Archiv Geschichte

Dem Göttlichen ganz nah sein


Das Ringheiligtum Pömmelte. Ein Ausflug zur Kirche der Vorzeit. Diese Kreisgrabenanlage ist in Europa bislang einmalig. Ca. 115 m Durchmesser. Über 4000 Jahre alt. Das deutsche Stonehenge ist der berühmten englischen Anlage sehr ähnlich.  Nur hier zieren 1200 Robinienstämme, den Opferplatz, die Begräbnisstätte und den Ort jahreszeitlicher Feste. Teils farbig und teilweise mit Querbalken verbunden.  
Die beiden Haupttore orientieren sich an den Punkten des Sonnenauf- und -untergangs der Tage zwischen den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen.
Nach der Rekonstruktion erhielt die Kultstätte seine fehlenden Baumstämme zurück. Die Archäologen fsnden zahlreiche Zeugnisse komplexer Rituale und Opferhandlungen.  Im Rondell schienen die einzelnen Phasen des bäuerlichen Jahres für Feste wichtig gewesen zu sein.
Neben dem Archeologischen Wert ist das Ringheiligtum  heute auch ein spiriueller Ort. Mit ewtas Glück kann man in den Sommermonaten Shamanen beobachten, die dort die Nähe zum Göttlichen finden.

 Leipziger Buchmesse 2015 Interview mit der Autorin Sabine Ebert zu ihrem Buch "1815. Blutfrieden".

 

Buchmesse 2018 Interview mit Christian Hardinghaus zu seinem Buch

Im Mittelpunkt des Romans steht das Leben und Sterben deutscher Soldaten an der Ostfront 1941/42. Ausgangspunkt war ein privates Archiv mit ca 600 Briefen und 4000 Fotos von der Front. Parallel dazu erschien ein Dokumentationsband. Dieser enthält die Briefe, eine Auswahl an Fotos sowie private Filmaufnahmen des Arztes von der Ostfront.

 

 

Pünktlich zum Jubiläumsjahr 2017 ist die zweibändige Gesamtdarstellung „Magdeburg und die Reformation“ erschienen. Der zweite Band beleuchtet erstmals umfassend die Bedeutung Magdeburgs als Brennpunkt der Reformation. 22 Aufsätze gruppieren sich sich um drei chronologische Abschnitte, die unmittelbar an den ersten Teil anknüpfen. 122 farbige Abbildungen von zentralen Dokumenten, Porträts, Stadtansichten und von verschidenen Kunstwerken runden den Band ab.Die Texte sind sehr verständlich geschrieben. Für das Reformationsjubiläum hat man von Anfang an zwei Formate entwickelt. Den Sammelband und die Ausstellung gegen Kaiser und Papst. Die Reihe Magdeburger Schriften entstammt einer gemeinsamen Vortragsserie im Jubiläumsjahr der Stadt 2005. Der Sammelband entstand auf Beschluß des Stadtrates im Jahre 2008. (30.08.17)

 

Touristisches Highlight und hohe Ingieneurskunst

1938 wurde mit der Einweihung des Schiffshebewerks eine Wasserstraßenverbindung vom Rhein zur Elbe geschaffen. Schon zum Baubeginn in den 1930er Jahren war auch eine Trogbrücke über die Elbe geplant. Die Trogbrücke entstand erst im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. sie ist Teil des Wasserstraßenkreuzes  Magdeburg.

Ursprünglich war das Schiffshebewerk daher nur als Anbindung der Elbe und Saale an den Mittellandkanal gedacht. Weil diese Trogbrücke nicht gebaut wurde, erhielt das Schiffshebewerk eine deutlich größere Bedeutung. Der gesamte Schiffsverkehr aus den Industriezentren Westeuropas nach West-Berlin passierte das Schiffshebewerk.
Ende 2006 schloß man das Hebewerk weil man im Parallelbetrieb mit der neuen schleuse keinen wirtschaftlichen Sinn sah. Es gab Pläne, die Schwimmerschächte zuzubetonieren und somit eine Wiederinbetriebnahme unmöglich zu machen. Am 24. August 2013 wurde das Schiffshebewerk wieder in Betrieb genommen. Heute ist es saisonal geöffnet.

Am 2. August 2016 unterzeichneten Prof. Dr. Ulrike Höroldt als Leiterin des Landesarchivs sowie Prof. Dr. Reimar von Alvensleben und Busso von Alvensleben als Vertreter des Familienverbandes von Alvensleben einen Vertrag über die Errichtung eines „Familienarchivs von Alvensleben“ innerhalb des Landesarchivs Sachsen-Anhalt. Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, hielt ein Grußwort im Rahmen des Festaktes. (08.09.16)

 

Zum Reformationsjubiläum erschien im Mitteldeutschen Verlag ein Sammelband mit Aufsätzen aus der Reihe Magdeburger Schriften

 Nach den archäologischen Grabungen wurde Königin Editha wieder im Dom bestattet.

 
 
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