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30-Millionen-Euro-Investition von HORIBA FuelCon stärkt „E-Mobility-Campus“ Magdeburg-Barleben


Meilenstein für den geplanten „E-Mobility-Campus“ am Standort Magdeburg-Barleben: Rund ein Jahr nach der Übernahme durch die japanische HORIBA-Gruppe baut der Batterie- und Brennstoffzellenspezialist seine Produktionsstätte kräftig aus. Der Anlagenbauer wird bis Ende 2021 rund 30 Millionen Euro in einen Neubau im Technologiepark Ostfalen in Barleben (Landkreis Börde) investieren. Dadurch soll die Zahl der Beschäftigten von aktuell 110 auf bis zu 360 steigen.

NaturFreunde Sachsen - Anhalt fordern wiederholt die Landesregierung auf sich denTatsachen zu stellen und ebenfalls den KLIMANOTSTAND  auszurufen


Nun haben auch die Parlamentarier der Europäischen Union die Zeichen der Zeit erkannt und den KLIMANOTSTAND ausgerufen. Damit ist das Europaparlament bereits die zweite europäische Institution, neben der Europäischen Kommission, deren Präsidentin von der Leyen, die Klimaschutz und Digitalisierung als die größten Herausforderungen für die EU bezeichnet hat, die ein deutliches Zeichen für aktiven Klimaschutz gesetzt haben.

Oliver Wendenkampf, Landesvorsitzender der NaturFreunde Sachsen-Anhalt e.V.,  sieht darin für Sachsen-Anhalt eine Gelegenheit sich ebenfalls endlich zu mehr Klimaschutz zu bekennen und auch für unser Bundesland den Klimanotstand auszurufen“.

Gewinner  kommt aus Querfurt
Landwirtschaftsministerin Dalbert überreicht Auszeichnung

Der Obsthof Müller aus Querfurt ist der Gewinner des Wettbewerbes „Obsthofladen des Jahres 2020“. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat den Wettbewerb in diesem Jahr das erste Mal ausgelobt. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Dalbert zeichnete den Hofladen dieser Tage vor Ort aus.
„Mit diesem Wettbewerb zeigen wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern: Direkt vor der Haustür kann man Obst von hoher Qualität kaufen - frisch und hier angebaut. Äpfel und Birnen aus den Hofläden sind eine nachhaltige Alternative zu den verpackten Produkten im Supermarkt“, erläuterte die Ministerin das Anliegen der Auszeichnung.

Wachrütteln der Verantwortlichen ist dringend nötig

Die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung zur Klimarettung sind kaum spürbar. Der drohende Niedergang der Windbranche in Deutschland reiht sich ein in den bereits vor Jahren erfolgten Abbau unserer Solarstrombranche. Das nun zu komplizierte Einspeisegesetz (EEG) ist schrittweise zum Bremsklotz der Erneuerbaren geworden! Die Auswirkungen sind jetzt für uns deutlich sichtbar. Das passt zum Schneckentempo des geplanten Kohleausstiegs. Die Bundesgrünen haben in einem 29-seitigen Konzept ihre Alternativvorschläge dargelegt. Deutschland ist nicht mehr Vorreiter in Sachen Klimaschutz, sollte es jedoch wieder anstreben. Die Groko hat hier jämmerlich versagt und ist zu sehr den Energiekonzernen gefolgt!

 

 

Mehr Klimaschutz ist Wirtschaftsförderung für Sachsen-Anhalt


Der Landtag hat anlässlich der Stellenstreichung bei Enercon über die Windenergie debattiert. Der angekündigte drastische Stellenabbau beim Windkraftanlagenbauer Enercon sei ein schwerer Schlag für den Wirtschafts- und Industriestandort Magdeburg sowie Sachsen-Anhalt. Der jetzige Einbruch des deutschen Marktes sei das Ergebnis einer katastrophalen Rahmensetzung der aktuellen schwarz-roten Bundesregierung, so Olaf Meister, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.


Dorothea Frederking zeigte die Wege, wie die Windenergie-Branche wieder vorangetrieben werden kann. "Wer die Windenergie retten will, muss mehr Flächen zulassen. Wir wollen ein verbindliches Flächenziel von zwei Prozent. Denn es gibt Flächenpotenziale. Zum Beispiel wollen wir bei Drehfunkfeuer, die als Navigationshilfen für die Luftfahrt dienen, den internationalen Standard von 10 Kilometern windräderfreien Schutzbereich statt wie bisher 15 Kilometer durchsetzen", sagte Frederking.

Holger Hövelmann zur AfD: „Woran Sie leiden, das ist die Freiheit der Andersdenkenden.“
 
Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutierte am vergangen Freitag in einer Aktuellen Debatte auf Antrag der AfD über die angebliche „Gefährdung der Meinungsfreiheit“. In seiner Rede widersprach der medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Holger Hövelmann, den Behauptungen der AfD entschieden und hielt ihr vor: „Woran Sie leiden, das ist die Freiheit der Andersdenkenden.“
 
Der Staat und alle seine Gewalten in Deutschland sind auf den Schutz der Meinungsfreiheit, der Religionsfreiheit, der Versammlungsfreiheit, der Organisationsfreiheit verpflichtet – und wenn Behörden im Einzelfall falsche Abwägungen zu Lasten von Bürgerrechten treffen, dann bietet der Rechtsstaat alle Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.

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