Archiv Nachrichten

Zeitzeugengespräch mit Dr. Willi Polte und Dieter Steinecke

In der Veranstaltungsreihe „Revolution im Rückblick: Zeitzeugen im Gespräch zur Friedlichen Revolution" werden Oberbürgermeister a. D. Dr. Willi Polte und Landtagspräsident a. D. Dieter Steinecke über die Friedliche Revolution und den demokratischen Aufbruch in der Stadt Magdeburg 1989/90 sprechen.
Beide prägten als Politiker in Magdeburg die ersten Jahre nach 1989. In einem Dialog sollen die Stimmungen und Erwartungen des revolutionären Aufbruchs in Magdeburg zur Sprache kommen.
Aber auch der politische Umbruch in der Stadtverwaltung.

Das Zeitzeugengespräch findet am 18. November von 18.00–19.30 Uhr im Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Brückstraße 2, Magdeburg) statt.
Der Eintritt ist frei.

Besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement gewürdigt

Gleich zwei  syrische Studierende erhielten kürzlich das Otto-von Guericke Stipendium.
Das Stipendium ist mit jeweils 6.000 Euro dotiert, die aus dem städtischen Haushalt finanziert werden.

Bereits seit 2003 vergeben Universität und Landeshauptstadt die mit 6.000 Euro dotierten Stipendien an ausländische Studierende, die nicht nur sehr gute Studienergebnisse vorweisen, sondern sich darüber hinaus auch besonders gesellschaftlich engagieren.

Polizei sucht Zeugen,  Tel. 0391/546-3292

Am 07. November 2019 befand sich ein 17-jähriger Magdeburger in der Annastraße und wurde von drei unbekannten Personen beraubt.
Der Magdeburger war, gegen 18:15 Uhr, auf dem Weg nach Hause, als er von drei unbekannten Personen angehalten wurde. Einer der drei rempelte den 17-jährigen an und forderte die Herausgabe seiner Jacke. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde der Magdeburger zusätzlich noch bedroht. Der 17-jährige gab den Tätern seine schwarz-gelbe Jacke. Nachdem der Magdeburger noch seine persönlichen Gegenstände entnehmen durfte, wurde er angewiesen weiterzugehen.
Während der Tat handelte hauptsächlich ein Täter. Dieser hatte kurze Haare, trug einen blauen Fischerhut, eine graue Jogginghose sowie eine grau-braune Bomberjacke und soll ca. 20 Jahre alt, 180 cm groß und von schlanker Gestalt gewesen sein. Diese Person führte außerdem einen Schäferhund bei sich. Einer der beiden anderen trug eine graue Softschelljacke, der dritte war mit einer grauen Jacke und Hut bekleidet.

Ausweisung des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Ende Oktober das Grüne-Band-Gesetz zur Ausweisung des Grünen Bandes als Nationales Naturmonument beschlossen. Damit wird ein zentrales Projekt des Koalitionsvertrages umgesetzt.

Magdeburg als Grenzort im achten Jarhundert

Im Ortskern von Biederitz ungefähr 6 Kilometer nordöstlich von Magdeburg wird derzeit ein Neubau eines seniorengerechten Wohnhauses geplant. Erste archäologische Untersuchungen erbrachten Funde und Befunde aus dem Mittelalter, die zu einer flächigen Ausgrabung führten.
Auf einem in die Elbe hineinreichenden Geländesporn wurde ein Ausschnitt eines karolingerzeitlichen Kastells aufgedeckt.
Die Funde decken sich mit Abschriften einer karolingischen Chronik. Diese befinden sich in zwei französischen Klöstern. Das Kastell wird dort als im nördlich gelegenen Teil der Elbe gegenüber von Magdeburg bezeichnet.

 

Mahn- und Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen

Ein schlichter Bau aus Beton mit großen Glasfenstern - das ist das Dokumentationszentrum der Mahn- und Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen.

Die Gedenkstätte „Feldscheune Isenschnibbe“, haben 2018 rund 6700 Menschen besucht haben. Der Ort erinnert an ein Massaker der Nationalsozialisten. Mehr als 1000 Menschen aus mehreren geräumten KZ-Außenlagern sollten kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs in andere Lager gebracht werden. Einige strandeten rund um Gardelegen. Am Abend des 13. April 1945 in trieben die Nazis die Menschen in Marschkolonnen in eine Feldscheune des Gutes Isenschnibbe. Die Scheune wurde angezündet, die darin eingepferchten Menschen starben.

Magdeburger Bürgermeister Otto von Guericke auf einer Friedensmission

Erneut hat das Stadtarchiv Magdeburg einen unbekannten Brief Otto von Guerickes  entdeckt.  Es handelt sich um einen Brief aus den letzten Tagen des Dreißigjährigen Krieges, den das Stadtarchiv sogar im Original erwerben konnte.
 
Das bislang unbekannte Schreiben vom 27. August 1648 zeigt den Magdeburger Bürgermeister Otto von Guericke auf einer Friedensmission. Im Sommer 1648 geraten die Verhandlungen um den Westfälischen Frieden ins Stocken. Schwedische Truppen marschierten an Magdeburg vorbei gen Süden. In der schwer zerstörten Stadt hält man den Atem an. Am 25. August wird Bürgermeister Otto von Guericke nach Zerbst geschickt, um mit dem schwedischen Oberbefehlshaber und späteren König Karl Gustav (1622–1660) zu verhandeln.

Gerechte Lebenschancen der Kinder sichern

 Kinder und Jugendliche, die ihr eigenes Geld verdienen, sollen dies behalten dürfen. Es könne nicht sein, dass sie es wieder abgeben müssen, weil ihre Eltern Sozialleistungen beziehen. Dafür hat sich der Landtag dieser Tage in seiner Sitzung einstimmig stark gemacht.

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