Archiv Geschichte

Micheal Lösch "Wäre Luther nicht gewesen", mehr noch "Das Verhängnis der Reformation. Ein Thesenbuch" so der Untertitel, erschienen bei dtv. Eine kritische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation. Grund genug, den Autor bei der Leipziger Buchmesse 2017 zu einem Zwiegespräch über das Thema zu treffen.

 

Digtales Denkmalinformationssystem gestartet

Sachsen-Anhalt ist reich an Denkmälern. Diese zu erfassen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen ist eine der vielen Aufgaben des Landesamtes für Archäologie.
Seit einigen Tagen kann man nun die wichtigsten Information aus dem Denkmalverzeichnis digital abrufen. Das soll den Arbeitsaufwand deutlich verkleinern.

Die Wanderausstellung „Heimat im Krieg 1914 – 1918. Spurensuche in Sachsen-Anhalt“ macht Station im Landeshauptarchiv. Historische Objekte aus den Museen Sachsen-Anhalts und von Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der Basis eigener Forschungen erarbeitete Texte zum Thema treffen hier auf die Welt der Schriftquellen. Oft erstmals öffentlich gezeigt, führen Briefe, Akten, Fotos und Plakate aus dem Landeshauptarchiv zurück in den Alltag der Kriegsjahre. Sie zeichnen ein Bild vom Zeitgeist in der damaligen Provinz Sachsen und von den Herausforderungen, denen sich die Menschen auch fernab der Front täglich ausgesetzt sahen.
Archivalien sind stumme Zeugen. Zum Sprechen gebracht werden sie heute auch durch engagierte Jugendliche. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stadtfeld Wernigerode und des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg haben Quellen gesichtet, ausgewertet und für eine eigene Ausstellung aufbereitet, die ebenfalls gezeigt wird. Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Archivare des Landeshauptarchivs standen Ihnen dabei zur Seite. Gefördert wurde das Vorhaben durch die Robert-Bosch-Stiftung.

Leipziger Buchmesse 2015 Interview mit dem Mitteldeutschen Verlag zum Buch "Lutherland Sachsen-Anhalt".

 

 

 

Dem Göttlichen ganz nah sein


Das Ringheiligtum Pömmelte. Ein Ausflug zur Kirche der Vorzeit. Diese Kreisgrabenanlage ist in Europa bislang einmalig. Ca. 115 m Durchmesser. Über 4000 Jahre alt. Das deutsche Stonehenge ist der berühmten englischen Anlage sehr ähnlich.  Nur hier zieren 1200 Robinienstämme, den Opferplatz, die Begräbnisstätte und den Ort jahreszeitlicher Feste. Teils farbig und teilweise mit Querbalken verbunden.  
Die beiden Haupttore orientieren sich an den Punkten des Sonnenauf- und -untergangs der Tage zwischen den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen.
Nach der Rekonstruktion erhielt die Kultstätte seine fehlenden Baumstämme zurück. Die Archäologen fsnden zahlreiche Zeugnisse komplexer Rituale und Opferhandlungen.  Im Rondell schienen die einzelnen Phasen des bäuerlichen Jahres für Feste wichtig gewesen zu sein.
Neben dem Archeologischen Wert ist das Ringheiligtum  heute auch ein spiriueller Ort. Mit ewtas Glück kann man in den Sommermonaten Shamanen beobachten, die dort die Nähe zum Göttlichen finden.

 Nach den archäologischen Grabungen wurde Königin Editha wieder im Dom bestattet.

 
 

Die preusische Festung wird wieder sichtbar

An der Tunnelbaustelle am Bahnhof geht es voran. Stück für Stück entsteht ein neuer Verkehrsknoten. Üblich bei solchen Großbauvorhaben ist die archäologische Untersuchung des Baufeldes.
Seit 2015 gab es  immer wieder Funde zu den Festungsanlagen, alten Bahnhofstoren und Bestattungsplätzen.  
In letzter Zeit wurden Reste des neuen Ullrichatores der Festung Magdeburg freigelegt.
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