Musik

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    Take Five

    Musik: Paul Desmond Gitarre: Bernd Schallenberg

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    Sitpendium Kultur ans Netz II

    27.08.21: Das Online-Konzert ist fertig vorbereitet. Es steht ab Do 02.09. zur Verfügung Online Konzert Bernd Schallennberg 20.08.21, Status Quo: Ich habe für das Online Konzert drei romantische...

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    Online Konzert Bernd Schallenberg

    Einfach mal etwas Besonderes machen! Das sagte sich der Musiker Bernd Schallenberg und entschied sich 3 romantische Gitarrenstücke ein zu studieren. Echte Klassiker. Jeder Gitarrist hat sie einmal...

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    El Condor pasa

    Das Stück geht auf eine peruanische Volksweise des 18. Jahrhunderts zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es zu einer Zarzuele weiter entwickelt - einem gesprochenen und gesungenen Theaterstück. Weltweit...

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    Sunrise Nora Jones

    Ich bin immer auf der Suche nach Songs. Dabei viel mir Sunrise von Nora Jones auf. Ein nettes Stück, bringt es doch ein wenig gute Laune mit.  

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    CD Vorstellungen

    September 2018
    Juli 2019

     

     
     

    Reisen

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      Entlang der Straße der Romanik Teil 1

      25 Jahre Straße der Romanik Die Straße der Romanik: Ein Touristischen Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf das...

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      Kunstmuseum Magdeburg - ein Rückblick

      25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15...

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      070716 achter Harzer Klostersommer

      Reisebericht anläßlich des achten Harzer Klostersommers. Klostertour durch den Harz ._KzlwM38p { position: relative; } ._9ADbNDlp { padding: 1rem 0; } ._O689JW7n { position: relative; } ._pDNE0kYl {...

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      Radreise von Magdeburg nach Braunschweig 23. bis 24. Juli 2018

      Auf zu neuen Ufern.Seit 2016 gibt es einen Radweg zwischen Magdeburg und Braunschweig. Dieser soll die Partnerschaft beider Städte untermauern.An einem schönen Julitag schwingen wir uns aufs Rad....

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      Puppentheater Magdeburg - internationales Kulturzentrum

      25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15...

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      Interview Erich Follath "Jenseits aller Grenzen"

      Die Welt des Ibn Battuta, der Marco Polo des Islam Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Islamische Welt. Ibn Battuta, der im 14. Jahrhundert diese Welt bereist, ist die Hauptfigur...

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      180 Jahre Zuckerproduktion in der Magdeburger Börde

      Deutschlands wohl älteste Zuckerfabrik 1838 in Klein Wanzleben gegründet. Er ist schwarz, extrem fruchtbar und speichert viel Wasser: Der Bördeboden. Er entstand in den Eiszeiten. Bereits die...

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      Bildunterschrift: links Fotografie August Sander: Arbeiter an der Maschine, 1926 / re: Gemälde Otto Nagel: Anilinarbeiter, 1926 (WVZ 120, Öl auf Leinen, 93,5 x 77 cm)

      aus dem Katalog Ausstellung MODERNE ZEITEN. INDUSTRIE IM BLICK VON MALEREI UND FOTOGRAFIE, ca. 250 Seiten mit farbigen Abbildungen der ausgestellten Werke, Hirmer Verlag

      Der Katalog ist auch ohne die Ausstellung sehr informativ und gibt einen interessanten Blick auf die Industrie als Motiv für Malerei und Fotografie. Dies mit verschiedenen Artikeln zum Thema, aber auch insbesondere mit den großformatigen Abbildungen. Mit dem gegenüberstellen von Fotografie und Gemälde - wie Fotograf Sander in schwarz/weiß und Maler Nagel  in dezenter Farbigkeit - zeigen eindrucksvoll realistische Momentaufnahmen mitten aus dem Leben und nicht geschönt. 

      Ausstellung MODERNE ZEITEN. INDUSTRIE IM BLICK VON MALEREI UND FOTOGRAFIE
      im Bucerius Kunst Forum Hamburg
      26. JUNI BIS 26. SEPTEMBER 2021

      Vom 26. Juni bis zum 26. September 2021 zeigt das Bucerius Kunst Forum Hamburg eine umfassende Schau zur Darstellung von Industrie in Malerei und Fotografie – ein absolutes Novum. Nie zuvor wurde die künstlerische Auseinandersetzung mit der Entstehung und Entwicklung von Industrie und den damit einhergehenden Veränderungen von Landschaft und Arbeit im Dialog der beiden Medien beleuchtet. Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie versammelt knapp 30 Gemälde und rund 170 Fotografien aus einem Zeitraum von 175 Jahren.
      Zu sehen sind Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Adolph von Menzel, Léon-Auguste Mellé, Hugo van Werden, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Conrad Felixmüller, Oskar Nerlinger, Franz Radziwill, Walker Evans, Otto Steinert, Evelyn Richter, Bernd und Hilla Becher, Robert Voit, Thomas Struth oder Inge Rambow. Die von Ulrich Pohlmann und Kathrin Baumstark konzipierte Schau beleuchtet chronologisch in fünf Kapiteln, wie sich die künstlerische Industriedarstellung über die Jahrhunderte verändert hat und dokumentiert damit zugleich eindrucksvoll die Geschichte der Industrie in Europa und schlaglichtartig darüber hinaus.

      Ausgangspunkt der Ausstellung bilden Arbeiten aus den 1850er Jahren: Fabriken in idyllischer Einheit mit der Natur, Innendarstellungen der Arbeitsstätten und Arbeitsvorgänge in riesigen Produktionshallen von Stahlunternehmen sowie die zunehmende Mobilität durch Eisenbahn und Schiffsverkehr fanden Eingang in das Werk der Maler dieser Epoche. Fotografen dokumentierten dies.

      Impressionistische Künstler verwandelten gegen Ende des 19. Jahrhunderts Industrielandschaften zu Stimmungsbildern, in denen sich eigenwillige Lichteffekte studieren lassen. Zeitgleich stellten künstlerisch ambitionierte Amateurfotografen Fabriken und Arbeitsleben in atmosphärischen Kompositionen dar. Auch sozialkritische Tendenzen spielten nun eine zunehmende Rolle.

      Zwischen 1880 und 1930 entwickelte sich in Deutschland das Genre der Industriemalerei ausgehend von Aufträgen seitens Großunternehmen. Maler arbeiteten – gelegentlich mithilfe fotografischer Vorlagen – in Großunternehmen der Stahl- oder Textilindustrie, um die Arbeit in den riesigen Fabrikhallen möglichst realistisch zu erfassen.

      Im Unterschied dazu setzten die Künstlerinnen und Künstler der Neuen Sachlichkeit zur selben Zeit häufig gesellschaftskritische Akzente. Statt für malerischen Impressionismus oder heroische Industriemotive interessierten sie sich für die soziale und politische Wirklichkeit, um die gesellschaftlichen Verhältnisse im Kapitalismus zu kritisieren. Zu ihren Themen zählten neben der Massenarbeitslosigkeit vor allem der soziale Klassenunterschied. Aber auch Demonstration und Streik und die Verelendung des Proletariats finden sich in den Bildern. Wie Fotografien von Walter Ballhause und August Sander oder das Gemälde von Otto Nagel, Anilinarbeiter von 1928, zeigen. Die neusachliche Industriefotografie hingegen artikulierte in der Regel keine dezidierte Kritik an der bestehenden Gesellschaftsordnung.

      Nach 1945 bestimmte die sogenannte Subjektive Fotografie den Formenkanon der Industriedarstellung mit einer experimentell-abstrakten Bildsprache. In den 1960er/70er Jahren finden sich zahlreiche Bildreportagen über den Lebensalltag in Industrieregionen wie dem Ruhrgebiet, meist für illustrierte Zeitschriften erarbeitet. Ins Blickfeld rückten zunehmend Themen wie Umweltverschmutzung oder schwierige Arbeitsbedingungen, die von investigativ arbeitenden Fotojournalistinnen und Journalisten dokumentiert wurden.

      Am Ende der Ausstellung stehen die Werke zeitgenössischer Fotografinnen und Fotografen, die die Veränderungen unseres Planeten durch die industrielle Ausbeutung der Ressourcen oder auch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen sichtbar machen.

      Ansicht Ausstellung Moderne Zeiten

      Ausstellungsansicht Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie Foto: Ulrich Perrey