MD im Blick

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„Der Künste Lust und Frust - ein Gelage mit offenen Ausgang“

Wir fordern:
1. Eine bedingungslose Unterstützung für die freie Kunst- und Kulturszene in Höhe von 1000 Euro pro Person monatlich, wie Sie es als Beschlussvorlage heute als Tagesordnungspunkt des Finanzausschusses vorliegen haben.

Wir fordern:
2. Einen finanziellen Ausgleich für die Verluste und Auflagen, die durch die Beschränkungen für die Kultureinrichtungen entstanden sind und entstehen werden.

Wir fordern:
3. Eine Politik in Sachsen-Anhalt, die die Systemrelevanz von freier Kunst und Kultur nicht nur behauptet, sondern beweist (unter Beweis stellt), deshalb einen Runden Tisch zur Erarbeitung von neuen Förderrichtlinien für die freie Kunst- und Kulturszene.


Künstlerisch-kreative Protestaktion auf dem Domplatz in Magdeburg.de direkt vor dem Landtag. Aktuelle Schätzungen ergeben, dass etwa drei Viertel der Freischaffenden und Selbständigen aus Kunst und Kultur die aktuelle Situation - die praktisch ein weitgehendes Berufsverbot darstellt - wirtschaftlich nicht überstehen werden. Der Verlust einer breiten Vielfalt der Kultur- und Kreativlandschaft für unsere Gesellschaft wird die Folge sein

Die Menschen von Sachsen-Anhalt haben sich in freier Selbstbestimmung ihre Verfassung gegeben, nach der die kulturelle und geschichtliche Tradition in den Landesteilen zu pflegen sind.
Ein Pflegegeld von 400€ gegen den Corona-ShutDown ist aber nicht mehr als ein Totenschein für zahlreiche Kulturakteure.

Um die vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt zu bewahren, wurde in einer Sondersitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur das Programm „Kultur ans Netz“ auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um eine Förderung von Wiedereinstiegshilfen für freiberuflich Tätige Künstlerinnen und Künstler. Diese sollen für künstlerische Projekte von Juni bis August 2020 eine Art Stipendium in Höhe von 1.000 Euro pro Monat durch das Land erhalten können. Bislang fielen viele Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende durch das Netz der bestehenden Corona-Hilfen. Dann diese waren ausschließlich an die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK) gekoppelt worden.
Der Ausschuss für Finanzen hat dieses Hilfspaket für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler beschlossen.

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