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Klangreise durch die Welt

Es ist immer wieder sehr spannend, welche Musik ich als nächstes rezensieren darf. Vor einiger Zeit landete das Werk In a Hot Distant Land von Ido Spark - The Jazz Traveler bei mir auf dem Tisch. CD ausgepackt und hören. Beim ersten Mal dachte ich an Avishai Cohen. Das liegt vielleicht daran, dass beide Musiker aus Israel stammen.

Meine Empfehlung: laut hören und vom Sofa aus, mindestens 3 Mal. Mir geht es so, dass ich erst dann alle Klangfassetten war nehme. Etwas ungewöhnlich ist die Verbindung von europäischer Musik mit der des Nahen Ostens. Der Pianist geht grundsätzlich seinen eigenen Weg. Er nimmt Elemente aus der arabischen, jüdischen oder klassisch Musik, fügt Jazz-Elemente hinzu, packt alles einen Melting Pot - einem Schmelztiegel. Daraus entsteht etwas ganz neues, so, dass einem die bereisten Länder gleichzeitig fremd und doch vertraut sind.

„Ich würde sagen, es ist mein Musikstil.“ sagt er in einem Interview des Internetpotrals Jazzcorner.

Er habe viele Pianisten gesehen, die eigentlich das gleiche spielen. Sie improvisieren mit der rechten Hand und spielen mit der linken Bill-Evans-Voicings, also Akkordverbindungen.

Der Künstler lebt in Lüneburg. Von seiner Wahlheimat aus, bereist er die Welt. Ido Spak, 1979 in Israel geboren und seitdem immer unterwegs, nimmt seine Hörer mit auf eine Reise durch verschiedene Kontinente und Kulturen. Seine Kompositionen verbinden die ethnische Musik des Nahen Ostens mit der klassischen Musik Europas und dem Jazz der USA. Diese spannende und anspruchsvolle Mischung platziert Ido Spak in der zeitgenössischen Avantgarde Deutschlands, nein der Welt! Seine Lebensstationen und Reisen der letzten 20 Jahre erscheinen als Momente in den Klängen seiner Werke.

bernd schallenberg

 

Vielen dank. Ich bin sehr dankbar für das Artikel
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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