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Der Pogrom in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 führte auch in Magdeburg zur Zerstörung der Synagoge sowie zahlreicher jüdischer Geschäfte und Wohnungen.
Traditionell gedachte die Stadt der Opfer mit einem stillen Gedenkweg zum Synagogenmahnmal in der Julius-Bremer-Straße. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper legte einen Kranz der Landeshauptstadt nieder. Im Forum Gestaltung sprachen der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff und der Oberbürgermeister im Rahmen einer Andacht. Das Gedenken am 9. November wurde in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Magdeburg, der Liberalen Jüdischen Gemeinde und der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg organisiert.
An der Stelle der am 9. November 1938 zerstörten Synagoge in der Julius-Bremer-Straße steht heute ein Mahnmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes. Die Inschrift lautet: „Dem Nazi-Terror fielen 1.521 Magdeburger jüdischen Glaubens, darunter 287 unschuldige Kinder, zum Opfer."

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