Kulturhauptstadt 2025

In einer Podiumsdiskussion stellten sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, die Landtagsabgeordnete Katrin Budde sowie der damalige Kultusminister Stefan Dorgerloh

 

25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15 Jahre Medienarbeit für die Kultur in Magdeburg zurück zu blicken. Magdeburg, 1990 noch Stadt des Schwermaschinenbaus, hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer liebenswerten Stadt mit viel Kultur entwickelt - unser Film reflektiert die letzten Jahre. (Juli 2015) Lesetipp: Buch Wendezeit u. Neubeginn Magdeburg 1989 bis 1995

 

 

 

(Freie) Kulturszene – eine Analyse nach dem Treffen der „Freien Szene“ am 6.12.18 im Forum Gestaltung:

Das Netzwerktreffen fand auf Einladung des Kulturhauptstadtbüros Magdeburg 2025 statt. Text: Salka Schallenberg

 

Es gibt verschiedene Ebenen:

 

Die, die sich ein „festes Plätzchen“ (Festanstellung) gesucht haben und als zweites ihrer eigentlichen Leidenschaft als Kreative nachgehen.

Die, die einfach nur frei leben und arbeiten wollen. Sogenannte „KSK-Leute“, wie Norbert Pohlmann sie nennt.

Die, die gerade ins Berufsleben starten, jung, vielleicht auch etwas naiv sind, aber vor Ideen sprudeln und sich in die Gemeinschaft und Gesellschaft einbringen wollen.

 

Generation, die nach der DDR endlich das Mitwirken in Vereinen ausleben konnten – ist aber zumeist schon älter, nutzt für Konzepte und Ideen zumeist Fördergelder

 

Generation, die keine Strukturen wie Vereine braucht, sich locker in Gemeinschaften, auch über soziale Netzwerke trifft und Konzepte und Ideen umsetzt, Finanzierung über Förderungen zumeist zweitrangig

 

Potential:

 

„ festes Plätzchen-Leute“: sind schon viele Jahre aktiv, haben oft ein großes Netzwerk aufgebaut, da zumeist in Vereinen engagiert. Können, da sie Sicherheit zu leben haben, mit freiem Kopf Projekte planen, gestalten, beantragen und umsetzen.

 

„KSK-Leute“: haben viele Ideen, können, wenn sich finanzielle Sicherheit, haben viel mehr aus sich herausgehen, sind „hungrig“ auf Neues und Mitstreiter

 

„junge,-unverbrauchte-Leute“: bringen frischen Wind, geben neuen Energieschub

 

Magdeburg kann Kulturhauptstadt

Die erste Hürde ist geschafft: Die Landeshauptstadt Magdeburg steht gemeinsam mit den Bewerberstädten Hannover, Hildesheim, Chemnitz und Nürnberg auf der Shortlist um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025

Die zwölfköpfige europäische Jury hatte anhand der eingereichten 60-seitigen Bewerbungsbücher und der Präsentationen der Bewerberstädte vor der Jury in den vergangenen beiden Tagen darüber entschieden, welche der acht Bewerberstädte für  die Shortlist empfohlen werden.

Das Urteil der unabhängigen europäischen Jury muss nun noch vom Vorsitzenden der Kulturministerkonferenz gebilligt werden, dann können die Städte bis zum Sommer 2020 ihr Bewerbungskonzept weiterentwickeln und konkretisieren. Welche Stadt im Jahr 2025 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen darf, entscheidet sich im Herbst 2020.
Man hat nun bis zum Sommer 2020 Zeit, das Bewerbungsbuch zu überarbeiten und auf 100 Seiten zu konkretisieren. Die Städte werden zudem im kommenden Jahr von Jurorinnen und Juroren besucht. Das bid book 2 und die Begehungen werden dann in einer Endauswahlsitzung im Herbst 2020 in die finale Entscheidung der europäischen Jury einfließen.

 

Vorauswahl im Bewerbungsverfahren

Am 12. Dezember 2019 sind neben Magdeburg die Städte Chemnitz, Hannover, Hildesheim und Nürnberg für die zweite Runde im Bewerbungsverfahren um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ empfohlen wurden. Die Kulturstiftung der Länder und die Europäische Kommission veröffentlichen Ende letzter Woche den Report der Empfehlung der Jury. Der Report erklärt und begründet die Entscheidung der Jury für die Shortlist.

Kulturhaupstadt 2025 Offizieller Bewerbungsstart+++Wie geht es weiter am „Hassel“? OB tauscht sich mit Gastronomen aus+++Übergriffe und Selbstzensur: PEN-Studie offenbart alarmierende Ergebnisse zur Meinungsfreiheit in Deutschland

03.02.15. Der damals frisch ins Amt gehobene Kulturbeigeordnete Prof. Dr. Puhle erläutert im Interview wichtige Schritte auf dem Weg zur Kulturhauptstadt.

Netzwerktreffen der Freien Kulturszene Magdeburg – eine Reflextion

Das Netzwerktreffen fand auf Einladung des Kulturhauptstadtbüros Magdeburg 2025 statt. Text: Bernd Schallenberg

Themen waren u.a. Vernetzung, Freiräume, Finanzierbarkeit, Wahrnemung aber auch die Frage an das Kulturhauptstadtbüro, was man von der freien Kulturszene erwarte.

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