Kommentar

Gegen das Vergessen - Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 16.01.1945

„Man muss alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, großzügig und mit einem milden Lächeln.“ schrieb Rosa Luxemburg in einem Brief aus dem Gefängnis im November 1917 an Sophie Liebknecht, ihre Freundin und Frau ihres Mitstreiters Karl.  Vor wenigen Tagen am 12. Januar jährte sich die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zum 101. Mal.
Auch heute ist ein denkwürdiger Tag – vor 75 Jahren waren es zwar nur noch wenige Monate bis zum Ende des II. Weltkrieges, aber Deutschland erfuhr die volle Brutalität für all die abscheulichen Taten in den vergangen 12 Jahren. Magdeburg wurde am 16. Januar in Schutt und Asche gelegt – was bleibt sind Spuren, die noch heute an vielen Orten in der Stadt zu finden sind. Ebenfalls vor 75 Jahren wurden die Menschen aus dem Vernichtungslager Auschwitz befreit.
Niemand will das wieder haben. Bei aller Kritik, wir leben im besten Deutschland aller Zeiten. Dazu hat auf jeden Fall die friedliche Revolution von 1989 beigetragen.
Nun ist es an uns, die Erinnerung an diese Zeit wach zu halten und für die Demokratie tagtäglich zu kämpfen.

 

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