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Besonderheiten: 500 Gramm schwerer Halsring aus Gold, silberne römische Eimer, ein römischer Klapptisch aus Bronze und ein riesiger Bronzekessel

Die Dauerausstellung ist das preisgekrönte Herz des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle. Nun kommt mit „Barbarenmacht“ ein weiterer Bereich der Dauerausstellung hinzu und ist seit dem 3. September 2019 für die Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Auf 180 m² präsentieren sich fast 500 einzelne Exponate aus der Spätantike und der Völkerwanderungszeit, also vom 3. bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts n. Chr.. Alles Archäologische Schätze von über 50 verschiedenen Fundorten aus Sachsen-Anhalt und angrenzenden Regionen.
Hauptattraktionen in der Ausstellung sind das Fürstengrab von Gommern und vier Adelsgräber aus Leuna.

 

Sonderausstellung mit Fotografien von Viona Ielegems vom 15.03. bis 19.05.2019

Im Museum für Naturkunde kann man seit vergangener Woche eine neue Sonderausstellung besuchen. Der Titel Wunderkammer lehnt sich an Präsentationsformen des 18. Jahrhunderts an.

„Wunderkammer“ ist eine Ausstellung, die von Fotografien lebt.
Neben Ausstellungsstücken lagert eine große Zahl an Tierpräparaten in den Sammlungen naturkundlicher Museen, ohne dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis nimmt. Das will man hiermit ändern. Mit speziellen künstlerischen Arrangements gelingt es der Fotokünstlerin Viona Ielegems den besonderen Glanz und die Pracht dieser Präparate für den Betrachter sichtbar zu machen.

Für die gesamte Fotoserie kamen Tierpräparate aus dem Sammlungsarchiv des Museums für Naturkunde Magdeburg zum Einsatz. In der Ausstellung wird auch eine Auswahl der Museumspräparate zu sehen sein, die für die Aufnahmen Modell standen.
Das Konzept „Wunderkammer“ überschreitet die Grenze zwischen Kunst und Naturkunde. Es lädt den Betrachter dazu ein, Tierpräparate unter einem völlig neuen Blickwinkel und in ungewohnter Perspektive zu sehen. Den Besucher erwarten prachtvolle großformatige Fotoaufnahmen, die die überwältigenden Eindrücke natürlicher Stillleben widerspiegeln.

Viona Ielegems ist eine belgische Fotografin und kommt ursprünglich aus Antwerpen. Sie lebt derzeit in Sachsen-Anhalt auf Schloss Heinrichshorst bei Rogätz.
 Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die historischen und exotisch anmutenden Präparate mit ihrer eigentümlich schimmernden Farbigkeit. Gleichzeitig richtet sie ihr Augenmerk auf deren Wert als vergessene sowie unter Umständen bedrohte Tierarten.

Die einzigen vier original Bilderhandschriften des Sachsenspiegels zum ersten Mal seit mehr als 25 Jahren werden diese an einem Ort zusammen gezeigt.

Städte faszinieren – nur so lässt sich der Erfolg dieser Siedlungsform erklären. Seit dem Mittelalter
nahm die Gründung von Städten in Europa rasant zu. Städtische Siedlungen wuchsen und entwickelten
durch ihr Versprechen von Freiheit, Sicherheit und Wohlstand große Anziehungskraft. Diesem
Phänomen widmet das Kulturhistorische Museum Magdeburg  auf 1200 m² eine große Sonderausstellung. Schwerpunkt ist das Magdeburger Recht. Dieses war im Mittelalter die rechtliche Grundlage für über 1000 Städte zwischen Elbe Dnjepr.

Das Magdeburger Recht ist ein europäisches Thema. Die Forschungen bilden erst die Voraussetzungen für diese Ausstellung. Denn nun ist es mgölich mit den entsprechenden Partnern zu reden.
Über 100 Leihgeber aus 12 Ländern Mittel- und Osteuropas beteiligen sich mit Leihgaben an dieser herausragenden Mittelalterausstellung. Viele der mehr als 400 Exponate sind erstmals in Deutschland zu sehen.
Die Ausstellung zeigt die Innovationskraft der mittelalterlichen Städte. Diese waren Zentren von
Handel und Gewerbe, Kultur und Wissenschaft, von technologischem und gesellschaftlichem
Fortschritt.

Das Kulturhistorische Museum hat ein besonderes Geschenk erhalten. Es handelt sich um eine Reproduktion des verlorenen Gemäldes „Der Künstler auf dem Weg nach Tarascon“ von Vincent van Gogh. Die Kunstsdammlung des Kaiser-Friedrich-Museums, dem Vorgänger des Kulturhistorischen Museums Magdeburg, erlitt am Ende des Zweiten Weltkrieges herbe Verluste.
Zum Schutz  vor Bombemangriffen lagerte man die Sammlung in das Salzbergwerk Neustassfurt aus. Dort fielen etwa 300 Gemälde einem Brand zum Opfer. Darunter auch das Bild von van Gogh.
Das Bild ist Zentraler Gegenstand der von Gogh Forschung. Hier im Museum ging man sämtlichen Spuren nach. Ebenso entstand eine umfangreiche Dokumentation zu den Verlusten. Eine Kernfrage, ob eventuell doch nicht alles verbrannt sei.
Das Osuka Museum of Arts gehört zu den größten Ausstellungshäusern Japans. Es zeigt mehre tausende Reproduktion bedeutsamer Werke der Kunstgeschichte auf  Keramik.
Als Dank für die gute Kooperation wurde nun eine weitere Replikation auf Keramik hergestellt. Sie ist jetzt Teil der Magdeburger Sammlungen.

Das Technikmuseum kehrt zurück in städtische Trägerschaft. Das hat der Stadtrat im Dezember 2017 einstimmig beschlossen

Alle laufenden Projekte gehen weiter. Kooperationen mit Giese und AQB fortgesetzt.


In Zukunft möchte man vorhandene Objekte digitalisieren und über verschiedene Medien zugänglich machen.
Lehrerfortbildung und eine funktionierende Schülerwerkstatt sollen auch künftig angeboten werden.

Die Finanzierung ist durch den Stadtrat für die nächsten zwei Jahre abgesichert. Um das Technikmuseum dauerhaft zu etablieren, wird sich der Finanzrahmen am neuen Konzept des Hauses orientieren.

Das Museum zeigt für Naturkunde Magdeburg zeigt in einer Sonderausstellung eine fast verschwundene Spielzeuggattung. Die Berliner Künstler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben sich hier speziell den Blechspielzeugtieren gewidmet. Sie trugen eine bunte Kollektion mit mehr als 170 verschiedenen Spielzeugtieren  zusammen. Diese haben sie zusätzlich auf großformatigen Farbfotografien kreativ in „Lebensräumen“ inszeniert. Das Museum für Naturkunde hat die Wanderausstellung mit echten Präparaten aus der eigenen Sammlung erweitert, um auch die Vorlagen der Blechspielzeuge zu zeigen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.02.2019 zu sehen.

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