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Für mehr Selbstorganisierung außerhalb der Parlamente – konsequent und antirassistisch.
Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben. Sie ist mithin ein Katalysator für soziale Ungleichheit. Es trifft vor allem und mal wieder die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Umstände von geflüchteten Menschen – nicht nur während der Corona-Pandemie – sind und bleiben dramatisch: In Lagern untergebracht, keine Privatsphäre, kein selbstbestimmter Alltag, Angst und Isolation bestimmen das Leben, häufig müssen sie Übergriffe und Willkür durch Polizei und Securities ertragen, vor allem aber leiden sie unter der ständigen Bedrohung einer Abschiebung.


Scharfe Kritik wurde an dem generellen Umgang mit Flüchtlingen geübt.
Nach dem Brand im Flüchtlingslager auf Lespos waren 12.500 Menschen obdachlos.
Deutschland wollte 50 Kinder aufnehmen. Beim geltenden Verteilmechanismus hätte Sachsen-Anhalt einen unbegleiteten Minderjährigen aufgenommen.


Magdeburgs OB Lutz Trümper (SPD) fördere eine rassistisch belastete Debatte gegen Rom*nja-Familien im sogenannten sozialen Brennpunkt Neue Neustadt.
Allerdings kümmere sich die Stadt intensiv um die Menschen in Quarantäne. Die Stadtverwaltung betonte seinerzeit, dass es hier um die Gesundheit der Menschen geht, egal wo sie herkommen und wie sie heißen.

Das Bündnis verurteilt die aktuelle Abschiebepraxis

Anfang Dezember wurde die Magdeburger Familie A. abgeschoben. Dabei kam es nach Aussagen der Akteure zu Auseinandersetzungen. Von einer gezogenen Schußwaffe durch einen Polizisten sei die Rede. Die Familie wurde getrennt, die Mutter sei mit den zwei jüngsten Kindern in Armenien. Das Land befand sich bis vor kurzem noch in einem Krieg.
Für das Bündnis gebe es keine Wahl – ausser: Grenzen auf und Menschen rein.
Man tritt für mehr Selbstorganisierung ausserhalb der Parlamente ein.

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