13.03.26: Gemeinsam für individuelle Pflegelösungen

Mit rund 1,42 Millionen Euro fördern das Land Sachsen-Anhalt und die Pflegekassen das innovative Modellprojekt „Familienkonferenz Pflege – Gute Pflege Zuhause“. Ziel ist es, die häusliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen nachhaltig zu stärken und die Lebensqualität der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen zu verbessern. Für das Projekt haben sich 5 Verbundpartner zusammengetan:
die Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA e.V.) und der Malteser Hilfsdienst aus Magdeburg,
der Verein Wildtulpe aus dem Petersberger Ortsteil Mösthinsdorf / Saalekreis)
die Bürgerinitiative Stendal sowie
der Verein Biworegio aus Bitterfeld-Wolfen
 
Geplant sind strukturierte Treffen, sogenannte Familienkonferenzen, um gemeinsam passende Lösungen für individuelle Pflegesituationen zu entwickeln. Hierbei sind auch die Pflegebedürftigen selbst und angehörige mit eingebunden. Eine koordinierende Fachkraft moderiert die Gespräche, in denen die Pflegesituation, die Unterstützungsbedarfe und die verfügbaren Ressourcen offen besprochen werden. Das Angebot richtet sich an alle, die bereits pflegen oder künftig Pflege organisieren müssen. Es ist niedrigschwellig, freiwillig und kostenfrei.

In Sachsen-Anhalt stehen bis 2028 insgesamt rund 6,5 Millionen Euro zum erproben innovativer Projekte im Bereich der Pflege im Quartier bereit. Die regionalen Modellvorhaben sollen Pflegebedürftige vor Ort in ihrem gewohnten Lebensumfeld unterstützen. Bereits jetzt werden über 70 Prozent der über 200.000 Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt in ihrem häuslichen Umfeld betreut.
 
Hintergrund: 
Das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG) hat mit der Neufassung des § 123 SGB XI die Flexibilisierung und Stärkung der häuslichen Pflege in den Fokus gerückt. Der Gesetzgeber  ermöglicht damit die Förderung von regionalspezifischen Modellvorhaben

13.03.26: Gemeinsam für individuelle Pflegelösungen

13.03.26: Gemeinsam für individuelle Pflegelösungen

Mit rund 1,42 Millionen Euro fördern das Land Sachsen-Anhalt und die Pflegekassen das innovative Modellprojekt „Familienkonferenz Pflege – Gute Pflege Zuhause“. Ziel ist es, die häusliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen nachhaltig zu stärken und die Lebensqualität der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen zu verbessern. Für das Projekt haben sich 5 Verbundpartner zusammengetan:
die Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA e.V.) und der Malteser Hilfsdienst aus Magdeburg,
der Verein Wildtulpe aus dem Petersberger Ortsteil Mösthinsdorf / Saalekreis)
die Bürgerinitiative Stendal sowie
der Verein Biworegio aus Bitterfeld-Wolfen
 
Geplant sind strukturierte Treffen, sogenannte Familienkonferenzen, um gemeinsam passende Lösungen für individuelle Pflegesituationen zu entwickeln. Hierbei sind auch die Pflegebedürftigen selbst und angehörige mit eingebunden. Eine koordinierende Fachkraft moderiert die Gespräche, in denen die Pflegesituation, die Unterstützungsbedarfe und die verfügbaren Ressourcen offen besprochen werden. Das Angebot richtet sich an alle, die bereits pflegen oder künftig Pflege organisieren müssen. Es ist niedrigschwellig, freiwillig und kostenfrei.

In Sachsen-Anhalt stehen bis 2028 insgesamt rund 6,5 Millionen Euro zum erproben innovativer Projekte im Bereich der Pflege im Quartier bereit. Die regionalen Modellvorhaben sollen Pflegebedürftige vor Ort in ihrem gewohnten Lebensumfeld unterstützen. Bereits jetzt werden über 70 Prozent der über 200.000 Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt in ihrem häuslichen Umfeld betreut.
 
Hintergrund: 
Das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG) hat mit der Neufassung des § 123 SGB XI die Flexibilisierung und Stärkung der häuslichen Pflege in den Fokus gerückt. Der Gesetzgeber  ermöglicht damit die Förderung von regionalspezifischen Modellvorhaben