Archiv Geschichte

Probates und populäres Handelsrecht aus dem 13. Jh.

Das Magdeburger Recht ist zweifellos eines der wichtigsten Handelsrechte des Mittelalters. Über 1000 Städte holten sich am Magdeburger Schöffenstuhl rat. Einige Städte würden ohne das Magdeburger Recht wohl kaum exitieren, geschweigen denn so bedeutend sein. Die Landeszentrale für politische Bildung hat vor einigen Jahren eine Wanderausstellung konzipiert. Diese ist nun im Bildungsministerium zu sehen.

Auf der Leipziger Buchmesse 2016 präsentierte der EUROPA Verlag das zeitgeschichtliche Buch "Wer Beine hat der laufe" der Autorin Heide Scherer. Geschichten von deutscher Flucht und Vertreibung im Januar 1945 - Am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen 14 Millionen Menschen aus dem Osten des damaligen Deutschen Reiches nach Westdeutschland. Heide Scherer sprach mit Zeitzeugen, hat deren Erlebnisse für die Nachwelt festgehalten. Ein Buch, dass aufrüttelt , hoffentlich die Augen öffnet, um die aktuelle Flüchtlingswelle zu verstehen. Ein Buch, dass sprachlos macht, eine Zeit beleuchtet, die nur noch wage in Erinnerung ist. Ein wichtiges Stückchen im Puzzel unserer Zeitgeschichte, die noch viele Lücken hat, die unausgesprochen sind.

 

 

„Stille Nacht! Heilige Nacht!
Weihnachten 1818 Joseph Mohr ist Hilfspriester in Oberndorf. Hier herrschen durch die Napoleonischen Kriege und neuen Grenzziehungen verheerende Zustände: Hunger und Armut.  Joseph Mohr ist mit dem  Organisten Franz Xaver Gruber befreundet und bittet ihn sein Gedicht „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ zu vertonen. Am Ende der Christmette singen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber zum ersten Mal das Lied. Die Melodie ist für zwei Singstimmen und Gitarrenbegleitung geschrieben.
Zur Jahrhundertwende sang man “Stille Nacht! Heilige Nacht!“ bereits – verbreitet durch katholische und protestantische Missionare – auf allen Kontinenten.
Aber es ist auch ein Friedenslied. Im I. Weltkrieg, am
24. Dezember1914 in Flandern trug das Lied zur Verbrüderung von Soldaten an der Westfront bei. Hier, wo  schon mehr als eine Million Soldaten gefallen oder verwundet worden waren. Gemeinsam sangen tausende Soldaten verschiedener Nationen “Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in verschiedenen Muttersprachen quer über die Schützengräben.

Pünktlich zum Jubiläumsjahr 2017 ist die zweibändige Gesamtdarstellung „Magdeburg und die Reformation“ erschienen. Der zweite Band beleuchtet erstmals umfassend die Bedeutung Magdeburgs als Brennpunkt der Reformation. 22 Aufsätze gruppieren sich sich um drei chronologische Abschnitte, die unmittelbar an den ersten Teil anknüpfen. 122 farbige Abbildungen von zentralen Dokumenten, Porträts, Stadtansichten und von verschidenen Kunstwerken runden den Band ab.Die Texte sind sehr verständlich geschrieben. Für das Reformationsjubiläum hat man von Anfang an zwei Formate entwickelt. Den Sammelband und die Ausstellung gegen Kaiser und Papst. Die Reihe Magdeburger Schriften entstammt einer gemeinsamen Vortragsserie im Jubiläumsjahr der Stadt 2005. Der Sammelband entstand auf Beschluß des Stadtrates im Jahre 2008. (30.08.17)

 

Micheal Lösch "Wäre Luther nicht gewesen", mehr noch "Das Verhängnis der Reformation. Ein Thesenbuch" so der Untertitel, erschienen bei dtv. Eine kritische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation. Grund genug, den Autor bei der Leipziger Buchmesse 2017 zu einem Zwiegespräch über das Thema zu treffen.

 

Dem Göttlichen ganz nah sein


Das Ringheiligtum Pömmelte. Ein Ausflug zur Kirche der Vorzeit. Diese Kreisgrabenanlage ist in Europa bislang einmalig. Ca. 115 m Durchmesser. Über 4000 Jahre alt. Das deutsche Stonehenge ist der berühmten englischen Anlage sehr ähnlich.  Nur hier zieren 1200 Robinienstämme, den Opferplatz, die Begräbnisstätte und den Ort jahreszeitlicher Feste. Teils farbig und teilweise mit Querbalken verbunden.  
Die beiden Haupttore orientieren sich an den Punkten des Sonnenauf- und -untergangs der Tage zwischen den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen.
Nach der Rekonstruktion erhielt die Kultstätte seine fehlenden Baumstämme zurück. Die Archäologen fsnden zahlreiche Zeugnisse komplexer Rituale und Opferhandlungen.  Im Rondell schienen die einzelnen Phasen des bäuerlichen Jahres für Feste wichtig gewesen zu sein.
Neben dem Archeologischen Wert ist das Ringheiligtum  heute auch ein spiriueller Ort. Mit ewtas Glück kann man in den Sommermonaten Shamanen beobachten, die dort die Nähe zum Göttlichen finden.

 Leipziger Buchmesse 2015 Interview mit der Autorin Sabine Ebert zu ihrem Buch "1815. Blutfrieden".

 

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