DDR-Geschichte

    Buch: Der Fall Otto

    Erzähltes & Ungesagtes Meiner Großerltern Wally und Otto Nagel

    Rezension Michael Göring, Dresden.

    Roman einer Familie, Osburg Verlag

    Manchmal ist es wichtig, einen anderen Blick zu wagen. Der Autor Michael Göring lässt mit seinem Buch „Dresden. Roman einer Familie“ das immer wieder bekannte Bild von einem Leben in der DDR aus einer anderen Sicht sehen. Das Buch erschien Anfang 2021 im Osburg Verlag.
    Geboren 1956, aufgewachsen in Westfalen hat er selbst seit 45 Jahren Freunde in Dresden. Diese Nähe spürt der Leser mit jeder Zeile seines Buchs. Eine spannende, hochinteressante Geschichte, insgesamt sehr emotional und offen. Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen Fabian, Student aus Köln, und eine Familie in Dresden. Ein Sprung in eine schwierige deutsch-deutsche Zeit von 1975 bis 1989.

    Fabian macht sich 1975 als Westdeutscher auf, Freunde seiner Eltern in Dresden zu besuchen. Ein Abenteuer für ihn. Voller Neugierde auf die DDR kommt er ein eine Familie, die so ganz anders ist als das was Fabian bis jetzt kannte. Die „Ostzone“ ist nicht wirklich schlecht, wie besonders sein Vater immer erzählte. Anne, die Tochter so alt wie der junge Student aus dem Westen, erobert schnell das Herz von Fabian. Aber Deutschland ist geteilt. Der Autor erzählt mit viel Gefühl, aber auch immer mal wieder kritisch die verschiedenen Sichtweisen in der Zeit des Eisernen Vorhangs. Fabian reist jedes Jahr nach Dresden und lernt so immer mehr den Alltag in der DDR kennen. Aber auch die Sorgen und Sehnsüchte seiner zweiten Familie.
    Der Autor Michael Göring wählt eine spannende Erzählweise. Das Buch beginnt mit dem 1. Oktober 1989, der Tag als die Sonderzüge mit  Ausreisewilligen aus Prag und Warschau durch die DDR rollten. Dann ein zurückspulen, wie bei einer Kassette, in das Jahr 1975, als Fabian das erste Mal nach Dresden reist. Die Jahre bis zum Mai 1989 vergehen und immer mal wieder springt Michael Göring wieder zum 1. Oktober 1989 und stellt Fabian oder den ein oder anderen der Familie aus Dresden in den Mittelpunkt der Handlung. So verdichtet sich alles. Insgesamt ist es dem Autor gelungen, einen authentischen und ehrlichen Blick auf die DDR zu werfen. Immer mal wieder sind es verschiedene Sichtweisen, die Michael Göring aufzeigt. Innerhalb der Eltern und ihrer Kinder als junge Erwachsene in der Dresdner Familie, aber auch zwischen Ost und West.
    Ein lesenswertes Buch, das sicher zu einem Stück mehr Verständnis für die DDR beiträgt.

    Rezension Michael Göring, Dresden.

    Rezension Michael Göring, Dresden.

    Roman einer Familie, Osburg Verlag

    Manchmal ist es wichtig, einen anderen Blick zu wagen. Der Autor Michael Göring lässt mit seinem Buch „Dresden. Roman einer Familie“ das immer wieder bekannte Bild von einem Leben in der DDR aus einer anderen Sicht sehen. Das Buch erschien Anfang 2021 im Osburg Verlag.
    Geboren 1956, aufgewachsen in Westfalen hat er selbst seit 45 Jahren Freunde in Dresden. Diese Nähe spürt der Leser mit jeder Zeile seines Buchs. Eine spannende, hochinteressante Geschichte, insgesamt sehr emotional und offen. Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen Fabian, Student aus Köln, und eine Familie in Dresden. Ein Sprung in eine schwierige deutsch-deutsche Zeit von 1975 bis 1989.

    Fabian macht sich 1975 als Westdeutscher auf, Freunde seiner Eltern in Dresden zu besuchen. Ein Abenteuer für ihn. Voller Neugierde auf die DDR kommt er ein eine Familie, die so ganz anders ist als das was Fabian bis jetzt kannte. Die „Ostzone“ ist nicht wirklich schlecht, wie besonders sein Vater immer erzählte. Anne, die Tochter so alt wie der junge Student aus dem Westen, erobert schnell das Herz von Fabian. Aber Deutschland ist geteilt. Der Autor erzählt mit viel Gefühl, aber auch immer mal wieder kritisch die verschiedenen Sichtweisen in der Zeit des Eisernen Vorhangs. Fabian reist jedes Jahr nach Dresden und lernt so immer mehr den Alltag in der DDR kennen. Aber auch die Sorgen und Sehnsüchte seiner zweiten Familie.
    Der Autor Michael Göring wählt eine spannende Erzählweise. Das Buch beginnt mit dem 1. Oktober 1989, der Tag als die Sonderzüge mit  Ausreisewilligen aus Prag und Warschau durch die DDR rollten. Dann ein zurückspulen, wie bei einer Kassette, in das Jahr 1975, als Fabian das erste Mal nach Dresden reist. Die Jahre bis zum Mai 1989 vergehen und immer mal wieder springt Michael Göring wieder zum 1. Oktober 1989 und stellt Fabian oder den ein oder anderen der Familie aus Dresden in den Mittelpunkt der Handlung. So verdichtet sich alles. Insgesamt ist es dem Autor gelungen, einen authentischen und ehrlichen Blick auf die DDR zu werfen. Immer mal wieder sind es verschiedene Sichtweisen, die Michael Göring aufzeigt. Innerhalb der Eltern und ihrer Kinder als junge Erwachsene in der Dresdner Familie, aber auch zwischen Ost und West.
    Ein lesenswertes Buch, das sicher zu einem Stück mehr Verständnis für die DDR beiträgt.