Rezension: Das unsterbliche Luderleben

Der Roman „Das unsterbliche Luderleben“ des Magdeburger Autors Oskar Schönberg erschien im November 2020 im Mitteldeutschen Verlag. Geschrieben zwischen 1932 und Anfang 1934, liegt er erstmal gedruckt vor. Herausgeber ist Dr. Thorsten Unger, der an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Neuere deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft lehrt. Zwei Schönberg-Seminare 2016 und 2017 im Literaturhaus widmeten sich dem Nachlass des Autors Oskar Schönberg. So enthält das Buch neben dem Roman ein umfangreiches Nachwort. Der Leser erfährt etwas über die vorliegenden Texte von Schönberg, Ort und Zeit der Handlung, über den Autor, über seine Arbeit am Roman 1932 bis 1934 und bis hin zur Neufassung nach 1945. Zahlreiche Dokumente aus den verschiedensten Archiven fanden sich während einer umfangreichen Recherche. Die vorliegende Lesefassung aus dem Archiv des Literaturhauses besteht aus mehreren Überarbeitungsstufen. Die Herausgeber nutzten zwei zwischen 1932 und Anfang 1934 erstellte Fassungen. Eine war vom Autor durchkorrigiert. Das Ziel war nicht den ursprünglichen oder letzten Autorwillen zu rekonstruieren. Der Roman hat zwölf Kapitel, strukturiert ist er durch Monate und Jahreszeiten. In Ich-Form geschrieben, stellt sich der Protagonist gleich vor. Gustav Leberecht Schneege – genannt Gurke - erzählt alles, während es gerade passiert. Es gibt wenig Rückblenden. Seit Jahren ist Leberecht auf der Straße unterwegs, sein Luderleben.

Rezension: Das unsterbliche Luderleben

Rezension: Das unsterbliche Luderleben

Rezension: Das unsterbliche Luderleben

Der Roman „Das unsterbliche Luderleben“ des Magdeburger Autors Oskar Schönberg erschien im November 2020 im Mitteldeutschen Verlag. Geschrieben zwischen 1932 und Anfang 1934, liegt er erstmal gedruckt vor. Herausgeber ist Dr. Thorsten Unger, der an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Neuere deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft lehrt. Zwei Schönberg-Seminare 2016 und 2017 im Literaturhaus widmeten sich dem Nachlass des Autors Oskar Schönberg. So enthält das Buch neben dem Roman ein umfangreiches Nachwort. Der Leser erfährt etwas über die vorliegenden Texte von Schönberg, Ort und Zeit der Handlung, über den Autor, über seine Arbeit am Roman 1932 bis 1934 und bis hin zur Neufassung nach 1945. Zahlreiche Dokumente aus den verschiedensten Archiven fanden sich während einer umfangreichen Recherche. Die vorliegende Lesefassung aus dem Archiv des Literaturhauses besteht aus mehreren Überarbeitungsstufen. Die Herausgeber nutzten zwei zwischen 1932 und Anfang 1934 erstellte Fassungen. Eine war vom Autor durchkorrigiert. Das Ziel war nicht den ursprünglichen oder letzten Autorwillen zu rekonstruieren. Der Roman hat zwölf Kapitel, strukturiert ist er durch Monate und Jahreszeiten. In Ich-Form geschrieben, stellt sich der Protagonist gleich vor. Gustav Leberecht Schneege – genannt Gurke - erzählt alles, während es gerade passiert. Es gibt wenig Rückblenden. Seit Jahren ist Leberecht auf der Straße unterwegs, sein Luderleben.