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Geflüchteter syrischer Künstler zeigt Werke in der Stadtbibliothek Traumata des Krieges und der Unterdrückung

Hinter dem Bürgerkrieg in Syrien verbergen sich unzählige Schicksale Einzelner wie das des syrischen Künstlers Rimon Alsoliman, der in Magdeburg Zuflucht gefunden hat. Seine Acrylbilder und plastischen Kollagen spiegeln den Verlust der Heimat und Existenz aus der Sicht eines unmittelbar Betroffenen.

Der Bildhauer und Grafiker wirkte zuvor mehr als 20 Jahre lang als bildender Künstler und war in leitender Verwaltungsfunktion für Kunsterziehung an den Schulen in und rund um die heute zerstörte Stadt Homs verantwortlich. Der Krieg nahm ihm sein Haus, in dem er mit seiner Frau und drei Söhnen lebte, und seine Existenzgrundlage. Heute kann Rimon Alsoliman seinen künstlerischen Beruf nicht mehr ausüben, doch bereits in der Flüchtlingsunterkunft begann er mit einfachen Mittel zu zeichnen und fertigte später auch plastische Kollagen mit Stoff, Metall und Silikon. In seinen Werken verarbeitet er die Erinnerungen an Syrien, die traumatischen Erfahrungen der Unterdrückung und eines verheerenden Kriegs.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September in der Stadtbibliothek am Breiten Weg zu sehen

 

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