Der Jungkommunist, Otto Nagel
Der Jungkommunist, Otto Nagel

Gesucht werden Hinweise zum Verbleib des Bildes "Jungkommunist" von Otto Nagel: WVZ 157 Jungkommunist 1930/31Öl auf Leinen, 82,5 cm x...

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2021 begeht die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg zwei bedeutende Jubiläen: zum einen den 150. Geburtstag des Künstlers, zum anderen die Gründung des Museums vor 35 Jahren.  Mit der Sonderausstellung Becoming Feininger – Lyonel Feininger zum 150. Geburtstag verbindet man beide Daten. Zu sehen sind über 160 Werke Feiningers.
Eine Besonderheit: die Sammlung Dr. Hermann Klumpp in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg, Werke aus der Feininger-Sammlung des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) sowie Arbeiten aus der 2019 gegründeten Stiftung Lyonel-Feininger-Sammlung Armin Rühl. Die drei Sammlungen waren so noch nicht gemeinsam ausgestellt.


Entlang des chronologischen Ausstellungsparcours widmen sich acht Ausstellungssektionen dem Leben und Werk des Künstlers. Ausgehend von Feiningers Zeit als gefragter Karikaturist in Berlin, der persönlichen Entdeckung des Holzschnitts und den Schaffensjahren am Bauhaus, wird seine künstlerische Entwicklung hin zu einem der wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne nachvollziehbar. Eine neunte Sektion schlägt die Brücke in die Gegenwart und widmet sich der Gründung des Museums.

Lyonel Feininger wurde am 17. Juli 1871 in New York geboren. Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland war er sehr einer der gefragtesten Karikaturisten Deutschlands. Als der erste von den Berliner Zeichnern betitelt.
Ab 1905 widmete er sich der Druckgrafik und ab 1907 auch der Malerei. In wenigen Jahren entwickelte sich Feininger zu einem der wichtigsten Vertreter der Moderne.
1917 verbrachte er den Sommer in Braunlage (Harz). Hier legte er sein grandioses Holzschnittwerk an. 1919 berief Walter Gropius ihn ans Bauhaus, wo Feininger Meister der Formlehre wurde und ab 1920 die Druckwerkstatt übernahm. Die kristallinen Werke der ab Ende der 1920er Jahre entstandenen Halle-Werke bilden den Höhepunkt seines Schaffens. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten1933 übersiedelten die Feiningers 1937 in die USA. Dort entfaltete der Künstler sein Spätwerk. Lyonel Feininger starb am 13. Januar 1956 in New York.
Vor 35 Jahren wurde die Feininger -Galerie in Quedlinburg gegründet. Aber in der DDR war das nicht so einfach. Der Feininger Nachlass wurde als zu schützendes Kulturgut der DDR beschlagnahmt. Nach einem langwierigen Gerichtsprozess geht ein großer Teil der Ölgemälde an die Kinder Feiningers in die USA. Aus dem Rest entstand letztlich die Feininger-Galerie

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