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    Entlang der Straße der Romanik

    25 Jahre Straße der Romanik

    Die Straße der Romanik: Ein Touristischen Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf das Erzbistum Magdeburg. Die romanischen Orte sind steinernde Zeugen für die Politik Ottos des Großen. Alle Wege führen immer wieder nach Magdeburg.
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Kommentar


Die gute Nachricht zuerst. Magdeburg ist in der Endrunde der Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt. Das erfreut mich als Magdeburger sehr.
Um den Titel tatsächlich zu erlangen, gab die Jury nun dem Bewerberbüro einige Hausaufgaben mit.
Die Stadt wurde als solide jedoch nicht aufgeregte graue Stadt wahrgenommen, als eine Stadt der Leere dargestellt.
 Da entsteht der Eindruck, man hat sich die Stadt nicht wirklich angesehen. Grau ist die Stadt nicht mehr. Und leer auch nicht. Trotzdem gibt es gute Ansätze.
Dennoch sind es eben nur Ansätze, wie die Jury es treffend bemerkt. Man hat die Probleme erkannt: Ein schwaches kulturelles Profil, eine kleine und schwierige unabhängige Szene, die Abwanderung von Talenten, Kultureinrichtungen im Wandel etc.. Jetzt besteht die Aufgabe darin, daraus ein ansprechendes Programm zu entwickeln, welches eine breite Basis für ein reiches kulturelles Leben schafft.
Ein Baustein wäre etwa miteinander Reden. Aus den Reihen des Bewerberbüros sieht man übrigens bisher keine Notwendigkeit z.B. mit kulturmd zu reden. Wäre ja auch zu einfach, die Bewerbung zur Kulturhauptstadt mit dem Kulturfernsehen der Stadt in Verbindung zubringen.
Eine zündende Idee, wie pulsierendes und internationales Stadtleben entstehen soll, sah die Jury nicht. Die Frage ist, wie Otto Normal-Magdeburger zur Kulturhauptstadt steht und ob man ihn mitreißt. Auch dazu gibt es Redebedarf. Ebenfalls dazu will die Jury etwas hören.

Die europäische Dimension ist nach Ansicht des Gremiums nicht ausreichend geschildert. Es wird sogar bedauert, dass man hier nicht auf das Magdeburger Recht oder den Sachsenspiegel eingegangen ist. Schade, denn inzwischen wissen viele, wie bedeutend es für die Stadtentwicklung war. Nämlich: Es bietet eine Grundlage und einen Bezugspunkt, um relevante EU-Themen, wie die Gestaltung der modernen Stadt, die Nutzung des Stadtraums, die Raumplanung oder die Staatsbürgerschaft und die Rolle der Menschen bei der Stadtgestaltung zu erörtern.

Statt dessen ist es wie immer: Der Magdeburger stellt sich in den Schatten seines Domes und jammert dessen Mauern voll, wie schlecht alles hier sei. Zugegeben, andere Medien in der Stadt sind geradezu auf das Schlechtmachen spezialisiert und fördern das.

Um aus der Leere zu kommen und in Deutschland und Europa wahrgenommen zu werden, braucht Magdeburg einen mutigeren Ansatz und innovative Ideen für seine Prozesse und Projekte in der Kulturhauptstadt Europas, so das Gremium. Wir wollen das Thema jedenfalls weiter unterstützen, weil es uns ein Herzensanliegen ist.
Übrigens bekamen wir bereits 2007 einen Preis für das innovative Konzept von kulturmd. Wir wurden Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb Mutmacher der Nation. Das wäre ja tatsächlich ein Grund mit uns zu reden.

www.kulturstiftung.de/juryreport-kulturhauptstadt-europas-2025/

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weltoffen

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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AWO erinnert mit Mahnmal an das unsichtbare Sterben im Mittelmeer

Politik soll sich für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzsetzen.

678 Kinder, die auf der Flucht starben, wurden bereits offiziell gezählt, so der im Juni veröffentlichte Bericht der Internation Organisation für Migration (IOM). Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Häufig sind es nur ihre Schuhe, die angespült an den Küsten des Mittelmeers zurückbleiben.

Kinder auf der Flucht müssten besonders geschützt werden. Sie bräuchten schnelle und unbürokratische Hilfe.
Mit der Aktion am Weltkindertag will man besonders auf Paragraph 22 der UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam machen.  Zudem sind  die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, sich bedingungslos für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzusetzen.

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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

für Demokratie

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Festjahr zum Jüdischen Leben in Deutschland

Land und Jüdische Gemeinde arbeiten zusammen

Kampf gegen Antisemitismus

Das Land Sachsen-Anhalt und der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ haben dieser Tage in Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Anlass ist das bundesweite Festjahr 2021. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern vor allem jüdisches Leben heute nahezubringen.
Zugleich will man das Miteinander der Kulturen und Religionen im Land Sachsen-Anhalt fördern.

Im Jahr 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, das auch Juden die Übernahme von Ämtern der Stadtverwaltung gestattete. Dies ist der früheste erhaltene Nachweis zur Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen.

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Magdeburg, Wendezeit und Neubeginn

Vor 30 Jahren wurde die D-Mark das alleinige Zahlungsmittel in der DDR

In dem Buch Wendezeit und Neubeginn. Geht es auch darum.

Mit diesen Film wollen daran erinnern. 

 

"30. Juni 1990: Ich mache mich auf den Weg von Schwerin nach Magdeburg. Von meinem letzten Ostgeld habe ich mir eine Fahrkarte gekauft. Ab morgen ist alles anders, wir zahlen mit der D-Mark. Ich fahre mit dem Zug durch die graue Landschaft, meine Gedanken gehen zurück in das Jahr 1988. Sommerferien, die 10. Klasse an der POS beendet. Anfang August, mich erreicht die Nachricht, dass mein Bruder Tim am 8. August von Ost-Berlin nach West-Berlin übersiedelt, seinem Ausreisegesuch wurde stattgegeben. Für mich heißt das, den Bruder nicht wieder sehen, kein Abitur und arbeiten als Hilfskraft im Konsum. Ab September 1989 lerne ich in Schwerin den Beruf einer Krankenschwester.
Am Hauptbahnhof in Magdeburg wartet Bernd auf mich. Wir haben uns erst vor wenigen Monaten in Schwerin kennen gelernt. Nun ist er nicht mehr bei der Armee und ich ziehe zu ihm in seine Heimatstadt. Zwei, die sich in einer Zeit gefunden haben, in der sich alles tagtäglich radikal ändert.
Wir sind mittendrin, lassen uns mitreißen.
Das marode Schiff DDR kommt in den Sturm, gerät in Seenot. Das Schiff bekommt Schlagseite, droht zu sinken. Trotzdem fährt es weiter zum sicheren Hafen „Deutsche Einheit“. Ein vereintes, demokratisches Deutschland ist das Ziel. Deutsche Einheit, das heißt aber auch Beitritt der DDR. Alles übernehmen: Gesetze, das Bildungswesen, die Marktwirtschaft… . Warum nicht eine gemeinsame Verfassung, in Kraft gesetzt durch eine gesamtdeutsche Volksabstimmung?
Wir lassen die DDR und damit das bisherige Leben hinter uns. Sind neugierig auf die Zukunft, wenn auch mit gemischten Gefühlen." Salka Schallenberg

 

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30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

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