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    Geniale Erfindungen Sachsen-Anhalt Koethen

    Lesung: Wie die temperierte Stimmung und die Pädagogik von Friedrich Fröbel nach Köthen kam.

    Die Region Sachsen-Anhalt hat viele Impulsgeber. Im Norden geprägt durch die Hanse, im Osten durch Preußen und im Süden durch den Bergbau. Genauso vielfältig sind die Geschichten rund um die Entdecker, Erfinder, Visionäre, Wissenschaftler, Liebhaber der schönen Künste und Ingenieure – Das Buch „Echt clever! Geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt“, erschienen im Wartberg Verlag, vstellt diese vor. So auch die Geschichte zum wohltemperierten Klavier und über die Pädagogin Angelika Hartmann.

    produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

     

     

     

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Salka(-Valka) Schallenberg, Enkeltochter des Künstlers Otto Nagel  #OttoNagel #ottonagel125

Juli 2019 Start Forschungsprojekt über den Künstler Otto Nagel: Im Mittelpunkt stehen sein Wirken in der DDR sowie der Umgang des Staatsapparetes DDR mit dem künstlerischen Nachlass.  Das Projekt wird die Schikanen durch das Mfs und die Kulturfunktionäre der DDR gegen die Familie versuchen zu erhellen.

Ein Forschungsprojekt im Auftrag der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Intension Forschungsprojekt
- von klein auf lernte ich die Achtung vor dem Künstler Otto Nagel kennen
- auch wenn es mein Großvater war, so gab es immer nur Otto Nagel
- ich wuchs in Berlin-Biesdorf, nicht weit vom Haus meiner Großmutter Walentina Nagel, auf
- im Haus meiner Großmutter war das Atelier von Otto Nagel mit einer Staffelei, eine große Palette und viele Ölfarben und Pastellstifte – und überall standen Bilder

- nicht nur dort habe ich meine Kindheit verbracht, auch im „Otto-Nagel-Haus“ am Märkischen Ufer in Berlin
- von 1973 bis 1979 leiteten es meine Eltern voller Engagement
- zusammen mit Walentina Nagel organisierten meine Eltern wechselnde Sonderausstellungen und ein offenes Angebot für Kunstinteressierte

- 1979 Konflikt mit der Kulturpolitik der DDR, das Haus von der Familie war wohl zu sehr privat geführt, Otto Nagels Bilder kommen zurück in das Biesdorfer Atelier

- 1982: staatlich verordnete „Wiedereröffnung“ des Otto-Nagel-Hauses: Nagels Werke als Teil der „proletarisch-revolutionären und antifaschistischen Kunst“. Hier ist sie versammelt die so genannte „sozialistische deutsche Kunsttradition“

- 1983 stirbt Walentina Nagel – als Kind erlebte ich, dass es keine Wertschätzung mehr gegenüber dem Künstler Otto Nagel gibt

- Tochter Sibylle will das Vermächtnis ihrer Eltern erfüllen: das Wohnhaus in Biesdorf als öffentliche Gedenkstätte, Eröffnung 1984 zum 80. bzw. 90. Geburtstag von Walentina und Otto Nagel
- der Staat beansprucht das Erbe für sich. Kunst im Eigentum der DDR - Volkseigentum.
- das Haus mit Atelier wird nach langem Hin und Her als leere Hülle und schon schwer beschädigt an die DDR veräußert. Ein Gästehaus mit Namen „Otto-Nagel“, verwaltet vom Kulturfond.

- mein ältester Bruder Tim, der all das als Jugendlicher erlebte, stellt einen Ausreiseantrag, Ausreise 1988
- ich selbst werde von der EOS verwiesen, kann kein Abitur machen

Nach 1990 erfolglos Antrag auf Rehabilitierung als politisch verfolgte Schülerin und auf Rückübertragung.


erste Anstöße zum Forschungsprojekt

- durch einen Kontakt bei der BStU-Außenstelle Magdeburg - über unsere Arbeit als Journalisten - gab es einen ersten Anstoß, die Geschichte meiner Familie, d.h. der staatliche Entzug des Erbes von Otto Nagel zu hinterfragen

- über die Behörde „Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ hier in Magdeburg kam die Idee ein Forschungsprojekt zu starten, mit dem Thema:

Otto Nagel - sein Wirken in der ehemaligen DDR, seine Überwachung durch das MfS und der Umgang des Staatsapparates der ehemaligen DDR mit seinem Erbe nach seinem Tod im Jahr 1967

- das Forschungsprojekt soll mit einer Publikation abschließen

- seit Juli recherchieren wir in verschiedensten Akten von führenden Funktionen des DDR Staatsapparates – es sind persönliche Akten zum Nachlass von Otto und Walentina Nagel
- aufgrund meines berechtigten Interesses als Enkelin, kann ich den Aktenbestand im Bundesarchiv für mein Forschungsprojekt nutzen
- im Fokus steht die fragwürdige Kulturpolitik der DDR in Bezug auf den künstlerischen Nachlass von Otto Nagel

Ziele:
- ich will das Ansehen der Familie wieder herstellen
- berufliche und verwaltungsrechtliche Rehabilitierung der Eltern Götz und Sibylle Schallenberg
- der Künstler Otto Nagel soll endlich seinen würdigen Platz in der Kulturgeschichte einnehmen.

Unterstützung erhalten meine Ziele durch den „Initiativkreis Otto Nagel 125“

- seit diesem Jahr ist der „Initiativkreis Otto Nagel 125“ aktiv – gegründet vom Verein „Freunde Schloss Biesdorf“ anlässlich des 125. Geburtstages von Otto Nagel

Mein Geld für Kulturmd:

mehr infos hier

oder gleich:

 

 

 
 

 

 

 

 

weltoffen

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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

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10 Jahre Alrahman-kulturelle Erziehung in Magdeburg

Begegnen, aufeinander zugehen und Verständnis entwickeln

Die Alrahman-kulturelle Erziehung für Kinder und Jugendliche wird 10 Jahre.
Die muslimische Gemeinde Magdeburg verfolgt dabei das Ziel, die Kultur der aufnehmenden Gesellschaft und die der eingewanderten Mitbürger in Einklang zu bringen. Dadurch möchte die man einen Beitrag leisten, dem Entstehen von Parallelgesellschaften in Magdeburg und Umgebung entgegen zu wirken. Ebenso will man  ein respektvolles Miteinander in der Schule und im Alltag schaffen.
In der Vergangenheit wurden hier bereits 370 Kinder geschult.
Jeden Samstag kümmern sich 20 ehrenamtliche Mitglieder der Gemeinde um muslimische Kinder und Jugendliche in Magdeburg und Umgebung.

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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

für Demokratie

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Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

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Straßenbahn wirbt für Zivilcourage

Zivilcourage ist Kit, der die Gresellschaft Zusammenhält (Prof Anne Lequy)

Mechthild von Magdeburg rief im 13. Jahrhundert die Menschen zur Aufmerksamkeit für sich selbst und andere auf. So ist sie besonders geeignet als Symbol für Zivilcourage in Magdeburg zu stehen.

Aufmerksamkeit ist notwendig, wenn Menschen diskriminiert, bedroht oder angegriffen werden. Dann braucht es andere, die sich zivilcouragiert einmischen. Darauf macht zukünftig eine neue Straßenbahn aufmerksam.   
Zum  bundesweiten Tag  der Zivilcourage präsentierte sie sich der Öffentlichkeit.


Auf der von der Initiative "hingucken... denken... einmischen" gestalteten Straßenbahn wirbt Mechthild von Magdeburg gemeinsam mit anderen Menschen und Orten aus Magdeburg für Vielfalt, Weltoffenheit und Demokratie. Im Regelverkehr der MVB erinnert sie beständig daran, wie notwendig unsere Aufmerksamkeit für unsere Mitmenschen ist. Aber auch, wie sehr Magdeburg von Einflüssen von außen geprägt ist, davon profitiert hat und weiterhin profitiert.

Schon seit 2008 gibt es diese Straßenbahn, seit Mitte September 2020 mit neuer Gestaltung.

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Erste Berufsbildende Schule in Magdeburg erhält den Courage-Titel

Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Mit einem großen Festakt beging man die Aufnahme in das Courage-Schulnetzwerk. Umrahmt wurde die Festveranstaltung durch den Schulchor, einen Auftritt der Theaterballettschule, Rap, Poetry Slam und eine Sängerin, außerdem gab es eine Friedensaktion.
Es sei ein wichtiges Signal, dass auch die Berufsbildende Schule ‚Dr. Otto Schlein‘ bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel. Schon jetzt sei die Schule im Blick auf Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Erinnerungskultur sehr aktiv. „Durch die Anerkennung als Courage-Schule wird dieser Ansatz und der Einsatz gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus und Gewalt noch einmal deutlich gestärkt“, so der Direktor der Landeszentrale.


Hintergrund:
Mit der aktuellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Magdeburg steigt die Zahl der Netzwerkschulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 145. Als erste Einrichtung im Land wurde 2003 die Sekundarschule „Völkerfreundschaft“ in Köthen in das Netzwerk aufgenommen. Seither ist es kontinuierlich gewachsen. Um die Auszeichnung zu bekommen, müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer dazu verpflichten, gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzutreten. Mit der BbS „Dr. Otto Schlein“ erhielt  die erste Berufsschule in Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

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