21.09.26: Schulterschluss der Wohlfahrtsverbände und des LAMSA e V gegen die AfD
Gut eine Woche nach der Wahl in Sachsen-Anhalt fragen sich Wohlfahrtsverbände und MigrantInnenorganisationen, wie es nun weiter gehen soll.
Nachdem die AfD in Sachsen-Anhalt mit 44% die Wahl klar gewonnen hat, steht das Land vor großen Herausforderungen. Demokratische Parteien auf Landes- und Bundesebene müssen sich fragen, welchen Anteil man selbst hat. Die Pressekonferenz ist gleichzeitig Ausdruck von Solidarität und Schulterschluss.
Im Mittelpunkt stand die Einordnung des Wahlergebnisses und mögliche Folgen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus soll die Situation besonders gefährdeter und marginalisierter Bevölkerungsgruppen sowie die Frage nach möglichen länderübergreifenden Schutz- und Aufnahmewegen thematisiert werden. LAMSA wird zudem über bisherige Aktivitäten und Initiativen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen und die darauf erfolgten Reaktionen informieren.
Von der Gewerkschaft VerDi kommt neben der Unterstützung auch eine ernste Warnung
Die Diakonie lehnt offen das Menschenbild der AfD ab und verweist auf die Vielfalt im Land.
Auch die Evangelische Kirche insgesamt betont die Weltoffenheit, die es für harmonisches Miteinander braucht.





