29.01.26: Neue Mahn‑ und Gedenkstätte in Wernigerode

Mahn‑ und Gedenkstätte für die Opfer des ehemaligen Außenkommandos von Buchenwald in Wernigerode fertiggestellt
Jugendbauhütte Quedlinburg an Gestaltung beteiligt
 
In Wernigerode entstand kürzlich eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des ehemaligen Außenkommandos von Buchenwald. Die mobile Gruppe der Jugendbauhütte Quedlinburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) war daran maßgeblich beteiligt. Die Gedenkstätte erinnert an die in der Zeit von März 1943 bis zum 10. August 1945 ermordeten und zu Tode gekommen KZ-Häftlinge. Während der Eröffnungsfeier wurden die Namen der Opfer verlesen und vor einer Schweigeminute durch die Anwesenden Rosen zum Gedenken niedergelegt.
Die Freiwilligen Jugendlichen legten eine Natursteinpflasterung um den Grabstein an. Dieser bildet das Zentrum der Anlage. Die Platte trägt die Namen der 36 in Wernigerode ermordeten oder zu Tode gekommenen KZ-Häftlinge. Auf der höchsten Stelle der Umrandung steht mittig hinter dem Stein eine Feuerschale. Der Landkreis Harz unterstützte die Arbeiten der Jugendbauhütte mit einer Spende von 500 Euro. Für die Jugendlichen verband das Projekt handwerkliches Lernen mit verantwortungsvollem Erinnern an einem historisch sensiblen Ort.

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der DSD in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege lernen junge Menschen traditionelle Handwerkstechniken kennen, wenden sie am Originaldenkmal an und vertiefen ihr Wissen in Theorie und Praxis. Derzeit gibt es bundesweit 16 Jugendbauhütten. Die erste wurde 1999 in Quedlinburg gegründet.


Weitere Informationen unter www.jugendbauhuetten.de /fch   

29.01.26: Neue Mahn‑ und Gedenkstätte in Wernigerode

29.01.26: Neue Mahn‑ und Gedenkstätte in Wernigerode

Mahn‑ und Gedenkstätte für die Opfer des ehemaligen Außenkommandos von Buchenwald in Wernigerode fertiggestellt
Jugendbauhütte Quedlinburg an Gestaltung beteiligt
 
In Wernigerode entstand kürzlich eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des ehemaligen Außenkommandos von Buchenwald. Die mobile Gruppe der Jugendbauhütte Quedlinburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) war daran maßgeblich beteiligt. Die Gedenkstätte erinnert an die in der Zeit von März 1943 bis zum 10. August 1945 ermordeten und zu Tode gekommen KZ-Häftlinge. Während der Eröffnungsfeier wurden die Namen der Opfer verlesen und vor einer Schweigeminute durch die Anwesenden Rosen zum Gedenken niedergelegt.
Die Freiwilligen Jugendlichen legten eine Natursteinpflasterung um den Grabstein an. Dieser bildet das Zentrum der Anlage. Die Platte trägt die Namen der 36 in Wernigerode ermordeten oder zu Tode gekommenen KZ-Häftlinge. Auf der höchsten Stelle der Umrandung steht mittig hinter dem Stein eine Feuerschale. Der Landkreis Harz unterstützte die Arbeiten der Jugendbauhütte mit einer Spende von 500 Euro. Für die Jugendlichen verband das Projekt handwerkliches Lernen mit verantwortungsvollem Erinnern an einem historisch sensiblen Ort.

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der DSD in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege lernen junge Menschen traditionelle Handwerkstechniken kennen, wenden sie am Originaldenkmal an und vertiefen ihr Wissen in Theorie und Praxis. Derzeit gibt es bundesweit 16 Jugendbauhütten. Die erste wurde 1999 in Quedlinburg gegründet.


Weitere Informationen unter www.jugendbauhuetten.de /fch