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82 Jahre nach ihrer Aussonderung aus der Museumssammlung kehrten zwei Werke Max Liebermanns als Dauerleihgaben wieder an das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zurück.
Am 14. Mai 1938 war der Antrag auf  Aussonderung befürwortete worden, da
„Die abzugebenden beiden Bilder von Liebermann sind für uns als Ausstellungsstücke nicht mehr verwendbar, da Liebermann Jude ist.“ Im Gegenzug kaufte das Museum das Bild „Getreideernte“ von Eduard Schleich. War Max Liebermann in der Weimarer Republik ein in der Kunstwelt gewürdigter und hoch geschätzter Bürger und Künstler, änderte sich dies mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933. Noch 1932 war er zum Ehrenpräsidenten der Preußischen Akademie der Künstler ernannt worden.

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