Geschichte

Das Gedicht entstand 1947. Weinert war Antifaschist und Kommunist. In Magdeburg ist sein Geburtshaus, das heutige Literaturhaus.

 

 

Ausstellung „REVOLUTION! 1989/90 in Magdeburg und im Bezirk“ im Landesarchiv Sachsen-Anhalt
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution präsentiert das Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg die Ausstellung REVOLUTION! 1989/90 in Magdeburg und im Bezirk.
Zu sehen sind einzigartige, noch nie öffentlich ausgestellte Originaldokumente aus den Magazinen, die Schlaglichter auf die rasanten Entwicklungen von 1988 bis 1990 in Magdeburg und der Region werfen. Bislang unveröffentlichte Tonaufnahmen, z. B. von einer Gewerkschaftsversammlung des SKET im November 1989, vermitteln authentische Eindrücke von den Geschehnissen, Beteiligten und Stimmungen.

Im Landesarchiv lagern etwa 19 laufende km Akten aus der Zeit zwischen 1945 und 1989- aus den ehemaligen DDR-Bezirken Halle und Magdeburg. Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte ist vorraniges Ziel.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. Juni 2020 montags und donnerstags von 9-17 Uhr und dienstags und mittwochs von 9-19 Uhr kostenlos im Landesarchiv in der Brückstraße 2.
Außerdem bietet das Landesarchiv Sachsen-Anhalt regelmäßig öffentliche Führungen und auf Nachfrage auch Gruppenführungen an.

Erfahrungsbericht Exkursion Gedenkstätte Buchenwald

Am kommenden Montag, den 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag. Dieser Tag ist immer Anlass sich mit der Geschichte zu beschäftigen. So tat es auch  Marco Pellegrino, ein engagierter Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes Halle. Er schrieb einen Bericht  über eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald. Die Exkursion sollte deutschen Staatsangehörigen sowie Menschen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit geben, sich mit der deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.  Eine zweite Exkursion wurde im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus „Erinnern heißt aktiv sein!“  nochmals angeboten und durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Frauenprojektes CarIMa und des Integrationslotsenprojektes des Malteser Hilfsdienstes in Halle. Die Exkursion beinhaltete ein Vorbereitungstreffen, die Fahrt zur Gedenkstätte, die Führung „Stolpersteine in Halle sowie ein abschließendes Nachbereitungstreffen der Exkursion.
Weil es uns ein dringendes Anliegen ist auf das Thema hinzu weisen , haben wir auf unserer Website  diesen Erfahrungsbericht komplett veröffentlicht.

Kranzniederlegung zum Jahrestag des Attentates auf Hitler

 

 Henning von Tresckow war maßgeblich an der Vorbereitung des Attentats beteiligt, das Oberst Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 auf Hitler in dessen ostpreußischem Bunker verübte. Da von Tresckow kurz zuvor an die polnische Front versetzt worden war, konnte er sich an der unmittelbaren Ausführung des Attentates nicht beteiligen.
Nach dem Scheitern nahm er sich ander Ostfront das Leben.


Die Gedenkstele für Henning von Tresckow wurde am 10. Januar 2001 zu seinem 100. Geburtstag an der gleichnamigen Straße enthüllt. Seitdem finden hier jährlich zum Jahrestag des Hitler-Attentates vom 20. Juli 1944 Gedenkveranstaltungen statt.


Henning von Tresckow wurde am 10. Januar 1901 in Magdeburg als Sohn einer pommerschen Adelsfamilie geboren. Hier verbrachte er einige Jahre seiner Kindheit. Bereits als Jugendlicher trat er in die kaiserliche Armee ein. Er folgte damit der langen preußisch-militärischen Tradition seiner Familie und wurde 1918 zu einem der jüngsten Leutnants seines Regiments ernannt. Zwischen den Weltkriegen begann er ein Jurastudium und arbeitete einige Jahre als Bankkaufmann an der Börse. 1926 ging er erneut zur Reichswehr und wurde hier im Jahre 1928 zum Oberstleutnant befördert.

Die Entdeckung eines Familiengeheimnisses


»Mich kriegen sie nicht klein«, hatte sie sich bei der Ankunft in Auschwitz im September 1943 geschworen. »Die Tänzerin von Auschwitz« war 2015 ein Bestseller. Nun ist der Niederländerin eine Ausstellung gewidmet, deren deutsche Fassung von Mitte Januar bis Mitte März in der Stadtbibliothek Magdeburg zu sehen ist.
Als ihr Mann sie verriet, wurde die emanzipierte und temperamentvolle Frau in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Auch dort begann sie zu tanzen und legte damit den Grundstein für ihr Überleben.

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte in mehreren aufwendig und anschaulich aufgearbeiteten Stationen anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen.

Paul Glaser besuchte seine Tante zwei Mal in ihrer neuen Heimat Schweden und setzte aus ihren Tagebüchern und Briefen ihre Biografie zusammen. Die Schau, die vom Museum "Erinnerungszentrum Lager Vught Vicht" erstellt wurde, ist bereits in ähnlicher Form in den Niederlanden sowie in Osnabrück gezeigt worden. Paul Glaser hat sie ins Deutsche übersetzen lassen und neu konzipiert.
Bis Ende März begleitet die Stadtbibliothek die Exposition zudem mit der Präsentation von Medien zu den Themen Holocaust, Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg sowie Kriegsende 1945.

 

Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg am 17. Juni 2019, 16:00 Uhr

Am 17. Juni 1953 gingen in der DDR Hunderttausende auf die Straße. Sie forderten neben dem Rücktritt von SED-Chef Walter Ulbricht u.a. freie Wahlen und die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands. Die Staatsmacht reagiert mit Gewalt. Auch in Magdeburg schlug die sowjetische Besatzungsmacht den Volksaufstand mit Waffengewalt nieder. Tote und Verletzte waren zu beklagen. Unzählige politisch motivierte Strafverfahren gegen Aufständische führten hier auch zu drei vollstreckten Todesurteilen.

 

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