Archiv MD im Blick

Im Zuge des Baus der Autobahn A14 finden derzeit bei Dolle archäologische Untersuchen statt. Das passiert immer wenn Baufelder erkundet werden müssen.

Um 800 vor Christus waren hier weit über 100 Brandbestattungen niedergelegt.
Asche und Knochenreste kamen zusammen mit Kleidungsresten in die Urnen.

Die Grabstellen waren etwa 50 mal 50 cm groß.

Die Bestattungen, insbesondere die Urnen, werden vor Ort auf der Grabung als kleine Blöcke geborgen und im Labor weiter untersucht.

Gewandschließen oder aus Metall gefertigter Schmuck fand man ebenfalls. Diese wurden nicht durch Feuer zerstört.

Dieser Tage wurde das neue Familieninformationsbüro (FIB) in der Krügerbücke 2  eröffnet.

Das Büro bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein breites Informations-, Beratungs- und Vermittlungsangebot. Familien erhalten hier kostenlose, niedrigschwellige und vor allem individuelle Beratung in Bezug auf ihre besonderen Fragestellungen. Die Mitarbeitenden stellen darüber hinaus Kontaktmöglichkeiten in weiterführende Unterstützungs-, Freizeit- und Hilfsangebote der Stadt zur Verfügung.
Ein öffentlicher Still-und Wickelraum rundet das familienfreundliche Klima des FIB ab und stellt dabei ein ganz besonderes Serviceangebot der Landeshauptstadt Magdeburg dar.

Kampagne „Wir für Bio“

Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb beteiligt sich an der deutschlandweiten Kampagne "Wir für Bio". Aktuell wird mit Aufklebern auf Biotonnen und Werbetafeln auf Fahrzeugen des Abfallwirtschaftbetriebs auf das Problem von Plastik im Biomüll hingewiesen.
 
Die Bio-Abfälle in Biotonnen sind oftmals mit Fremdstoffen verunreinigt. Insbesondere Küchenabfälle werden häufig mit Plastiktüten eingeworfen und gelangen so in die Kompostierung. Plastiktüten, auch jene, die biologisch abbaubar sind, gehören genauso wie Glas nicht in den Biomüll. Sie erschweren die Herstellung hochwertiger Komposterde.


 

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am Mitte Mai einen Fördermittelbescheid von Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder überreicht bekommen. Das Land hat damit eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,6 Millionen Euro zugesichert. Das Geld steht nun für die grundlegende Sanierung der Kita „Zwergenhügel“ und des Freien Waldorfkindergartens in der Astonstraße 64 bereit.

 

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Drittklässler zu Besuch bei der Stadtverwaltung

Die Bewegung fridays for future rief am 15. März zum weltweiten Protest auf. in 2000 Städten in über 100 Ländern gingen Schüler auf die Straße. In Magdeburg waren es etwa 1000 Teilnehmer, darunter auch viele Wissenschaftler und Eltern.

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Die Kinder werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind sie die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch die Politiker*innen unternehmen wenig, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut.

Inzwischen haben sich etwa 23000 Wissenschaftler europaweit der Bewegung Fridays for Future angeschlossen.

Deutschland wird die selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 verfehlen.
 Die  Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie für 2030 sind ebenfalls hochgradig gefährdet. Zudem mangelt es weiterhin an einem wirksamen Klimaschutzgesetz.

Zwei Hauptforderungen
Man müsse mit neuem Mut und mit mit sehr hohem  erneuerbare Energiequellen einführen.

Insbesondere muss klimafreundliches und nachhaltiges Handeln einfach und kostengünstig werden.

 


Einige Tips, was man selbst tun kann
weniger Wegwerfen mehr Wiederverwenden
weniger mit dem  mehr mit  Bus,Bahn und Rad
weniger Fleisch mehr Gemüse

Im Jahr 2015 wagte sich der Förderverein Dom zu Magdeburg e.V. an sein bisher finanziell umfangreichstes Projekt: die  Restaurierung des Lettners im Magdeburger Dom. Im September 2017 war es vollbracht. Der Lettner strahlt in alter neuer Pracht. Die deutlichste Veränderung nach der Restaurierung findet sich im Baldachin über dem Kreuzaltar. Was vorher nicht zu sehen war, zeigt sich jetzt deutlich: ein blauer Himmel mit 188 vergoldeten Sternen. Durch die wiedergefundene Farbigkeit wird der Ort des Kreuzaltars in der Mittelachse unterhalb der Lettnerkanzel nun besonders hervorgehoben. (01.11.17)

Feuer und Wasser! Der Notfallverbund Magdeburger Archive probt den Ernstfall


Am 6. Mai führte der Notfallverbund Magdeburger Archive beim Landesarchiv in Magdeburg eine Notfallübung durch.

Dafür wurden ausgesonderte Akten, Bücher und andere Materialien durch die Magdeburger Feuerwehr vor Ort in Brand gesetzt und gelöscht. Als Löschmittel kam neben Wasser auch Pulver zum Einsatz, um unterschiedliche Schadensbilder genauer einschätzen zu können.

Die so geschädigten Kulturgutobjekte wurden von den Teilnehmern geborgen, begutachtet, versorgt und für eine Verlagerung an Ausweichstandorte vorbereitet.

Das Mobile Erstversorgungszentrum enthält alle wichtigen Geräte und Materialien für Akutmaßnahmen im Katastrophenfall. Es wurde vom Notfallverbund Magdeburger Archive zur gemeinsamen Nutzung angeschafft.

Die Polizeikennzeichnung ist verfassungsgemäß: Das entschied kürzlich das Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt.

Die durch die Grüne Fraktion gemeinsam mit CDU und SPD eingeführte individuelle Kennzeichnung von Polizeibeamtinnen und -beamten ist rechtmäßig und insbesondere auch mit der Verfassung vereinbar. Im Juli 2018 ist die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Sachsen-Anhalt in Kraft getreten. Die AfD Sachsen-Anhalt  hielt hatte dies für verfassungswidrig gehalten und reichte einen Normenkontrollantrag beim Landesverfassungsgericht ein.

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Siegel an erste Internet-ABC-Schulen vergeben+++5G-Campus an Uni Magdeburg entsteht

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