Der Jungkommunist, Otto Nagel
Der Jungkommunist, Otto Nagel

Gesucht werden Hinweise zum Verbleib des Bildes "Jungkommunist" von Otto Nagel: WVZ 157 Jungkommunist 1930/31Öl auf Leinen, 82,5 cm x...

Kommentar

Sachsen-Anhalt hat gewählt und sich wohl für einen weiteren konservativen Kurs entschieden. Die CDU bleibt stärkste Kraft und legt nochmal kräftig zu. Im Gegensatz zum eher links-sozialen Lager der Grünen, SPD und Linken – verdrängt, endgültig abgewählt. Und 20% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt haben die radikale mit rechtem Gedankengut durchsetzte Linie der AfD bestätigt. Damit ist die Richtung klar – konservativ. Weniger sozial, umweltbewusst und weltoffen.
Vor 5 Jahren 2016 war der Aufschrei der demokratischen Kräfte groß, als die AfD mit gut 24% in den Landtag zog. Wir fragen uns, was ist passiert in den 5 Jahren? Warum konnte die AfD sich etablieren und scheinbar zu einer Partei werden, die in Sachsen-Anhalt dazu gehört? Warum gelang es den demokratischen Bündnissen nicht, die AfD zurückzudrängen?

Das Potential nicht ausgeschöpft

Chemnitz wird  Kulturhauptstadt Europas. Herzlichen Glückwunsch dazu. Magdeburg nicht. Das hat die Jury beschlossen und begründet.
Ohne Zweifel hat man sich hier ins Zeug gelegt. Die Leerstellen sind benannt.
Aber vielleicht ist zu viel Potential ungenutzt geblieben. Man darf fragen, ob die Kulturszene insgesamt ausreichend mit einbezogen oder gar verprellt wurde. Inwieweit ist das generelle Thema Kulturstadt bei den Bürgern verankert? Und wie will man das in Zukunft schaffen?
In den vergangenen 10 Jahren ist es nicht ausreichend gelungen, die Magdeburger mitzunehmen. Die Kultur wird nach wie vor etwas stiefmütterlich behandelt, obwohl Kultur die essentielle Lebensader einer Stadt ist. Mal abgesehen von der wirtschaftlichen Bedeutung. In der sog. Kreativwirtschaft findet Kulturwirtschaft offensichtlich nicht statt. Man sieht einfach keinen Zusammenhang zwischen Kultur und Wirtschaft.

Die vergangenen 10 Jahren waren die Zeitspanne, in der man sich intensiv mit der Bewerbung zur Kulturhauptstadt beschäftigt hat. Immerhin hat es Magdeburg in die Endrunde geschafft.

Die Kulturstrategie 2030, der Plan B, sowie die bereits bestehenden Projekte bilden nun das Rüstzeug für die kulturelle Entwicklung der Stadt. Das alles gilt es jetzt mit Leben zu füllen.
Wir erwarten einfach – nein, wir fordern, dass für kreative Kulturideen Raum und Geld  bereit gestellt werden. Diese Erwartung transportiert ja der Oberbürgermeister selbst.

Wir glauben, dass kulturmd einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt leistet. Deshalb werden  wir uns jedenfalls weiter engagieren.  Wir bieten weiterhin Infotainment – Information und Unterhaltung. So wie in den vergangenen fast 20 Jahren.

In wenigen Tagen ist der 8. März – der Internationale Frauentag.
Am 19. Dezember 1908 rief die Frauenorganisation der Sozialistischen Partei Amerikas erstmals einen „Frauentag“ ins Leben. Geplant war eine Demonstration für das Frauenwahlrecht an jedem letzten Sonntag im Februar. Erstmals demonstrierten die Frauen am 28. Februar 1909.
Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin nahm die Idee auf. Auf dem zweiten Kongress der sozialistischen Internationale in Kopenhagen stimmten 100 Frauen aus 17 Ländern für einen Vorschlag der deutschen Delegation. Ein Frauentag soll den Kampf für deren Rechte und für das Frauenwahlrecht unterstreichen. Das war im August 1910. Gut ein halbes Jahr später gab es einem ersten Aufruf von Gewerkschaften, Sozialdemokraten und Sozialisten zu einem „Ehrentag“ für Frauen. Am 19. März 1911 forderten etwa eine Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz ein Wahlrecht für Frauen und gleiche Rechte für Frauen im Arbeitsleben.

MSA verlängert TV-Lizenz für kulturmd

Wir haben es geschafft. Der Sender kulturmd hat dieser Tage eine neue Fernsehlizenz erhalten. Besser gesagt die vorherige wurde verlängert. Um genau 10 Jahre bis 2030. Die erste Lizenz erhielten wir zum 9. Oktober 2009. An dem Tag 20 Jahre nach den friedlichen Protesten in Leipzig. Das Datum für den Sendestart wählten wir ganz bewusst.

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weltoffen

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Zweiheimisch-Diwan

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Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher

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Neue Synagoge in Magdeburg Symbol eines Neuanfangs

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat bei der Übergabe des Förderbescheides des Landes für die neue Synagoge der Landeshauptstadt diese als das „Symbol eines Neuanfangs“ bezeichnet. Die jüdische Gemeinschaft erhalte ein modernes Gotteshaus. Aber auch für das Land, die Stadt und die gesamte Bürgergesellschaft ist diese Synagoge wichtig, wie Haseloff in seinem Grußwort betonte.

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Frankreich näher sein … neue Mediathek Institut français

31.01.19. Deutschland und Frankreich verbindet eine lange Freundschaft. Vor 56 Jahren beschloß man diese mit dem Elysée-Vertrag. Vor wenigen Tagen bekräftigte  man das Bestreben nach Freundschaft und guter Nachbarschaft erneut durch den Vertrag von Aachen. Im Rahmen der deutschland- und frankreichweiten Feierlichkeiten eröffnete nun in der Stadtbibliothek die Mediathek Institut français.

für Demokratie

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Grenzland Sorge im Harz

Deutsch-deutsche Momentaifnahmen

Deutschland ist nun seit 30 Jahren wieder ein Land. Die deutsch-deutsche Teilung Geschichte.  Dennoch ist es uns ein Bedürfnis immer wieder daran zu erinnern, dass es einmal anders war.

Vor einiger Zeit erschien das Buch deutsch-deutsche Momentaufnahmen von Salka Schallenberg. nun wollen wir uns auf den Weg machen, die beschriebenen Orte und Geschichten nachzuempfinden.

 

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Die Wahl ist nicht genug!

Für mehr Selbstorganisierung außerhalb der Parlamente – konsequent und antirassistisch.
Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben. Sie ist mithin ein Katalysator für soziale Ungleichheit. Es trifft vor allem und mal wieder die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Umstände von geflüchteten Menschen – nicht nur während der Corona-Pandemie – sind und bleiben dramatisch: In Lagern untergebracht, keine Privatsphäre, kein selbstbestimmter Alltag, Angst und Isolation bestimmen das Leben, häufig müssen sie Übergriffe und Willkür durch Polizei und Securities ertragen, vor allem aber leiden sie unter der ständigen Bedrohung einer Abschiebung.

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Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

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