MD im Blick

Buchmesse 2018 Der Autor Jürgen Neffe über sein Buch Marx - der Unvollendete 

September 1867 – „Das Kapital“ von Marx erscheint. Wer ist der Kopf dahinter, ist das der Karl Marx, den der Ostblock für seine Bürger gezeichnet hat, der das Rezept haben soll, wie der Sozialismus funktioniert? Der Autor Jürgen Neffe nimmt den 200. Geburtstag von Marx im Jahr 2018 zum Anlass, die Person und sein Vermächtnis in Form der Bücher „Das Manifest“ und „Das Kapital“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Schon der Titel „Marx der Unvollendete“ und der Umfang des Werks von gut 600 Seiten lassen aufhorchen. Es sind verschiedene Stränge, die sich durch das Buch ziehen, die miteinander verwoben sind. Zum einen nähert sich der Autor Marx, indem er seinen Lebensweg als staatenloser und Flüchtling sowie das familiäre Umfeld sehr intim nachzeichnet. Mit zahlreichen Briefen von Freunden der Familie wie Wilhelm Liebknecht und Friedlich Engels lässt der Autor seinen Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen. Zum anderen ist es der politische Weg, auf dem Marx zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Auch wenn bisher wenig beachtet, sind sie noch immer zu finden. Früh, mit 17 Jahren, verlässt Marx sein Elternhaus in Trier, um zu studieren. Er geht einen unbeirrten Weg, entgegen aller väterlichen Vorgaben, als Autodidakt im Studium. Später in Berlin erfasst ihn der Geist Hegels, schnell wird er Hegelianer. Schon damals ist Marx „Ein Magazin von Gedanken, ein Arbeitshaus von Ideen.“, wie der Lehrer Carl Friedrich Köppen, Mitglied des Doktorclubs der Hegelianer vereint, sagt. Aber nicht nur Philosoph mit Doktortitel ist Marx schon in jungen Jahren, 1841 gehört er zum Gründerkreis der Rheinischen Zeitung. Ein neuer Weg als Journalist beginnt. Der Autor Jürgen Neffe zeigt in seinem Buch auf, wie sich die Gedankenwelt von Marx entwickelt hat. Gut über 20 Jahre vorher hat er zahlreiche Analysen rund um den Kapitalismus mit Begriffen wie Arbeit, Tausch, d.h. Erzeugung von Gütern, Entfremdung, das Beherrschen der Menschen u.s.w. verfasst. Alles mündet in die zwei Werke „Das Kapital“ und das „Manifest“. Nach dem lesen das Buchs „Marx der Unvollendete“, erschienen bei Bertelsmann, ist einem Marx nicht mehr fremd, er ist Teil der eigenen Gedankenwelt und begleitet einen tagtäglich.

Vom 02. März bis 03. Juni 2018 zeigt das Museum für Naturkunde Magdeburg die Sonderausstellung "Faszinierende Welt der Spinnen".

Die Wanderausstellung der Firma ,,ARANEUS" aus Walbrzych/Polen ist mit 40 verschiedenen Arten aus der Gruppe der Spinnentiere zu Gast im Museum. Gezeigt werden die lebenden Tiere in separaten Schauterrarien. Sie geben Einblicke in die Lebenswelt der Spinnen und machen mit den Besonderheiten der einzelnen Arten vertraut. Beeindruckend sind die sehr unterschiedlich gefärbten Vogelspinnen, darunter wahre Riesen, wie die Südamerikanische Goliath-Vogelspinne  mit 30 cm Beinspannweite und bis zu 170 g Gewicht.
Spinnen sind überall. Während die meisten Menschen diesen achtbeinigen Kreaturen wenig Aufmerksamkeit widmen, fürchten sich andere vor ihnen und geraten unter Umständen deswegen in Panik. Die Angst vor diesen flinken und meist völlig harmlosen Geschöpfen basiert oft auf Unkenntnis und Vorurteilen, die man sich im Laufe des Lebens angeeignet hat. Die Sonderausstellung bietet die Möglichkeit, Interessantes und Neues zu erfahren. Bei einem Besuch kann der ein oder andere auch seine Phobie vor diesen interessanten Gliederfüßern etwas mindern.

Verkehrserziehung lokal

Der Verein Verkehrswacht Magdeburg e. V. beging sein einjähriges Bestehen.  Wir sprachen mit dem Vereinsvorsitzenden über Aufgaben, Ziele und verwirklichte Projekte.

Im November 2017 konnte das Kulturhistorische Museum Magdeburg, dank großzügiger und vielfältiger Unterstützung, eine silberne Abendmahlskanne aus dem frühen 18. Jhd. und einen silbernen Abendmahlskelch aus dem späten  17. Jhd. aus der zerstörten Katharinenkirche ersteigern. 

Diese Objekte sind einerseits Zeugnisse der außergewöhnlichen Silberschmiedekunst Magdeburgs. Andererseits sind es zwei der wenig erhaltenden Relikte aus der zerstörten Katharinenkirche. Auf jeden Fall  sind sie wichtige Elemente der Magdeburger Geschichte und Lokalidentität. Die benötigte Summe zum Ankauf wurde zu gleichen Teilen vom Land Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg getragen.
Die Abendmahlsgeräte werden ab dem 13. Mai 2018, dem Internationaler Museumstag, im Kaiser-Otto-Saal im Rahmen einer kleinen Sonderausstellung präsentiert. Hier sollen sie, neben anderen Objekten aus der Katharienenkirche die wechselhafte Geschichte des Gotteshauses nachzeichnen.

Die MAGDEBURGER JAZZTAGE – JETZT! finden zum dritten Mal statt

Vom 19. bis 22. April 2018 ist in acht Konzerten im Gesellschaftshaus Magdeburg und im Forum Gestaltung erstklassiger, zeitgenössischer Jazz zu hören.
Jazz bedeutet Vielfalt – nicht nur wenn es um die Genres, Stilistiken oder Band-Formationen geht,sondern auch bei der Instrumentalisierung. Deswegen steht bei den MAGDEBURGER JAZZTAGEN – JETZT! jedes Jahr ein anderes Instrument im Mittelpunkt des Konzertgeschehens. Nach der Trompete im ersten und dem Piano im zweiten Jahr ist es diesmal die Posaune.

 

 
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