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    Entlang der Straße der Romanik Teil 2

    25 Jahre Straße der Romanik

    Die Straße der Romanik: Ein Touristisches Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf das Erzbistum Magdeburg. Die romanischen Orte sind steinernde Zeugen für die Politik Ottos des Großen. Alle Wege führen immer wieder nach Magdeburg. 
     
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Herbst 1926, die erste eigen Wohnung für die junge Familie Nagel in der Turiner Straße im Wedding. Über 50 Künstler wie Otto Dix, George Grosz, Käthe Kollwitz, Heinrich Zille, Hans Baluschek, aber auch Kunstkritiker verschiedener Zeitungen richteten an den Oberbürgermeister eine Petition und baten um eine Wohnung. Ein Altbau, zwei Zimmer im vierten Stock und Millionen von Wanzen, wie Walentina schrieb. Aber der Optimismus von Otto Nagel war groß. Hier lebte sie mit dessen Tochter Lotte, geboren 1916. In der Berliner Stube war das Atelier. Freunde kamen zum diskutieren über die Kunst und die Zeiten. Das Familenglück wähnt nur kurz. 1930 scheitert Lotte an dem sie umgebenen Milieu. Den Freitod verarbeitet Nagel in Bildern.

Dezember 1926, Ausstellung in einem großen Vereinszimmer eines Arbeiterlokals im Wedding. 70 Arbeiten von Nagel. Käthe Kollwitz, Hans Baluschek, Heinrich Zille u. a. kamen zur Eröffnung.

Die Zeitung ‚Die Rote Fahne‘ schreibt: „Hier mittendrinn im Alltag will Nagel Rechenschaft über seine Arbeit, seine Kunst ablegen. Arbeiterkinder, Arbeitslose, ausgesogene Väter und Mütter. Asylisten hocken im Siechenahus. Er hat Bilder, bei deren Anblick man vor Schmerz laut aufschreien könnte.“ Und weiter heißt es: „Seine Bilder sind unfreundlich, ungemütlich und dunkel. Er greift dort hinein, wo das Leben ganz dunkel und trostlos ist. Die Opfer der bürgerlichen Barbarei malt Otto Nagel.“

Immer wieder zeigt der Künstler das Elend seiner Welt. Will aufrütteln. Großformatige Bilder entstehen. Gut zwei mal drei Meter groß wie Arbeitsnachweis, Selbstmörder und Urnenbegräbnis oder das querformatige Bild Parkbank am Wedding.

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weltoffen

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Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

Über Vorurteile und Ängste, Eigenarten und Freundschaften

28.03.18.Das Buch „Eingedeutscht. Die schräge Geschichte unserer Integration“ erzählt die Geschichte von Abdul Abassi und Allaa Faham, beide 2012 aus Syrien geflohen, erschienen im April 2018 im Goldmann Verlag.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben Abdul und Allaa über das Internet versucht ihre Flucht zu verarbeiten und im August 2015 ihren youtube-Kanal GLS, was für German LifeStyle steht, gestartet. Über Kurzfilme konnten sie sich über Themen wie Ankommen in Deutschland und die Integration in den Alltag über das Netz austauschen.

 

zur vollständigen Rezension: Rezension: Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

 

 
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AWO erinnert mit Mahnmal an das unsichtbare Sterben im Mittelmeer

Politik soll sich für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzsetzen.

678 Kinder, die auf der Flucht starben, wurden bereits offiziell gezählt, so der im Juni veröffentlichte Bericht der Internation Organisation für Migration (IOM). Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Häufig sind es nur ihre Schuhe, die angespült an den Küsten des Mittelmeers zurückbleiben.

Kinder auf der Flucht müssten besonders geschützt werden. Sie bräuchten schnelle und unbürokratische Hilfe.
Mit der Aktion am Weltkindertag will man besonders auf Paragraph 22 der UN-Kinderrechtskonvention aufmerksam machen.  Zudem sind  die Verantwortlichen in der Politik aufgefordert, sich bedingungslos für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzusetzen.

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Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 

für Demokratie

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30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

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Festjahr zum Jüdischen Leben in Deutschland

Land und Jüdische Gemeinde arbeiten zusammen

Kampf gegen Antisemitismus

Das Land Sachsen-Anhalt und der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ haben dieser Tage in Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Anlass ist das bundesweite Festjahr 2021. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern vor allem jüdisches Leben heute nahezubringen.
Zugleich will man das Miteinander der Kulturen und Religionen im Land Sachsen-Anhalt fördern.

Im Jahr 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt, das auch Juden die Übernahme von Ämtern der Stadtverwaltung gestattete. Dies ist der früheste erhaltene Nachweis zur Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen.

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20 Jahre Miteinander e.V.

Im Mai 1999 hat sich Miteinander e. V. als Träger zivilgesellschaftlicher Arbeit für Demokratie und gegen Rechtsextremismus gegründet. Seitdem vernetzt er zivilgesellschaftliche Initiativen, berät demokratische Akteure und Akteurinnen, unterstützt Opfer rechter Gewalt, bildet Fachkräfte fort und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen in den Themenfeldern der Vereinsarbeit.

Das passt nicht jedem. So ist der Verein Miteinander e.V. erklärter Feind  der AfD.

20 Jahre Miteinander e. V. – das sind 20 Jahre Engagement und Kompetenz
für eine offene und demokratische Gesellschaft.

 

 

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