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    Radreise von Magdeburg nach Braunschweig

    Auf zu neuen Ufern.
    Seit 2016 gibt es einen Radweg zwischen Magdeburg und Braunschweig. Dieser soll die Partnerschaft beider Städte untermauern.
    An einem schönen Julitag schwingen wir uns aufs Rad. Ziel Braunschweig. 100 km nach Westen. Querfeldein. Börde, Romanik, ehmalige innerdeutsche Grenze, Elm-Lappwald.

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weltoffen

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Frankreich näher sein … neue Mediathek Institut français

31.01.19. Deutschland und Frankreich verbindet eine lange Freundschaft. Vor 56 Jahren beschloß man diese mit dem Elysée-Vertrag. Vor wenigen Tagen bekräftigte  man das Bestreben nach Freundschaft und guter Nachbarschaft erneut durch den Vertrag von Aachen. Im Rahmen der deutschland- und frankreichweiten Feierlichkeiten eröffnete nun in der Stadtbibliothek die Mediathek Institut français.

Auf 40 m² werden Medien in französischer Sprache angeboten: Zeitgenössische und klassische Literatur, Bücher in leichter Sprache, Comics, Kinderbücher, Bilderbücher, Hörbücher, CDs, DVDs, Sprachlernhilfen, aktuelle Presse, Actionbound-Angebote für Schulklassen.

Regelmäßig gibt es neue Buchempfehlungen zu ausgewählten Themen, Ausstellungen und Veranstaltungen des Institut français.

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.

für Demokratie

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Rezension 1989 Lieder unserer Heimat.

Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden.


„1989 Lieder unserer Heimat. Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden“, so der neugierig machende Titel eines aktuellen Buchs aus dem Verlag „Glücklicher Montag“ in Leipzig.
Die DDR ist heutigen Jugendlichen nur noch aus Erzählungen oder über Geschichtsbücher zugänglich. Für viele Ostdeutsche ist die untergegangene DDR noch heute ein Lebensgefühl, vererbt durch die Familie. Ein Großteil der Jugendlichen aus den westlichen Ländern weiß dazu kaum etwas. Den meisten ist jedoch die SED-Diktatur ein Begriff.

Der Almanach spiegelt Erinnerungen von den damals jungen Menschen in der DDR wider. Die Vielfalt  der Themen vermittelt einen prägnanten Einblick in das Alltagsleben in dem mit Staatsgrenze abgeschirmten Land.
Themen wie Schule, Abitur, Studium, Umwelt, Freizeit, Frauenrechte, Scheidung, Sport, Kunst und Musik stehen gleichberechtigt neben einander. Der Wehrdienst in der DDR wird in Zusammenhang mit dem Schießbefehl an der Innerdeutschen Grenze gebracht.
In kurzen leicht verständlichen Texten kann sich die Leserschaft sehr gut in das Thema DDR einfühlen. Unterbrochen durch Illustrationen und Liedtexten des Leipziger Cartoonisten und Trickfilmers Schwarwel.
„Der Klub der Intelligenz“, ein witzige Umschreibung für ein Glossar, erklärt wichtige Begriffe aus dem DDR-Alltag.
Die meisten Texte sind eindeutig aus Sicht der Opfer von SED und Stasi geschrieben. Trotz allem gab es  auch ein ganz normales Leben. Genau das, versucht dieses Buch gleichermaßen darzustellen.

Darüber hinaus wird ein Blick auf die friedliche Revolution im Herbst 1989 geworfen. Ebenso bedeutend die Zeit nach dem Ende der DDR: Hier das rote Tuch Treuhand und deren Folgen für Millionen Ostdeutsche. Und der Umbruch, ein Gefühlsrausch zwischen Glück über die Freiheit und Existenzangst gleichermaßen. Das heutige Lebensgefühl wird von dieser Erfahrung mitbestimmt.
Ein Buch zum immer wieder durchblättern, reinlesen und innehalten.

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Weltweite Lesung für Menschenrechte und Pressefreiheit

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Anlässlich dieses Jahrestages folgte die Stadtbibliothek einem Aufruf des „internationalen literaturfestivals berlin (ilb)“ und gedenkt mit einer öffentlichen Lesung des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Am Magdeburger Beitrag zur weltweiten Lesung beteiligten sich Leser und Kulturpartner der Bibliothek wie die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, die Freiwilligenagentur Magdeburg, „kulturmd“ und der Verein „Miteinander“. Die Magdeburger Theologin Gabriele Herbst stellte anlässlich der Lesung die Aktion „Ein Schal fürs Leben“ der Zeitschrift „Brigitte“ sowie der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ vor, die zum Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte ein Zeichen der Solidarität für syrische Flüchtlingskinder setzt.

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1050 Jahre Erzbistum Magdeburg

Eine Annäherung

Wenn man so durch die Straßen läuft. Überall findet man Kirchen. Steinernde Zeugen. Manche 1000 Jahre alt. einige nur wenige Hundert Jahre. Manche sind neu. Von anderen gibt es nur noch Fragmente oder Modelle aus Bronze. Wie die meisten in der DDR bin ich in einer eher der Kirche abgeneigten Umgebung aufgewachsen. Dennoch ist Kirche für mich allgegenwärtig. Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Vatertag. Doch was bedeutet Kirche heute und was hat Religion mit mir zu tun?
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