13.03.26: Konjunkturumfrage der IHK in Sachsen Anhalt
Die aktuelle gemeinsame Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt hat ein nüchternes Ergebnis zu verzeichnen: zum Jahresende 2025 gibt es in der Wirtschaft weiterhin keinerlei Aufbruchstimmung. Die Phase der Stagnation hält damit bereits seit 2022 an. Auch für die kommenden Monate bleiben die Unternehmen eher pessimistisch – sowohl mit Blick auf das eigene Geschäft als auch hinsichtlich Mitarbeiter und Investitionen. Die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKn) Halle-Dessau und Magdeburg, vorgestellt Ende Februar 2026, zeigt, dass zusätzliche Kostensteigerungen – nicht nur bei Energie und Rohstoffen, sondern insbesondere auch bei den Arbeitskosten die Lage verschärfte. Preisanhebungen ließen sich immer seltener am Markt durchsetzen, was zu rückläufigen Umsätzen führte.
Mit den Wahlen 2025, die zum Wechsel der Bundesregierung führten, hatten Unternehmen Hoffnung auf Reformen und wirtschaftliche Impulse. Die kurzzeitige Stimmungsaufhellung im zweiten Quartal verpuffte wegen fehlender Reformen jedoch rasch.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der beiden Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt (LAG) besteht seit 1997 und vertritt die Interessen von rund 110.000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage erhalten die Kammern aus einer repräsentativen Stichprobe. 900 Mitgliedern der Industrie- und Handelskammern werden dazu vier Mal im Jahr befragt.





