In dieser Rubrik haben wir Berichte zu Aktionen rund um das Thema Aufnahme von Flüchtlingen und Entwicklung zu einer multikulturellen Gesellschaft zusammenstellt.

Auf der Webseite der Stadt Magdeburg sind wichtige Fakten rund um das Thema "Flüchtlinge in Magdeburg" zu finden.

HelpTo Migranten und Helfer

290216 HelpTo Migranten HelferDas Engagement für Flüchtlinge und Hilfsbedürfte in Sachsen-Anhalt hat jetzt eine einheitliche Internet-Adresse Über das Online-Portal HelpTo können sich Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert auf lokaler Ebene über das austauschen, was bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen und anderen Hilfebedürftigen benötigt wird. Bei HelpTo können die Nutzer in zehn verschiedenen Kategorien Angebote und Gesuche einstellen: Sachspenden, Begleitung und Beratung, Fahrdienste und Transporte, Freizeit, Familie und Kinder, Sprache, Bildung und Wissenschaft, Projekte und Ideen, Arbeit sowie Wohnen. Diese Hauptkategorien sind noch einmal in weitere Untermenüs aufgefächert. Ein internes Nachrichten-System ermöglicht eine geschützte Kommunikation zwischen Anbietendem und Interessenten. Außerdem können sich auf dem Portal örtliche Unterstützerinitiativen und andere Organisationen vorstellen. Die Nutzung von HelpTo ist kostenfrei. lediglich eine Online-Registrierung mit Benutzername und E-Mail-Adresse ist notwendig. die Landeshauptstadt Magdeburg, sowie die Landkreise Mansfeld-Südharz und Stendal nutzen bereits das Portal.
Träger und Organisator von HelpTo ist der gemeinnützige Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt. Er wurde 2008 im Rahmen einer stadtweiten Diskussion um Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie gegründet. Der Vereinsname beruft sich auf das historische Edikt von Potsdam, auf dessen Grundlage vor 330 Jahren zehntausende verfolgter Hugenotten in Preußen aufgenommen wurden.

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Bischof Gerhard Feige dankt Flüchtlingshelfern

280116 Bischof dankt FlüchtlingshelfernFrauen und Männer, die Flüchtlingen im Bistum Magdeburg helfen, hat Bischof Gerhard Feige dieser Tage bei seinem Neujahrsempfang gedankt. Zugleich kritisierte Feige die Debatte um Obergrenzen für Flüchtlinge. Sie seien „keine menschenwürdige Lösung. „Was wird eigentlich mit den Flüchtlingen, die dann außerhalb solcher festgelegten Zahlen ankommen?“, gab der Bischof zu bedenken. „Sollen sie interniert oder einfach ihrem Schicksal überlassen werden? Sollen sie auf dem Balkan verhungern oder wieder dahin zurückkehren, wo verbrannte Erde ist und es niemand von uns aushalten würde? Wollen wir uns so aus der Verantwortung stehlen?“ Die besondere Aufgabe der Kirchen sei es in dieser Situation, „für die Würde aller Menschen – eines und einer jeden – einzutreten, unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe oder Religion“. Dazu gehöre auch, dass alle in Deutschland ein Recht auf ein individuelles und faires Asylverfahren haben. Emotionaler Höhepunkt des Empfangs war nach der Ansprache des Bischofs die Aufführung der Afrikanischen Messe von Assian Lawson, einem Requiem für Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen sind.

 

 

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Spendenaktion für die Stadtbibliothek

290216 SpendenaktionderstadtbibliothekUnter dem Motto „Wir bieten Nazis die Stirn. Bücher zum Deutschlernen für Flüchtlinge“ wurden Spenden gesammelt. Anlass der Spendenaktion war der akute Mangel an Büchern und Medien für Menschen aus Herkunftsländern wie Syrien, Afghanistan, Iran oder Eritrea, die als Flüchtlinge nach Magdeburg kommen.

Mit den Spendenmitteln werden in der Internationalen Bibliothek Bücher und Medien zur Ausleihe und zum Lernen vor Ort zusätzlich bereitgestellt, um Flüchtlingen das Erlernen der Sprache und die Orientierung im Alltag zu ermöglichen. In Zukunft stehen Medien in den SprachenArabisch, Persisch, Paschtunisch, Urdu undTigrinisch zur Verfügung. An der Spendenaktion, zu der die Magdeburger Theologin Gabriele Herbst den wesentlichen Impuls gab, beteiligten sich außer der Landeszentrale für politische Bildung namhafte Kulturpartner wie die Freiwilligenagentur Magdeburg und das internationale Café Krähe, außerdem die Evangelische Grundschule Magdeburg, die Modeboutique „Querstyle“ und das „Strick- und Nähcafé“ – und natürlich zahlreiche Freiwillige!

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Info Guide für Flüchtlinge

260116 Info Guide FlüchtlingeAnkommen und mehr. So der Titel der Broschüre für Asylbewerber und Flüchtlinge. Diese bekommen einen Wegweiser an die Hand, der helfen soll, sich im neuen Umfeld schnell zurecht zu finden.
Von  A wie Alltagsleben und Asylantrag  bis  Z wie Zusammenleben in Deutschland finden Asylsuchende und Geflüchtete erste Informationen. In einem Einleger werden auf sechs Seiten die Zuständigkeiten, Räumlichkeiten und Abläufe in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Halberstadt erläutert. Den Wegweiser gibt es ab sofort in deutscher und sieben weiteren Sprachen arabisch, englisch, afghanisch französisch persisch, russisch und serbisch Die Gesamt-Startauflage beträgt 30000 Stück. Etwa die Hälfte der Broschüren wurden auf arabisch gedruckt.

 

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Ein kritischer Blick auf Migration und Integration nach den Kölner Attacken

230216 MigrationIntegrationDie Übergriffe und Diebstähle in der Silvesternacht in Köln haben gravierende Auswirkungen auf die Opfer und die gesellschaftliche Debatte. Die Willkommenskultur erlitt einen herben Rückschlag. Die Debatte über sexuelle Gewalt kannte nur noch Täter mit Migrationshintergrund. Mit etwas zeitlichem Abstand war es nun wichtig, in einer Gesprächsrunde über Fakten, Ursachen und Folgen zu sprechen.

 

 

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Students against Racism

150116 StudentsagainstRacismIm Dez 2015 kam es zu einer  Schüler*innendemonstration.  Unter dem Titel: "Students For A Future Without Racism"  wollte man zeigen, dass es keinen Platz für rechte Hetze, Gewalt und Terror in dieser Zukunft gibt! Hintergrund ist die steigende Zahl rechter Gewalttaten der letzten Monate in Magdeburg. Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Schülerorganisation: "Students Against Racism" Magdeburg.

 

 

 

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