MD im Blick

Friede sei ihr erst Geläute

Unter diesem Titel haben die Veranstalter des Europäischen Kulturerbejahres alle Glockeneigentümer Europas gebeten, sich mit dem Klang der Glocken am Internationalen Friedenstag zu beteiligen und damit auch an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren sowie an den Ausbruch und das Ende des Dreißigjährigen Krieges zu erinnern.

Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich am europaweiten Glockenläuten zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September. Um 18.00 Uhr läuteten neben weiteren Kirchenglocken auch die Glocken der Johanniskirche. Damit gab Magdeburg ein klangvolles Signal für den Frieden.

Die Spielzeit 2018/19 steht unter dem Motto Feste feiern. Dazu gibt es auch allen Grund, denn das Haus wird 60 Jahre alt.

In dieser Spielzeit wird es erstmals eine Kammeroper geben. Zum Kinderfesttag am 7. Oktober  wird eine 60 Meter lange Geburtstagstafel mit viel Musik und Spiel geben. In der Villa P können demnächst Schätze aus dem Nachlass der Puppenspielerdynastie Schichtl bestaunt werden.  Diese begründete einst die Tradition des Puppenspiels in Magdeburg.
Etwa zweihundert Exponate  aus dem FigurenTheaterMuseum Lübeck versprechen eine spannende Reise durch die Geschichte. Manche Puppen kehren nach über siebzig Jahren zurück Magdeburg. Die Ausstellung wird bis zum Sommer 2019 zu Gast sein.
In der Spielzeit 2017/18 haben 56.000 Besucher in mehr als 700 Veranstaltungen das Theater besucht.
Die Auslastung liegt bei 98%
Der Förderverein des Hauses  stellte die Aktion MEIN STUHL FÜR DAS PUPPENTHEATER vor.




Touristisches Highlight und hohe Ingieneurskunst

1938 wurde mit der Einweihung des Schiffshebewerks eine Wasserstraßenverbindung vom Rhein zur Elbe geschaffen. Schon zum Baubeginn in den 1930er Jahren war auch eine Trogbrücke über die Elbe geplant. Die Trogbrücke entstand erst im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. sie ist Teil des Wasserstraßenkreuzes  Magdeburg.

Ursprünglich war das Schiffshebewerk daher nur als Anbindung der Elbe und Saale an den Mittellandkanal gedacht. Weil diese Trogbrücke nicht gebaut wurde, erhielt das Schiffshebewerk eine deutlich größere Bedeutung. Der gesamte Schiffsverkehr aus den Industriezentren Westeuropas nach West-Berlin passierte das Schiffshebewerk.
Ende 2006 schloß man das Hebewerk weil man im Parallelbetrieb mit der neuen schleuse keinen wirtschaftlichen Sinn sah. Es gab Pläne, die Schwimmerschächte zuzubetonieren und somit eine Wiederinbetriebnahme unmöglich zu machen. Am 24. August 2013 wurde das Schiffshebewerk wieder in Betrieb genommen. Heute ist es saisonal geöffnet.

Vom Baby bis zu den Großeltern

Die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, hat am 11. September im Alten Rathaus das Logo für das Familieninformationsbüro vorgestellt. Zudem ehrte sie die Preisträgerinnen des vorausgegangenen Malwettbewerbes „Logo gesucht“. Das Familieninformationsbüro wird am 15. Oktober in der Krügerbrücke 2 eröffnet.

Die Mitarbeiterinnen bieten eine kompetente Erstberatung an, unterstützen bei Antragsunterlagen. Dewiteren vermitteln sie an Beratungsstellen und Fachämter. Ergänzt wird dieses Angebot durch thematische Sprechstunden und Veranstaltungen sowie einen separaten Still- und Wickelraum.

20 Jahre Städtischer Abfallwirtschaftsbetrieb.

Dazu konnte man beim Tag der offenen Tür den Wertstoffhof und die Deponie Hängelsberge besichtigen.

Wir waren mit Kinderreporterin Dana vor Ort.

"Wir für Bio" ist eine  bundesweite Kampagne. Es geht darum keinen Plastikmüll in die Biotonne zu werfen. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt daran teil, weil immer noch zu viele Leute den Biomüll nicht richtig trennen.
Man konnte zudem die gesamte Technik bestaunen. Klettern, reinsetzen, ausprobieren, mitfahren.

"Entdecken, was uns verbindet"

war das Motto für den Tag des offenen Denkmals. Zugleich nimmt es Bezug auf das Europäische Kulturerbejahr 2018, das in Deutschland unter dem Motto "Verbindendes Kulturelles Erbe" steht. Dabei können Fragestellungen nach Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialen und Stilelementen aufgeworfen werden. Vielleicht stellt das Denkmal selbst durch seinen Zweck oder eine übergeordnete Idee eine "Verbindung" zwischen Orten und Zeitströmungen her. Wir haben uns auf den Weg gemacht und das "Verbindende" aufgespührt.

 

 
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