09.10.26: Uni Rektor Jens Strackejahn gegen Hochschulpläne der AfD

Von der Finanzierung über Professuren bis zu strukturellen Entscheidungen könnte eine AfD-geführte Landesregierung erheblichen Einfluss auf die Hochschulen nehmen, wie das Programm der Partei zeigt. Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Jens Strackeljan, warnt in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor den Folgen, spricht von einer möglichen wissenschaftlichen Isolierung Sachsen-Anhalts. Auch wenn das Grundgesetz die Freiheit der Wissenschaft garantiert, das Geld für die Forschung kommt von der Landesregierung. Rund 85 Prozent des Universitäts-Budgets seien Landesmittel. Problematisch sieht der Rektor die von der AfD geforderte Abkehr von Bachelor- und Masterstudiengängen. Der Universität ziehe das schlicht den Stecker, so Strackeljan. ZITAT: „Viele unserer internationalen Studierenden kommen nach ihrem Bachelor irgendwo auf der Welt gezielt für einen englischsprachigen Master nach Sachsen-Anhalt. Die kommen entweder zum Master - oder sie kommen gar nicht.“ ZITAT Ende
In Zeiten einer AfD-geführten Regierung will der langjährige Rektor die Wissenschaft verteidigen und das Gespräch suchen. ZITAT: „Dann müssen wir miteinander sprechen. Aber für uns ist klar: Die Weltoffenheit unseres Campus ist eine rote Linie.“ Die Universität habe gut 44% internationale Studierende. Diese haben sich integriert und wollen bleiben.  Das, weil die Universität vielfältige Integrationsprogramme für die Studierenden geschaffen hat. „An dieser Weltoffenheit lassen wir uns nicht verbiegen.“ betont Strackeljan seit 2012 Rektor der Universität.  

09.10.26: Uni Rektor Jens Strackejahn gegen Hochschulpläne der AfD

09.10.26: Uni Rektor Jens Strackejahn gegen Hochschulpläne der AfD

Von der Finanzierung über Professuren bis zu strukturellen Entscheidungen könnte eine AfD-geführte Landesregierung erheblichen Einfluss auf die Hochschulen nehmen, wie das Programm der Partei zeigt. Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Jens Strackeljan, warnt in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor den Folgen, spricht von einer möglichen wissenschaftlichen Isolierung Sachsen-Anhalts. Auch wenn das Grundgesetz die Freiheit der Wissenschaft garantiert, das Geld für die Forschung kommt von der Landesregierung. Rund 85 Prozent des Universitäts-Budgets seien Landesmittel. Problematisch sieht der Rektor die von der AfD geforderte Abkehr von Bachelor- und Masterstudiengängen. Der Universität ziehe das schlicht den Stecker, so Strackeljan. ZITAT: „Viele unserer internationalen Studierenden kommen nach ihrem Bachelor irgendwo auf der Welt gezielt für einen englischsprachigen Master nach Sachsen-Anhalt. Die kommen entweder zum Master - oder sie kommen gar nicht.“ ZITAT Ende
In Zeiten einer AfD-geführten Regierung will der langjährige Rektor die Wissenschaft verteidigen und das Gespräch suchen. ZITAT: „Dann müssen wir miteinander sprechen. Aber für uns ist klar: Die Weltoffenheit unseres Campus ist eine rote Linie.“ Die Universität habe gut 44% internationale Studierende. Diese haben sich integriert und wollen bleiben.  Das, weil die Universität vielfältige Integrationsprogramme für die Studierenden geschaffen hat. „An dieser Weltoffenheit lassen wir uns nicht verbiegen.“ betont Strackeljan seit 2012 Rektor der Universität.