Musik

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    El Condor pasa

    Das Stück geht auf eine peruanische Volksweise des 18. Jahrhunderts zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es zu einer Zarzuele weiter entwickelt - einem gesprochenen und gesungenen Theaterstück. Weltweit...

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    Bookends Simon und Garfunkel Ostsee

    Das Stück taucht bei mir immer mal wieder auf.  Interessant ist die Stimmung.  Ich habe es um einige Klangfarben erweitert. Der Text handelt sinngemäß von vergangenen Zeiten, in denen es offenbar...

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    Mediterranean Sundance Paco de Lucia und Al di Meola

    Mediterranean Sundance von Paco de Lucia und Al di Meola. Es stammt von der Session mit John Mc Laughlin. Die Platte heißt Fridaynight in San Francisco aus dem Jahr 1981. Nachdem die Kids groß sind...

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    CD Vorstellungen

    Oktober 2018
    Februar 2020

     

     
     

    Reisen

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      Entlang der Straße der Romanik Teil 2

      25 Jahre Straße der Romanik Die Straße der Romanik: Ein Touristisches Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf...

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      Rekonstruierte Buchholzorgel erklingt wieder in Osterburg

      Die Buchholzorgel in der Osterburger Nicolaikirche erklingt seit 2016 wieder. Sie wurde in den vergangenen Jahren aufwendig rekonstruiert. Die Gesamtkosten betrugen etwa 400.000 Euro. Vor der...

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      180 Jahre Zuckerproduktion in der Magdeburger Börde

      Deutschlands wohl älteste Zuckerfabrik 1838 in Klein Wanzleben gegründet. Er ist schwarz, extrem fruchtbar und speichert viel Wasser: Der Bördeboden. Er entstand in den Eiszeiten. Bereits die...

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      Puppentheater Magdeburg - internationales Kulturzentrum

      25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15...

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      Interview Mady Host "Europa in vollen Zügen"

      Auf der Leipziger Buchmesse 2015 präsentierte die Magdeburger Autorin Mady Host ihr Buch "Europa in vollen Zügen". Wir trafen uns zum Interview.  

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      Kunstmuseum Magdeburg - ein Rückblick

      25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15...

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      Landesfilme

      Neue Perspektiven durch 3D-Druck

      3D-Druck bietet viele Anwendungsmöglichkeiten.Beim 3D-Druck wird das Material Schicht für Schicht aufgetragen. Dabei entstehen räumliche Gegenstände. Basis bilden flüssige oder feste Werkstoffe.Ein...

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      Forschungsprojekt Otto Nagel Stand der Dinge November 2019

      Wir werten derzeit 1.500 Seiten Aktenmaterial aus.

      Auf etwa 500 Seiten aus dem Büro des Staatssekretärs für Kultur der DDR haben wir umfangreiche Hinweise gefunden, die den repressiven Druck seit dem Tod von Otto Nagel auf die Familie deutlich machen. Daran lässt sich erkennen, dass die sogenannte Schenkung der Tochter Otto Nagels an den Staat nicht freiwillig erfolgt ist.
      Die Eltern wurden an der Nase herum geführt. Man hat ihnen scheinbar Zugeständnisse gemacht, damit sie der Schenkung zustimmen würden. Tochter und Witwe Nagel wurden gegen einander ausgespielt.
      Die Sprache ist bewusst verwirrend. Jeder noch so starke Druck auf die Familie wird immer so dargestellt, dass jeder daraus freiwilliges Handeln  durch die Familie ableiten muss.
      Wir können damit gleichwohl die Aussagen der Eltern gegenüber Journalisten nach 1990 über diese Machenschaften untermauern.



      Das Prozedere um die Schenkung selbst ist detailliert geschildert. So kann man nachvollziehen, was da abgelaufen sein muss.
      Die Tochter Nagels spielt seit dem bei der künftigen Betrachtung des Nachlasses keine Rolle mehr. Vielmehr wird sie aktiv ausgeschlossen.


      Wir können nachvollziehen, wie anfangs Staat und Familie gemeinsam das Otto-Nagel-Haus in Berlin entwickelt haben. Ein Kuratorium aus Museumsleuten, Humboldt-Universität, Magistrat der Stadt Berlin und der Familie traf sich dazu regelmäßig.
      Aus Sitzungsprotokollen konnten wir den Bestand an Nagel-Werken im Besitz von Museen erfahren. Ziel war es, die bedeutendsten Werke Nagels in diesem Otto-Nagel-Haus als Dauerleihgaben zu platzieren.

      Es gibt konkrete Hinweise darauf, dass Werke Otto Nagels gegen Devisen (DM) das Land DDR verlassen haben bzw. verlassen sollten.
      Aufgrund dessen fragten wir bei den Museen nach, die Otto-Nagel-Werke im Bestand haben. Wir wollten wissen, ob der Bestand noch vollständig ist.
      Bei den Einrichtungen, die auf die Frage antworteten, wurde diese Frage positiv beantwortet.
      Allerdings stellte sich heraus, dass in späterer Zeit noch Werke in den Bestand kamen. Daraus ergibt sich ein weiterer Forschungsansatz.

      Darüber hinaus finden sich Anhaltspunkte, dass die Familie bei der Vorbereitung von Publikationen und Ausstellungen behindert wurde.

      Die politische Vereinnahmung Nagels durch die Kulturfunktionäre der DDR tritt plastisch hervor.
      Dazu dient die Ausstellung zum 90. Geburtstag des Künstlers 1984 als prägnantes Beispiel. Hier wurde z.B. seinen Herkunft aus dem Berliner Wedding komplett ignoriert und negiert. Eine Ehrung durch das Kunstamt Wedding in West-Berlin stuften die Kulturfunktionäre als „Pseudo-Ehrung“ ein. Die Tochter durfte nicht zur Veranstaltung fahren.

      Neben den Devisen sind Gier, Neid und Missgunst starke Motivation, um an den Nachlass heran zukommen.

      Aus dem Aktenbestand des Amtes für offene Vermögensfragen Berlin kann man deutlich Verfahrensfehler ableiten. Vorgelegte Beweise wurden z.T. überhaupt nicht berücksichtigt.

      Der Argumentation der Eltern folgte man eher nicht.

      Verbindungen zum MfS lassen sich im Augenblick nur vermuten, jedoch noch nicht belegen. Die Stasi hatte einige Familienmitglieder erfasst, alles weitere ergibt sich nach Einsicht in vorhandene Akten.