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Ausgeglichener Haushalt, 11,5 Milliarden Euro Investition

mehr Geld für Kommunen+++6.400 Polizisten bis 2020+++Mehr Geld gibt es für Abgeltung von Überstunden der Lehrkräfte+++Schulsozialarbeit bis 2021 sicher+++tarifgerechte Bezahlung der Beschäftigten einschließlich Tariferhöhungen ist vorgesehen+++5 Millionen Euro für Artensofortförderung+++Grünes Band wird Nationales Naturmonument+++48 Mio Euro für Kinderbetreuung+++55 Mio Euro für Gesundheitsversorgung+++ Knapp 7 Millionen Euro für Radwegebau an Landes- und Bundesstraßen+++ 1,4 Millionen Euro mehr für Tourismus+++2 Mio Euro für Vereinssportstätten

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Anlässlich dieses Jahrestages folgte die Stadtbibliothek einem Aufruf des „internationalen literaturfestivals berlin (ilb)“ und gedenkt mit einer öffentlichen Lesung des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Am Magdeburger Beitrag zur weltweiten Lesung beteiligten sich Leser und Kulturpartner der Bibliothek wie die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, die Freiwilligenagentur Magdeburg, „kulturmd“ und der Verein „Miteinander“. Die Magdeburger Theologin Gabriele Herbst stellte anlässlich der Lesung die Aktion „Ein Schal fürs Leben“ der Zeitschrift „Brigitte“ sowie der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ vor, die zum Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte ein Zeichen der Solidarität für syrische Flüchtlingskinder setzt.

Ausstellung in der Reihe "Kunst kommt in die Gänge"+++Pyramiden und Mantiden, Mathias Wunderlich - Malerei, Zeichnungen+++Fotografien von Katrin und Gert Fiedler in der Flurgalerie Eisenbart

Im Oktober landete die CD Sun Yard weihnachtslieder – christmas Songs in unserem Postkasten. Der Absender bekannt, deshalb schnell ausgepackt, dann aber zunächst etwas enttäuscht. Es sind Weihnachtslieder. Im Oktober will ich einfach noch keine Weihnachtslieder hören, keinen Lebkuchen und keine Spekulatius sehen. Aber ich hab sie liegen lassen bis die Adventszeit begann.

Advent bedeutet sinngemäß Ankunft und Vorfreude. Wenige Tage vor dem ersten Advent hab ich die CD das erste Mal gehört. Wieder war ich ein wenig enttäuscht, weil mich die CD nicht sofort mitreißen konnte in die Weihnachtszeit. Dann haben wir sie zusammen in der Familie gehört, am 2. Advent, beim Plätzchenbacken. Die  großen Töchter kam zu Besuch, die jüngste wohnt ja noch zuhause. Plötzlich öffnet die Musik die Seele. Die Mädchen fingen an die alten Lieder mitzusingen. Die Musik bremste uns endlich und zwang uns zur Ruhe, zum Hinhören und zum Mitsingen. Es ist eine sehr feinsinnige Musik, die sich nur dann erschließt, wenn man zur Ruhe gekommen ist. Dann aber nimmt sie einen mit in eine Art Trance. Es entsteht eine heitere Stimmung, obwohl die Musik gar nicht so heiter vorgetragen wird.

Sun Yard ist ein Projekt der Sängerin Elena Janis und des Pianisten Wolfgang Torkler.

Sie schlägt mit ihrer Stimme Brücken von altem Volksliedgut hin zu modernem Song-Jazz. Er webt mit seinem Pianospiel den perfekten Klangteppich für diese berührende Stimme.

Aber halt, es sind nicht nur Weihnachtslieder wie der Titel uns glauben macht. Man findet auch Texte von Erich Kästner aus dem Zyklus „Die 13 Monate“ und einen Text von Joachim Ringelnatz auf der CD. Diese hat Torkler vertont. Eine sehr schöne Ergänzung zu den alten Weihnachtsliedern.

Nächster Halt Technisches Hilfswerk - Neue Haltestelle der MVB+++Jobticket ab 2019 steuerfrei: Pendler profitieren+++„125 Bäume für Magdeburg“/ Allianz spendet 125.000 Euro für Rothenseer Bäume

„Stille Nacht! Heilige Nacht!
Weihnachten 1818 Joseph Mohr ist Hilfspriester in Oberndorf. Hier herrschen durch die Napoleonischen Kriege und neuen Grenzziehungen verheerende Zustände: Hunger und Armut.  Joseph Mohr ist mit dem  Organisten Franz Xaver Gruber befreundet und bittet ihn sein Gedicht „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ zu vertonen. Am Ende der Christmette singen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber zum ersten Mal das Lied. Die Melodie ist für zwei Singstimmen und Gitarrenbegleitung geschrieben.
Zur Jahrhundertwende sang man “Stille Nacht! Heilige Nacht!“ bereits – verbreitet durch katholische und protestantische Missionare – auf allen Kontinenten.
Aber es ist auch ein Friedenslied. Im I. Weltkrieg, am
24. Dezember1914 in Flandern trug das Lied zur Verbrüderung von Soldaten an der Westfront bei. Hier, wo  schon mehr als eine Million Soldaten gefallen oder verwundet worden waren. Gemeinsam sangen tausende Soldaten verschiedener Nationen “Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in verschiedenen Muttersprachen quer über die Schützengräben.

 

 
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