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Grabstätte des heiligen Norbert von Xanten wieder zugänglich.

Das Kunstmuseum Kloster unser Leiben Frauen wird seit einiger Zeit aufwändig saniert. Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Inneren. Nun konnte ein Abschnitt bendet werden. Der älteste Teil der ehemaligen Klosterkirche ist wieder zugänglich. Im Zuge der Sanierung wurde oberhalb der Krypta die Decke erhöht. Als krönender Abschluß findet man nun ein Kunstwerk des Künstlers Martin Assig.
Die Krypta ist zugleich die Grabstätte des Norbert von Xanten. Er wirkte 1126 bis 1134 als Erzbischof in Magdeburg. Zudem ist er Patron des Bistums Magdeburg und des Magdeburger Landes sowie einer der Patrone Böhmens. Der Heilige Norbert wird auch als Gründer des Prämonstratenserordens bezeichnet.
Bei archäologischen Ausgrabungen wurde ab 1975 die Grabanlage Norberts unter der Vierung der Magdeburger Liebfrauenkirche freigelegt. Der mit Renaissancepilastern ausgeschmückte Raum war wahrscheinlich aus Anlass seiner Heiligsprechung 1582 errichtet worden. Mit der Überführung der Gebeine Norberts in das Kloster Strahov nach Prag im 17. Jahrhundert verlor er seine Bedeutung und wurde überbaut. Eine weiße Marmorplatte mit Inschrift an der Westwand des nördlichen Querschiffs entstand vermutlich ebenfalls erst im Zusammenhang mit der Heiligsprechung.

 

 
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