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    Radreise von Magdeburg nach Braunschweig

    Auf zu neuen Ufern.
    Seit 2016 gibt es einen Radweg zwischen Magdeburg und Braunschweig. Dieser soll die Partnerschaft beider Städte untermauern.
    An einem schönen Julitag schwingen wir uns aufs Rad. Ziel Braunschweig. 100 km nach Westen. Querfeldein. Börde, Romanik, ehmalige innerdeutsche Grenze, Elm-Lappwald.

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Groove, Sound, Magie, Inspiration, hohes Handwerk


Drei Tage volle Drönung. Die Hütte ausverkauft. Wirklich spannend. Das Pulbikum gierig nach Gitarrenmusik.
Den Anfang machten Hands on Strings (Thomas Fellow/Stephan Bormann).  Vom ersten Ton an absolute High Voltage. Was der Thomas so mit seiner rechten Hand spielt! Fast etwas unheimlich. Eine Mischung aus klassischer Zupftechnik, Hammerings und tausend anderen Dingen. Dazu immer wieder coole Flagolett-Einwürfe. Stephan kam mit einem Intrument nicht aus. Am meisten bleibt mir das Stück Conga im Kopf, vielleicht weil es in den Achzigern ein echter Chartbraker war. Auf der CD Prometheus wird dieses Stück von einer Mandoline gespielt. Hier hatte Stephan diese ersetzt und das Ganze mit der Ukulele zelebriert. Das Stück vom Popsound befreit. So klingen gute Popsongs bei den Masters of Guitar.

Das Rafael Cortes Trio bestritt den zweiten Teil des Abends. Flamenco in Reinstform. Mein absoluter Favorit des Abends: Eine oberamtliche Interpretation des Chick Corea-Klassikers Spain.
So energiegeladen und mit einem fantastischen Intro. Chick Corea wäre vielleicht ein wenig neidisch. Natürlich durfte Mediterranean Sundance nicht fehlen.

Am zweiten Tag dann zuerst Sönke Meinen, Absolvent der Dresdner Musikhochschule. Der Gitarrist hat eine wirklich freie und unbändige Spielweise. Ich habe so etwas vorher noch nicht gehört. Das Setup bestand aus eigenen Kompositionen, alle sehr dicht, trotzdem transparent. Das Stück Homeland sprieb Sönke auf dem Weg von Dresden nach Emden, wo er zu hause ist. Er hat es seinen Eltern gewidmet. Otto, der berühmteste Friesenjung unserer Zeit soll gesagt haben, daß Sönke das beste ist, was es unter der ostfriesischen Sonne gibt.

Dann kam Jule Malischke auf die Bühne. Singer/Songrwiter? Das ist zu wenig. Zu dem wunderbaren Gitarrensound gesellte sich eine angenehme Stimme. Eher eine siebente Saite der Gitarre. Obwohl – umgehrt benötigt ihr Gesang eigentlich keine Ergänzung. Jule hat erst die Meisterklasse im Fach Gitarre an der Musikhochschule Dresden mit Bravour abgeschlossen. Das hört man auch.

Den Abend beschloss Shane Hennessy. Soundmaster of Fingerpicking. Spaß und Spielfreude vom ersten Ton an. Er überraschte das eine und andere mal. Sein Stück Marakesch brachte auf sehr schöne Weise die Magie dieses Ortes rüber. Besonders beeindruckt war ich von seinem Neil Rodgers-Medley. Mit David Bowies Lets Dance ging dann dieses Stück zu Ende.
Das Absolute Highlight des Abends: Jule, Shane, Sönke und Stephan spielten Stevie Wonders Sir Duke. Im wahrsten Sinne des Wortes unerhört und einmalig.

Am Sonntag stand Adam Ben Ezra auf der Bühne. Der Mann am fünfseitigen Kontrabass aus Tel Aviv. Sphärische Sounds, Groove, Samples, Worldmusic. Ein Zauberer. Eine One Man Band. Adam verschohnte sein Publikum mit allzu viel Gerede. Statt dessen gab es satt auf die Ohren. Dann bot der Saitenkünstler noch eine Homage an den großen Paco de Lucia. Wahnsinn. Den Bass hat Adam bearbeitet, als ob er die Gitarre erfunden hat. Aber halt, da wäre noch der Klavierpart und  die Klarinette. In seinen Soundteppich fügte sich hier und da seine Stimme. Etwa eine Stunde lang hielt er alle in Atem.

Das Publikum foderte schonungslos Zugaben und belohnte alle Künstler mit Standing Ovations.
Ein sehr gelunges Festival, das nach Wiederholung schreit. Übrigens hat der anwesende Minister für Kultur vor dem Publikum für eine weitere Auflage geworben.

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weltoffen

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Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 
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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

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Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

Über Vorurteile und Ängste, Eigenarten und Freundschaften

28.03.18.Das Buch „Eingedeutscht. Die schräge Geschichte unserer Integration“ erzählt die Geschichte von Abdul Abassi und Allaa Faham, beide 2012 aus Syrien geflohen, erschienen im April 2018 im Goldmann Verlag.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben Abdul und Allaa über das Internet versucht ihre Flucht zu verarbeiten und im August 2015 ihren youtube-Kanal GLS, was für German LifeStyle steht, gestartet. Über Kurzfilme konnten sie sich über Themen wie Ankommen in Deutschland und die Integration in den Alltag über das Netz austauschen.

 

zur vollständigen Rezension: Rezension: Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

 

 

für Demokratie

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Buchmesse 2019 Christian Fuchs Das Netzwerk der Neuen Rechten

Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern.

Die beiden Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff sind drei Jahre in das Milieu der Neuen Rechten eingetaucht, haben schonungslos recherchiert, nachgefragt und aufgedeckt. Kein einfaches Unterfangen, hinter den Kulissen der rechten Szene verbirgt sich ein weit gesponnenes Netzwerk. Aus ihrem akribisch geführten und umfassenden Recherche-Dokument ist das Buch „Das Netzwerk der neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern“ entstanden, erschienen im März 2019 im Rowolth Verlag.

Wir trafen Christian Fuchs auf der Buchmesse in Leipzig.

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Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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