Archiv MD im Blick

 

Verkehrserziehung lokal

Der Verein Verkehrswacht Magdeburg e. V. beging sein einjähriges Bestehen.  Wir sprachen mit dem Vereinsvorsitzenden über Aufgaben, Ziele und verwirklichte Projekte.
 

Sütterlin schreiben, drucken und Führungen durch den Historischen Bestand 
Drucken wie bei Luther, schreiben wie bei Urgroßmutter

Vor rund 500 Jahren hob die Erfindung der Druckerpresse eine ganze Welt aus den Angeln, als gedruckte Schriften plötzlich allerorten zugänglich wurden. Passend zum Motto der diesjährigen Kulturnacht – „bewegt!“ – setzt die Stadtbibliothek am Samstag ihren originalen Nachbau einer Gutenberg-Druckerpresse als Zeugen der ersten medialen Revolution wieder in Gang. Begleitend dazu lädt das Haus zu Erkundungen des Historischen Bestands ein. Unter der Überschrift „Drucken wie bei Luther, schreiben wie bei Urgroßmutter“ erwartet Familien mit Kindern am Samstag, den 21. September  von 19 Uhr bis 22 Uhr ein kreatives Programm zum Mitmachen.

Das Angebot  der Stadtbibliothek ist Teil der Magdeburger Kulturnacht am Samstag, 21 September.

Friede sei ihr erst Geläute

Unter diesem Titel haben die Veranstalter des Europäischen Kulturerbejahres alle Glockeneigentümer Europas gebeten, sich mit dem Klang der Glocken am Internationalen Friedenstag zu beteiligen und damit auch an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren sowie an den Ausbruch und das Ende des Dreißigjährigen Krieges zu erinnern.

Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich am europaweiten Glockenläuten zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September. Um 18.00 Uhr läuteten neben weiteren Kirchenglocken auch die Glocken der Johanniskirche. Damit gab Magdeburg ein klangvolles Signal für den Frieden.

Was 1996 auf einer kleinen Wiese im Stadtzentrum begann, ist zwischenzeitlich zu einem Höhepunkt der Aktivitäten am Himmelfahrtstag geworden. Im Familienhaus im Park präsentieren Vereine und Organisationen, die sich mit Zuwanderung und Ausländerarbeit beschäftigen, in zahlreichen Pavillons ihre Arbeit. Hier nutzen auch ausländische Mitbürger die Gelegenheit, sich und ihr Land und ihre Kultur vorzustellen.

 

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Meine Werte – Deine Werte, Regionalkonferenz+++Magdeburger Hauptbahnhof -  Modernisierung fortgesetzt

Verwaltung legt Entwurfsunterlage vor/Stadtrat entscheidet am 20.9.

11.08.18. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute die Pläne zur Modernisierung der Hyparschale vorgestellt. Er erläuterte gemeinsam mit Heinz Ulrich, dem Leiter des Eigenbetriebs Kommunales Gebäudemanagement (Eb KGm), wie das bedeutende Gebäude im Stadtpark künftig genutzt werden soll und wie die Umbauarbeiten ablaufen.
Die Hyperschale wurde 1969 als Messe- und Ausstellungszentrum errichtet. Das freitragende Dach überspannt eine Grundfläche von etwa 2300 m². Es besteht aus vier zusammengesetzten hyperbolischen Paraboloiden. Diese Besonderheit und die Größe machen die Hyperschale zu einen einzigartigen Baudenkmal.
Nach einer langen Investorensuche will die Landeshauptstadt nun selbst die Hyparschale sanieren. Dazu Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Pläne zur Modernisierung der Hyparschale vorgestellt.


Die Hyperschale ist ein kulturelles Wahrzeichen im Stadtbild. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Stadthalle. Beide Gebäude Zeugnisse des modernen Bauens in der Stadt.
Als geschlossenes Ensemble werden die Objekte zentrale Orte für Kulturveranstaltungen werden.

Für die Instandsetzung der Hyparschale sind 16,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Finanzierung erfolgt bislang u. a. mit Stadtumbau-Fördermitteln im Programmbereich Aufwertung
Der Baustart ist für das Frühjahr 2019 geplant, die Fertigstellung für das 2021

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am Mitte Mai einen Fördermittelbescheid von Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder überreicht bekommen. Das Land hat damit eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,6 Millionen Euro zugesichert. Das Geld steht nun für die grundlegende Sanierung der Kita „Zwergenhügel“ und des Freien Waldorfkindergartens in der Astonstraße 64 bereit.

 

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Drittklässler zu Besuch bei der Stadtverwaltung

Die Oldtimer kamen nach Magdeburg

 
13.09.18.Die ADAC-Sachsen-Anhalt-Classic machte erstmals in der Landeshauptstadt Station. Die 11. Auflage der beliebten Oldtimerveranstaltung, die auf Einladung des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt stattfindet, lockte 119 Oldtimer nach Magdeburg. Am Samstag starteten die Teilnehmer zur großen Oldtimerausfahrt. Die rund 185 km lange Strecke führte über Biederitz und Lostau nach Hohenwarthe zum Wasserstraßenkreuz. Nach Querung der Trogbrücke ging es über Glindenberg, Wolmirstedt und Hundisburg nach Eilsleben. Die Teilnehmer genossenen nicht nur die reizvolle Landschaft der Börde, sondern insgesamt 90 Oldtimer fuhren in Wertung. Das heißt, sie mussten unterwegs kleine Gleichmäßigkeitsprüfungen und Sonderprüfungen absolvieren. Diejenigen mit den wenigsten Minuspunkten wurden  mit Pokalen geehrt.
Am Sonntagvormittag fand ein Oldtimertreffen auf dem „Alten Markt“ statt.
Unter den Teilnehmern fanden sich viele Klassiker und Raritäten bis zum Baujahr 1980. Das älteste Fahrzeug im Feld war ein AGA C aus dem Jahr 1924, insgesamt waren 13 Vorkriegsfahrzeuge am Start.
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