09.12.25: Holocaust Gedenktag2026
Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz‐Birkenau am 27. Januar 1945 begeht der Landtag den Holocaustgedenktag. Unter den Millionen Menschen, die durch das nationalsozialistische Regime verfolgt und ermordet wurden, waren Mädchen, Frauen und Mütter, die sich gegen die Nazis stellten. Diese Frauen im Widerstand stehen im Jahr 2026 im Fokus des Gedenkens. Die mahnende Erinnerung darf nicht enden.
Der Landtag gestaltet den Erinnerungstag am Dienstag, den 27. Januar mit unterschiedlichen Partnern. Traditionell legt die Stadt Magdeburg um 9:30 Uhr am Mahnmal MAGDA in Magdeburg-Rothensee, Ort des früheren Außenlagers des KZ Buchenwald, einen Kranz nieder. Im Landtag gibt es auf Einladung vom Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger und Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff leine nichtöffentliche Gedenkstunde.
Der Landtag lädt ab 18:00 Uhr zu einem Filmabend im OLi-Kino in Magdeburg-Stadtfeld ein. Zu sehen ist die Produktion „In Liebe, Eure Hilde“ über die Widerstandskämpferin Hilde Coppi, die mit ihrem Mann Hans zur Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ gehörte. Das Ehepaar wurde wegen Hochverrats verurteilt und hingerichtet.
Im Anschluss gibt es ein moderiertes Gespräch zum Film. Daran nehmen folgende Gäste teil:
- Andreas Dresen, Regisseur „In Liebe, Eure Hilde“
- Johannes Hegemann, Darsteller Hans Coppi
- Dr. Frauke Geyken, Historikerin, die zum Thema Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus forscht
moderiert von Dr. Andrea Genest, Leiterin der Gedenkstätte KZ Ravensbrück
Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, um eine Anmeldung wird über den eingeblendeten Link gebeten: https://tinyurl.com/HildeFilm





