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Die Entdeckung eines Familiengeheimnisses


»Mich kriegen sie nicht klein«, hatte sie sich bei der Ankunft in Auschwitz im September 1943 geschworen. »Die Tänzerin von Auschwitz« war 2015 ein Bestseller. Nun ist der Niederländerin eine Ausstellung gewidmet, deren deutsche Fassung von Mitte Januar bis Mitte März in der Stadtbibliothek Magdeburg zu sehen ist.
Als ihr Mann sie verriet, wurde die emanzipierte und temperamentvolle Frau in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Auch dort begann sie zu tanzen und legte damit den Grundstein für ihr Überleben.

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte in mehreren aufwendig und anschaulich aufgearbeiteten Stationen anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen.

Paul Glaser besuchte seine Tante zwei Mal in ihrer neuen Heimat Schweden und setzte aus ihren Tagebüchern und Briefen ihre Biografie zusammen. Die Schau, die vom Museum "Erinnerungszentrum Lager Vught Vicht" erstellt wurde, ist bereits in ähnlicher Form in den Niederlanden sowie in Osnabrück gezeigt worden. Paul Glaser hat sie ins Deutsche übersetzen lassen und neu konzipiert.
Bis Ende März begleitet die Stadtbibliothek die Exposition zudem mit der Präsentation von Medien zu den Themen Holocaust, Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg sowie Kriegsende 1945.

 

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