26: DSD fördert Sanierung der Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof in Köthen
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich an der Sanierung der Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof in Köthen mit 26.000 Euro.
Dach, Kuppel und Außenfassade sind dringend reparaturbedürftig.
Das Gebäude gehört zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt gefördert hat.
Der jüdische Friedhof wurde 1888 als Teil des städtischen Friedhofs eröffnet, mit eigener Umfriedung und separatem Eingangsportal. Zahlreiche Grabmale des 19. Jahrhunderts, meist im spätklassizistischen Stil, sind dort erhalten. Bei der Köthener Trauerhalle handelt es sich zweifellos um eines der wertvollsten baulichen Erbstücke aus der Geschichte des Judentums in Anhalt.
Zum Objekt
Die originelle Aussegnungshalle in orientalisierenden Formen entwarf der Köthener Stadtbaumeister Paul Bunzel 1888. Der Zentralbau steht über einem achteckigen Grundriss. Ihn schmücken die Kuppel, große Fenster mit Hufeisenbögen und gliedernde Vollsäulen mit orientalisierenden Kapitellen. Der breite Vorbau wurde 1905 angefügt.





