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Nur wenige Tage vor der Eröffnung luden die Museumsmacher zum Presserundgang in das Dommuseum. Die ehemalige Reichsbank gegenüber dem Westtürmen des Domes.
Die Schalterhalle farbig gestaltet im Stile der 1920er Jahre.

Der erste Eindruck. Das schafft ihr nicht bis zum Eröffnungstermin. Überball wird geschraubt, gesägt. Ausstellungstücke werden platziert.  Die Architektur des Museums: Regalbauweise aus Holz. Die Mattschwarzen Platten werden einfach mit Magneten darauf befestigt.
Doch man kann schon das Museum erahnen. Die großen Objekte stehen bereits an ihrem Platz.
Die Grabplatte  der Königin Editha  die des Bischoffs Ernst von Sachsen, der Erzbischof Wichmann: alles moderner Drei D-Druck. Die Originale sind im Dom zu finden.
Das Museum beherbergt Etwa 100 Exponate auf 650 m². Eines der Topexponate im Dommuseum ist das Grab vom Domplatz. 2,9 in der Länge, 1,50 m in der Breite. ca. 3,5 t schwer. Von der Größe und der sehr prominenten Lage her muß es sich um eine herausragende Persönlichkeit aus dem Umfeld Ottos des Großen handeln.


Insgesamt hat das Ganze ca. 3,5 Mio € gekostet. Die Klosterbergische Stiftung hat 725.000 € dazu gegeben. Der Umbau dauerte acht Jahre. Das Café Editha, ein Museumsshop sowie eine Toruisteninformation runden das Konzept ab.

Pünktlich zu Eröffnung waren alle Bauarbeiten beendet. Das Interesse scheinbar groß: Am ersten Tag kamen gleich gut 600 Besucher.


 

Sonderausstellung Bilder gehen um die Welt

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019 präsentiert das Kulturhistorische Museum Magdeburg über 70 Bilderbogen in einer neuen Sonderausstellung. Eine besondere Stellung nimmt die Magdeburger Druckerei von Robrahn & Co. ein, die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.  
Bilder gehen um die Welt. Huete ist das selbstverständlich. Smartphone rausgeholt, schnell ein Bild mit Freunden und ab ins Internet. Manchmal ist die Bilderflut lästig. Aber Jahrhunderte lang war es erstrebenswert, Bilder zu haben. Diese zu vervielfältigen ein Evolutlionsschritt in der Mediengeschichte. Am Ende des 18 Jh entwickelte Alois Senefelder den so genannten Steindruck. Wenig später gründete Eduard Robrahn in Magdeburg eine Steindruckerei. Eine von vielen.
Bilderbogen - farbige Lithographien mit einem oder mehreren Bildern bedruckt, häufig auch mit Text - erfüllten die Bedürfnisse nach Information, Unterhaltung und Belehrung. Sie waren im 19. Jahrhundert überaus beliebt und als Massenartikel in ganz Europa verbreitet.

Magdeburg hat endlich ein Dommmuseum. Am 4. November wurde es  in der ehemaligen Reichsbank eröffnet. Das eizigartige Tageslicht Muesum befindet sich nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Dem Ort, wo Kaiser Otto und Königin Editha ihre Ruhestätte haben.

Das Raumkonzept folgt der Längsachse des Domes. Unter der Vierung des Gotteshaues befindet sich das Grab Kaiser Ottos.

Auf 650 m² werden drei Themenkomplexe präsentiert. Kaiser Otto und Königin Editha, das Erzbistum Magdeburg sowie die archäologischen Forschungen in und am Dom.

Zu den originellen  Ausstellungsobjekten zählen der Bleisarg der Königin Editha, Stoffe aus dem Mittelmeerraum von der Bestattung der Königin und kostbare Beigaben aus den Gräbern der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen.

Das Gebäude selbst entstand bis 1923. Es galt als das sicherste Bankgebäude Europas. Bis zum Ende der DDR blieb es Staatsbank. Danach diente es zeitweise als Theaterspielstätte.
Die Farbgebung aus der Entstehungszeit wurde ebenfalls erhalten.

Das Ottonianum gilt als ein bedeutendes Puzzleteil für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

HEREINSPAZIERT!
Historische Marionetten des Magdeburger Theaterimpresarios und Puppenspielers Xaver Schicht kehren für eine sensationelle Sonderausstellung erstmals wieder an den Ort ihres einstigen, langjährigen Wirkens zurück! Mit einmaligen, historischen Exponaten gibt die Ausstellung einen Querschnitt über das Theaterschaffen Xaver Schichtls. Herzstück der Ausstellung sind die wertvollen und außergewöhnlichen Varieté-Marionetten, die Spezialität des Schichl’schen Theaters.Aus dem Nachlass sind etwa 60 Figuren in der Ausstellung zu sehen. Insgesamt gibt es etwa 200 Exponate zu bestaunen. Zwischen 1920 bis 1944 lebte Schichtl in Magdeburg. Er hatte schon frühzeitig erkannt, daß ein festes Puppentheater die besten Voraussetzungen bietet, anspruchsvolle Leistungen zu erbringen. Damit begründete er die Puppenspieltradition in Magdeburg. Ebenso ist es Schichtl zu verdanken, daß das Puppentheater erstmalig gleichberechtigt neben den anderen Theaterkünsten auf der Deutschen Theaterausstellung 1927 in Magdeburg vertreten war.

Der Bürgermeister und Beigeordnet für Finanzen Klaus Zimmermann übergab eine Kopie der Urkunde über die Eintragung Oleg Popows in das goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg. Dieser trug sich am 11 Feb 2011 dort ein. Empfänger ist das Cirucsmuseum Magdeburg. Dort gibt es bereits eine kleine Galerie über den großen Clown.

Popow gilt als einer der letzten großen Zirkusclowns von Weltrang. Lange Zeit lebte er in Deutschland. Er trat fast 40 Jahre Teil im russischen Staatszirkus auf. 2016 verstarb er im Alter von 86 Jahren.

Ausstellung im Museum für Naturkunde

19.09.18. Präperate sind für Forschungszwecke ebenso wertvoll wie für Ausstellungen. Anschauliche lebensechte Objekte machen den Reiz naturkundlicher Ausstellungen aus, werden aber zu Lehrzwecken z.B. in der Medizin benötigt. Von der Bandbreite der Arbeiten eines Präparators kann man sich als Besucher in der aktuellen Sonderausstellung überzeugen. Die Ausstellung ist noch bis zum 04.11.2018 zu sehen.
Das Museum für Naturkunde war in Zusammenarbeit mit dem Institut für Anatomie der Otto-von-Guericke-Universität Gastgeber der 56. Internationalen Jahrestagung des Verbandes Deutscher Präparatoren e.V.
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