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Im Oktober landete die CD Sun Yard weihnachtslieder – christmas Songs in unserem Postkasten. Der Absender bekannt, deshalb schnell ausgepackt, dann aber zunächst etwas enttäuscht. Es sind Weihnachtslieder. Im Oktober will ich einfach noch keine Weihnachtslieder hören, keinen Lebkuchen und keine Spekulatius sehen. Aber ich hab sie liegen lassen bis die Adventszeit begann.

Advent bedeutet sinngemäß Ankunft und Vorfreude. Wenige Tage vor dem ersten Advent hab ich die CD das erste Mal gehört. Wieder war ich ein wenig enttäuscht, weil mich die CD nicht sofort mitreißen konnte in die Weihnachtszeit. Dann haben wir sie zusammen in der Familie gehört, am 2. Advent, beim Plätzchenbacken. Die  großen Töchter kam zu Besuch, die jüngste wohnt ja noch zuhause. Plötzlich öffnet die Musik die Seele. Die Mädchen fingen an die alten Lieder mitzusingen. Die Musik bremste uns endlich und zwang uns zur Ruhe, zum Hinhören und zum Mitsingen. Es ist eine sehr feinsinnige Musik, die sich nur dann erschließt, wenn man zur Ruhe gekommen ist. Dann aber nimmt sie einen mit in eine Art Trance. Es entsteht eine heitere Stimmung, obwohl die Musik gar nicht so heiter vorgetragen wird.

Sun Yard ist ein Projekt der Sängerin Elena Janis und des Pianisten Wolfgang Torkler.

Sie schlägt mit ihrer Stimme Brücken von altem Volksliedgut hin zu modernem Song-Jazz. Er webt mit seinem Pianospiel den perfekten Klangteppich für diese berührende Stimme.

Aber halt, es sind nicht nur Weihnachtslieder wie der Titel uns glauben macht. Man findet auch Texte von Erich Kästner aus dem Zyklus „Die 13 Monate“ und einen Text von Joachim Ringelnatz auf der CD. Diese hat Torkler vertont. Eine sehr schöne Ergänzung zu den alten Weihnachtsliedern.

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