Für Demokratie

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    Buch: Der Fall Otto Nagel

    Buch: Asyl in Vitt

    Erzähltes & Ungesagtes meiner Großeltern W. und O. Nagel

    05.10.26: Einweihung Scholl Denkmal

    Am 22. September 2026 fand im Geschwister-Scholl-Park in Magdeburg die Einweihung des neuen Denkmals „AnStoß“ statt.
    Bürger und Bürgerinnen der Stadt konnten vom 20. bis 23. April 2024 darüber abstimmen, welcher der drei Entwürfe umgesetzt werden soll. 65 Prozent stimmten für das Kunstwerk „AnStoß“ von dem Künstler Dr. Roland Fuhrmann. Aus 500 einzelnen Metallblättern entstand der Stapel. Schüler und Schülerinnen des Geschwister-Schol-Gymnasium trugen Lieder und Gedichte vor.
    Anlass für das neue Denkmal war der 80. Jahrestag der Ermordung von Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und Kurt Huber sowie weiteren Mitgliedern der Weißen Rose. Anlässlich des Gedenkens an den antifaschistischen Widerstand schrieb die Stadt 2023 einen Wettbewerb für ein Kunstwerk im Geschwister-Scholl-Park aus.
    Zur Einweihung kamen zahlreiche Gäste, darunter der Künstler sowie die Magdeburger Oberbürgermeisterin Simone Borris.
    Es ist der 18. Februar 1943. Die Geschwister Scholl verteilen gegen 11 Uhr das sechste Flugblatt der Weißen Rose in der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Lichthof der Universität lassen sie die restlichen Blätter fallen. Genau das stellt das Kunstwerk dar.
    Der Hausmeister der Universität, Jakob Schmid, beobachtet die Aktion und informiert die Behörden. Noch am 18. Februar 1943 verhaftet die Gestapo Hans und Sophie Scholl. Vier Tage später verurteilt der Volksgerichtshof sie zum Tode, und noch am selben Tag werden sie hingerichtet.
    Bewusst fiel die Wahl für die Einweihung des neuen Denkmals auf den 22. September. Denn an diesem Tag wäre Hans Scholl 108 Jahre alt geworden.
    „Freiheit“ diese Wort steht nicht ohne Grund auf einem der Blätter. Dieses Wort schrieb Sophie Scholl auf die Rückseite ihrer Anklageschrift.
    Das Denkmal befindet sich auf der Seite der Richard-Wagner-Straße.

    05.10.26: Einweihung Scholl Denkmal

    05.10.26: Einweihung Scholl Denkmal

    Am 22. September 2026 fand im Geschwister-Scholl-Park in Magdeburg die Einweihung des neuen Denkmals „AnStoß“ statt.
    Bürger und Bürgerinnen der Stadt konnten vom 20. bis 23. April 2024 darüber abstimmen, welcher der drei Entwürfe umgesetzt werden soll. 65 Prozent stimmten für das Kunstwerk „AnStoß“ von dem Künstler Dr. Roland Fuhrmann. Aus 500 einzelnen Metallblättern entstand der Stapel. Schüler und Schülerinnen des Geschwister-Schol-Gymnasium trugen Lieder und Gedichte vor.
    Anlass für das neue Denkmal war der 80. Jahrestag der Ermordung von Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und Kurt Huber sowie weiteren Mitgliedern der Weißen Rose. Anlässlich des Gedenkens an den antifaschistischen Widerstand schrieb die Stadt 2023 einen Wettbewerb für ein Kunstwerk im Geschwister-Scholl-Park aus.
    Zur Einweihung kamen zahlreiche Gäste, darunter der Künstler sowie die Magdeburger Oberbürgermeisterin Simone Borris.
    Es ist der 18. Februar 1943. Die Geschwister Scholl verteilen gegen 11 Uhr das sechste Flugblatt der Weißen Rose in der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Lichthof der Universität lassen sie die restlichen Blätter fallen. Genau das stellt das Kunstwerk dar.
    Der Hausmeister der Universität, Jakob Schmid, beobachtet die Aktion und informiert die Behörden. Noch am 18. Februar 1943 verhaftet die Gestapo Hans und Sophie Scholl. Vier Tage später verurteilt der Volksgerichtshof sie zum Tode, und noch am selben Tag werden sie hingerichtet.
    Bewusst fiel die Wahl für die Einweihung des neuen Denkmals auf den 22. September. Denn an diesem Tag wäre Hans Scholl 108 Jahre alt geworden.
    „Freiheit“ diese Wort steht nicht ohne Grund auf einem der Blätter. Dieses Wort schrieb Sophie Scholl auf die Rückseite ihrer Anklageschrift.
    Das Denkmal befindet sich auf der Seite der Richard-Wagner-Straße.