Magazin

Der Dom ist immer noch das herausragendste Bauwerk in der Stadt. Wie man weiß, wurde er während des zweiten Weltkrieges schwerbeschädigt. So auch das Arnstedter Epitaph aus dem frühen 17. Jahrhundert. Über 200 Bruchstücke des Arnstedtschen Epitaphs konnten gesichert werden. Reste sind über einer Nische an der Wand des südlichen Seitenschiffs zu sehen, provisorisch abgestützt durch einen Baumstamm.
Wissenschaftler der Uni Magdeburg begannen einen Epitaph zu vermessen.
Dies ist Teil eines Forschungsprojektes, das Uni und Domförderverein gemeinsam angehen.
Der Förderverein Dom zu Magdeburg und die Universität wollen gemeinsam versuchen dieses Kunstwerk zu restaurieren.

Das Ganze soll mit modernen Messtechnologien und 3D- Bildgebungsverfahren ermöglicht werden.

In dem Buch „Der traurige Gast“, erschienen im Februar 2019 im Rowolth Verlag, streift der Ich-Erzähler durch Berlin, erlebt Migration und die Schwierigkeit des Ankommens in der Fremde. Von Anfang an nimmt der Autor Matthias Nawrat den Leser mit in den Alltag seines Erzählers.

Schnell steigt in einem das Gefühl auf, dass man irgendwie mit dem Ich-Erzähler zusammen Personen trifft, die dem Zuhörer offen über ihr Leben erzählen. Sei es die polnische Architektin, der einstige Kommilitone von der Universität, die Verkäuferin im polnischen Geschäft oder Dariusz.

Matthias Nawrat zeigt in seinen kurzen Episoden kaleidoskopartig die verschiedensten Schichten der Gesellschaft auf, aber auch Abgründe. Beim streifen durch die Stadt wählt der Autor eine Sprache, die eine sehr persönliche Note hat. Das Viertel des Ich-Erzählers mit dem Friseur, der Supermarkt um die Ecke und dem polnischen Laden lädt irgendwie ein, sich selbst auf den Weg zu machen.

Wie ein roter Faden durchzieht den Roman die Schwierigkeit des Ankommens in der Fremde. Die Figuren der einzelnen Erzählungen wagen erst den großen Schritt ihre Heimat Polen zu verlassen. Aber am Ende bleiben sie in ihrer eigenen Welt. In der riesigen Stadt Berlin gibt es nur einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können.

„Der traurige Gast“, hört zu, wenn sie über ihr vergangenes Leben erzählen. So erhält das bisher Ungesagte und Ungehörte einen Sinn. Aber der Ich-Erzähler hört nicht nur zu, in ihm steigen Gefühle wie Angst, Wut und Traurigkeit auf. Und so ist der „Der traurige Gast“ der Erzähler und vielleicht auch wir, in dem wir uns auf die Geschichten in dem Buch einlassen.

Marie Juchacz: erste Rednerin im Reichstag, Sozialpolitikerin und Gründerin der AWO

Meine Herren, meine Damen... So begann vor 100 Jahren die erste Rede der Abgeordneten Marie Juchacz im Deutschen Reichstag. Es war ein Erfolg für die Frauenbewegung, aber gleichzeitig sollte es Auftakt sein für einen langen Kampf um soziale Gerechtigkeit. Der AWO Verband Sachsen-Anhalt ehrte Marie Juchacz in einer Feierstunde.

Anhörung führt zu Änderungen der Oberstufenverordnung

Das Bildungsministerium teilt mit, dass die überarbeitete Oberstufenverordnung nach Fachgesprächen in Kraft tritt. Im Ergebnis des Anhörungsverfahrens finden inhaltliche Punkte der Angehörten Eingang in die Verordnung.

So führte der Wunsch, die Auswahl nicht von Beginn an auf zwei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau zu begrenzen, zu der Entscheidung, drei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau zu belegen.

Im zweiten Halbjahr der Einführungsphase zum Abitur (Klasse 10) wählen die Schüler nunmehr 3 Fächer aus, die sie ab Klasse 11 fünfstündig auf erhöhtem Niveau belegen. Also auf Leistungskursniveau. Zur Auswahl stehen Mathematik, Deutsch, eine Fremdsprache und eine Naturwissenschaft. Aus diesen drei Fächern wählen die Schüler zwei Fächer aus, in denen die schriftliche Prüfung auf erhöhtem Niveau absolviert werden muss. Eine Vorfestlegung in der Klasse 10 entfällt damit. Vielmehr bietet sich nun die Möglichkeit, Wahlfreiheit bei der Festlegung bis zur Anmeldung zur Abiturprüfung offen zu halten.

 

weitere Nachrichten

Gefragte Gedenkstättenfahrten nach Osteuropa – Weitere Schulen können noch Förderung beantragen

Wolfgang Bauernfeind stellt mit seinem Buch, dass Anfang 2019 im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist,  Jacob Böhme in den Mittelpunkt. Ein Schuster aus Görlitz, der zum „ersten deutschen Philosophen“ , wie Hegel ihn bezeichnete, wurde. Der Görlitzer Mystiker und Theosoph erlebte die Zeit des ausgehenden 16. Jahrhunderts und Anfang des 17. Jahrhunderts. Eine politisch sehr bewegte Zeit, vor allem wegen der religiösen Konflikte nach der Reformation.  
In dem Roman lässt ein Fund von vermeintlichen Böhme-Schriften die Fachwelt aufhorchen, alles pilgert nach Görlitz, der Stadt, in der Jacob Böhme lebte und wirkte. Der Autor Wolfgang Bauernfeind lässt Experten aus der ganzen Welt zusammenkommen: Philosophen, Naturwissenschaftler, Mystiker, Alchimisten, jeder geht auf seine Weise auf Spurensuche.
Treffpunkt ist der Lesesaal der altehrwürdigen Oberlausitzischen Bibliothek. Genau die Kulisse für anregende Gespräche, Mutmaßungen und Spekulationen. Immer auf der Suche nach der Weltformel von Jacob Böhme.

In den Tagen als die Fachwelt über die gefundenen Böhme-Schriften grübelt, passieren allerlei merkwürdige Dinge in Görlitz. Der Geist von Böhme und seiner Wegbegleiter sowie Widersacher scheinen allgegenwärtig. Aber auch neuere dunkle Gestalten kreuzen so manchen Weg.

Der Autor stellt seinem Leser eine brisante und abwechslungsreiche Mischung zusammen. Ähnlich dem Schrak, der sich nach alten Rezepturen in der ältesten Apotheke von Görlitz wieder erwecken lässt. Oftmals erzählt Wolfgang Bauernfeind seine Geschichte mit einem kleinen Augenzwinkern und gibt so dem Text etwas lebendiges.

Schon der Schriftsteller Hermann Hesse sagte über Jakob Böhme: „Er ist nicht nur schwer zu lesen, so wie etwa Kant in vielen Kapiteln schwer zu lesen ist. Er ist überhaupt nicht zu lesen, wenn die Einstellung fehlt.“ Von daher ist das Buch ein erster Weg in die Gedankenwelt von Jacob Böhme.

Am Sonntagabend, gegen 23:30 Uhr, wurden in der Bertold-Brecht-Straße ein  brennendes Fahrzeug und wenig später der Brand eines im Erdgeschoss befindlichen Balkons eines  Mehrfamilienhauses gemeldet.
Die alarmierte Berufsfeuerwehr Magdeburg  konnte die unabhängig voneinander ausgebrochenen Brände löschen. Der  Brandort wurde für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.
Derzeit ist in beiden Fällen von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen. Die zum Brandausbruch in der Wohnung befindliche 4-köpfige Familie eines 36-Syrers konnte gemeinsam mit den anderen Bewohnern des  Mehrfamilienhauses unverletzt evakuiert werden.
Beide Brände wurden in kurzer zeitlicher Abfolge über Notruf gemeldet.  Ein Zusammenhang ist sehr wahrscheinlich.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst 0391-546-5196

weitere Polizeimeldungen

Diebstahl von zwei Kraftfahrzeugen+++Einbruch in Supermarkt

Polizei bittet um Mithilfe 0391/546 3292

 

 

 
Go to top
Template by JoomlaShine