MD im Blick

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Anlässlich dieses Jahrestages folgte die Stadtbibliothek einem Aufruf des „internationalen literaturfestivals berlin (ilb)“ und gedenkt mit einer öffentlichen Lesung des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Am Magdeburger Beitrag zur weltweiten Lesung beteiligten sich Leser und Kulturpartner der Bibliothek wie die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, die Freiwilligenagentur Magdeburg, „kulturmd“ und der Verein „Miteinander“. Die Magdeburger Theologin Gabriele Herbst stellte anlässlich der Lesung die Aktion „Ein Schal fürs Leben“ der Zeitschrift „Brigitte“ sowie der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ vor, die zum Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte ein Zeichen der Solidarität für syrische Flüchtlingskinder setzt.

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

Grundschule und dann?

Die traditionsreiche Schulemesse öffnete am vergangenen Wochenende erneut ihre Türen. Kernfragen dieses Mal: Wie geht es weiter nach der Grundschule?   Welche weiterführende Schule ist die Richtige.
 Ein anderes Thema war der anhaltende Mangel Lehrpersonal. Wie man das Problem beheben muß stellte die Bürgerinitiative „Den Mangel Beenden“ vor. Die Volksinitative war zunächst erfolgreich. Allerdings reiche der Beschluss der Landesregierung in den Augen der Akteure nicht. Inzwischen wird offen über ein Volksbegehren nachgedacht.
Migration und Integration waren ebenso wichtig. So stellte sich das Netzwerk der Eltern mit Migrstionsgeschichte in Sachsen-Anhalt vor. Dieses gibt es  seit Sommer 2018. Hier werden alle Fragen und Probleme besprochen, die sich um Kita , Schule und Hort drehen.
Rund 30 Aussteller präsentierten sich mit ihren aktuellen Schulprojekten in der Stadtbibliothek.  
Darüber hinaus wurden auch Berufsperspektiven aufgezeigt z.B.  hier. Altenpflege  bei den WBS Schulen.
Anliegen der Messe ist es, interessierten Familien schulpflichtiger Kinder wichtige Informationen zu unterschiedlichen Bildungswegen zugänglich zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, sich umfassend ein Bild von den Chancen und Angeboten in Magdeburg zu machen und mit den Pädagogen ins Gespräch zu kommen.

Die Messe wird vom Stadtelternrat Magdeburg organisiert und durch den Fachbereich Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg sowie die Stadtbibliothek unterstützt.




Im Magdeburger Allee-Center kann man seit wenigen Tagen einen neuen Brunnen bestaunen. Er besitzt Licht- und Soundelemente, Sprühnebel und wietere zahllose Effekte. Es entsteht ein Zusammenspiel aus Wasser, Fontänen,Licht, Nebel und Musik

Der Brunnen hat einen Durchmesser von 6,5. Er verfügt über 142 Wasserdüsen. 92 befinden sich im Mittelkranz. Spektakulär die 14 Meter hoheWassersäule, die bis unter das Dach der Glaskuppel reicht.

Beleuchtet wird das alles von 28 LED-Ringleisten. Während der Ladenöffnungszeiten läuft ein Standard-Programm. Zweimal pro Woche gibt es für die Besucher Licht und Soundinszenierungen.
Eingeleitet von den Glocken aus Hells Bells von AC/DC. Das Spektakel wird im wechsel zur Musik von Queen, Karat und Pink Floyd stattfinden.

Der Dresdener Brunnenbauer Detlef Eilfeld ist Bekannt für aufsehenerregende Brunnenbauten weltweit.

Das Bündnis unheimlichsicher protestierte am 24. Nov mit einer Demonstration gegen die Sicherheitspolitik der deutschen Innenminister.

Der Studierendenrat  der Otto von Guericke Universität hat die Veranstaltung angemeldet. Etwa 80 verschiedene Gruppen und Initiativen mobilisierten an diesem Tag nach Magdeburg. Die Teilnehmer kamen aus Berlin, Hannover, Bremen, Frankfurt a.M. Rostock und Halle. An der Demonstration unter dem Hashtag #unheimlichsicher beteiligten sich ungefähr 1.200 Menschen.  
Die eigentliche Kritik der Organisierenden richtet sich aber vor allem gegen die geplanten Verschärfungen der Landespolizeigesetze nach bayrischem Vorbild.
Zivilgesellschaftliches Ziel sei es eine Gegenöffentlichkeit zu formieren und damit ein Mitspracherecht über Überwachungs- und Sicherheitspraktiken einzufordern. Kritiker*innen der Konferenz sehen in der Veschärfung staatlicher Zugriffe demokratische Grundrechte bedroht.
Eine Station war das Innenministerium. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lies einen Redebeitrag verlesen. Darin wurde der Innenminister für die schleppende Aufklärung der Todesumstände Oury Jallohs scharf kritisiert.

Die Polizei war mit sehr vielen Einsatzkräften vor Ort. Eine Machtdemonstration? Es stellt sich die Frage, ob diese Überpräsenz denn wirklich so notwendig war. Auch kann man sich fragen, ob dieses riesige Aufgebot die Menschen nicht eher verunsichert hat. Und letzlich bleibt die Frage, ob man hier im Land Angst habe vor einer freien Meinungsäußerung. Die Demonstration verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Wünschenswert wäre hier jedenfalls mehr Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten.











Kirche ist vielfältig und auf unterschiedliche Weise erlebbar.

Der Aktionsparcours „Kirche(n) (er)leben“  lud Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in die Ökumenischen Höfe ein, um sich mit verschiedenen Aspekten von Kirche auseinanderzusetzen.

Das wesentliche Wort war Herausforderung. Es ist mit Mut und Überwindung verbunden. Es ist aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens.

In der Universitätskirche St. Petri konnten die Teilnehmenden auf *verschiedenen
Kletterelementen* in bis zu 6 Meter Höhe den Kirchraum neu erfahren und erkunden.


In der Wallonerkirche konnte man  in der *Mitmachausstellungen*  „Kirchen(t)räume“ und „Wie geht Glauben?“ den Zusammenhang von Glaube und Alltag entdecken.


Der *missio-Truck „Menschen auf der Flucht“* war  ebenfalls vor Ort. Die multimediale Ausstellung nimmt die Schicksale von Geflüchteten im Kongo in den Blick und beleuchtet so den sozialen und (welt-)politischen Auftrag von Kirche.
Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Wie kommen die Menschen in der Fremde zurecht, und wie gehe ich selbst mit Fremden Menschen um?

Der Aktionsparcours war Teil der Veranstaltungen zum 1050-jährigen Jubiläum des Erzbistums Magdeburg und wird von der Arbeitsstelle für Jugendpastoral im Bistum Magdeburg sowie zahlreichen Partnern aus Kirche und Gesellschaft durchgeführt.

 

 
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