MD im Blick

Die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat sich während ihrer traditionellen Winterklausur zu aktuellen politischen Themen verständigt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Siegfried Borgwardt:

„Ein Schwerpunkt ist der Doppelhaushalt 2020/2021. Darin sind zahlreiche Forderungen der CDU-Fraktion  enthalten. Aber  es gebe kaum Spielraum.

Die CDU-Fraktion will die Prüfrechte des Landesrechnungshofes erweitern. „Im Sinne der Transparenz sollen dem Landesrechnungshof überall dort Prüfrechte eingeräumt werden, wo das Land Leistungen finanziert." Siegfired Borgwardt Fraktionsvorsitzneder CDU.

 

Weitere Schwerpunkte u.a.: Krankenhauslandschaft, Steuererleichterungen für Unternehmen, Funkmastprogrmm für besseren Handyempfang, Schaffen von gleichwertigen Lebensverhältnisse in Stadt und Land, leistungsorientiertes Schulwesen

 

Orange your City

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Das bedeutet: Allein in Magdeburg könnten 34.600 Frauen von Gewalt betroffen sein.
Darauf will man aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen entsprechende Hilfsangebote.


Die weltweite Aktion Orange your City rückt das Thema in den Mittelpunkt und will an die Opfer erinnern.
Orange  ist dabei die Kampagnenfarbe der UN Women.

1999 wurde der 25. Nov. von der UN Generalversammlung als Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen bestimmt.

 

Informationen und Hilfsangebote:

www.magdeburg.de

www.staerker-als-gewalt.de

www.gewaltfreies-sachsen-Anhalt.de

pro mann

Zum traditionellen Jahresauftakt stellte OB Trümper die wichtigsten Bauvorhaben für 2020 vor.

Rund 7 Millionen Euro für die Hyparschale
16 Millionen Euro für die Stadthalle
Über 110 Millionen Euro für Schulmaßnahmen
Rund 4,3 Euro für Dreifeld-Sporthalle Lorenzweg
Etwa 4,3 Millionen Euro für Freiwillige Feuerwehren
Baustart für Ersatzneubau Strombrückenzug
Ab Mitte des Jahres: Straßenbahn zwischen Ernst-Reuter-Allee und Damaschkeplatz
Reaktivierung des Industriehafens ca. 44,7 Millionen Euro





Im Mittelpunkt steht die Magdeburger Garnisons- und Festungsgeschichte

Staats- und Kulturminister Rainer Robra übergab am vergangen Freitag einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro an die Landeshauptstadt Magdeburg.
Die Stadt gibt 600.000 € dazu. Somit steht eine Gesamtsumme von 3 Mio € zur Verfügung.

Das Projekt „Sanierung und Wiederbelebung der Festungsanlage Ravelin 2“ kann weiter entwickelt werden.
Ziel der Förderung ist es, das Kulturelle Erbe als wesentliches Element der Identität und Attraktivität einer Stadt bzw. Region weiter zu entwickeln.

Die Gebäudeteile des „Ravelin 2“ mit der Doppelkaponniere und den Kasematten sollen originalgetreu restauriert werden. Damit entstehen neue Räume für wechselnde Sonderausstellungen sowie für begleitende kulturelle Veranstaltungen.

Die Entdeckung eines Familiengeheimnisses


»Mich kriegen sie nicht klein«, hatte sie sich bei der Ankunft in Auschwitz im September 1943 geschworen. »Die Tänzerin von Auschwitz« war 2015 ein Bestseller. Nun ist der Niederländerin eine Ausstellung gewidmet, deren deutsche Fassung von Mitte Januar bis Mitte März in der Stadtbibliothek Magdeburg zu sehen ist.
Als ihr Mann sie verriet, wurde die emanzipierte und temperamentvolle Frau in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Auch dort begann sie zu tanzen und legte damit den Grundstein für ihr Überleben.

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte in mehreren aufwendig und anschaulich aufgearbeiteten Stationen anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen.

Paul Glaser besuchte seine Tante zwei Mal in ihrer neuen Heimat Schweden und setzte aus ihren Tagebüchern und Briefen ihre Biografie zusammen. Die Schau, die vom Museum "Erinnerungszentrum Lager Vught Vicht" erstellt wurde, ist bereits in ähnlicher Form in den Niederlanden sowie in Osnabrück gezeigt worden. Paul Glaser hat sie ins Deutsche übersetzen lassen und neu konzipiert.
Bis Ende März begleitet die Stadtbibliothek die Exposition zudem mit der Präsentation von Medien zu den Themen Holocaust, Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg sowie Kriegsende 1945.

 

Auch in der Welt der Gitarristen sind viel zu wenig Frauen sichtbar

MusiSHEans ist ein globales Netzwerk zur Förderung von Musiker*innen. Dort will man  ein Publikum versammeln,  das hungrig nach guter Musik ist.
Die Akteurinnen wollen herausragende Musiker*innen aufspüren und beide Gruppen auf mehreren Kanälen verbinden. Der Traum ist eine Welt, in der Musikschaffende unabhängig von ihrem Geschlecht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienen. Gleichzeitig wollen Muskerinnen jungen Mädchen ein Vorbild sein und sie ermuntern, ein Instrument in die Hand zu nehmen und dieser Welt
zu zeigen, was sie können. MusiSHEans wird unterstützt von international respektierten Künstlern, unter ihnen: Badi Assad (Brasilien), Tommy Emmanuel (Australien), Jon Gomm (England) und John Knowles (USA).
Ein weiteres Anliegen: lokale Musiker*innen fördern und sie als Vorprogramm zur Eröffnung der Konzerte auf der Tour einladen. Ihre Musik soll  anschließend auf der Plattform von MusiSHEans verteilt werden.

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