2012

Ausstellung im Kulturhistorischen Museum 2012

 Die Anfänge des Kaisertums finden sich in der römischen Antike. Der Begriff „Kaiser“ - geprägt vom römischen Staatsmann Gaius Julius Caesar. Für eine Alleinherrschaft war es noch zu früh und so starb er in den Iden des März. Von Rom aus herrschten die Kaiser über das Reich. So formte sich in den ersten drei Jahrhunderten die Herrschaft des Einzelnen zum Kaisertum aus. Ab der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts entstand parallel nördlich der Alpen das fränkische Großreich – hierzu gehörte auch das Recih der Langobarden in Ober- und Mittelitalien unter Karl dem Großem Am 25. Dezember des Jahres 800 krönte Papst Leo III. im Pet e rsdom in Rom Karl zum Kaiser. Die Basis für das mittel alterliche Kaisertum war geschaffen. Das Großreich Karls wurde unter seinen Nachfolgern geteilt, das Kaisertum von seinen Erben weitergeführt und geprägt... Im ostfränkisch-sächsischen Teils des karolingischen Großreiches regierte im 10 . Jahrhundert König Otto d. I. Otto gewann durch die Hochzeit mit Adelheid, der Witwe König Lothars von Italien, das Königreich Italien für sich der Weg war frei für eine Erneuerung des Römischen Reiches Unter Otto dem Großen tritt immer mehr die Symbolkraft Christus in Erscheinung. So führt Otto seine Schlachten mit der Heiligen Lanze, die Ziernägel mit Partikeln vom Kreuz Christi habe. Anfangs steht die Heilige Lanze für siegbringende Kraft, später ist sie mehr und mehr Symbol der Reichsherrschaft. Papst Johannes XII. krönte Otto den I. in Rom 962 zum Kaiser. Von nun an blieb das Kaisertum des Westens mit dem Königtum über dieses Reich nördlich der Alpen verbunden. (021012)

 

 

Nach den archäologischen Grabungen wurde Königin Editha wie im Dom bestattet.

 
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