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    Magdeburg Buckau - Ein Stadtteil im Wandel

    25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15 Jahre Medienarbeit für die Kultur in Magdeburg zurück zu blicken. Der Stadtteil Buckau erlbte in den letzten Jahren eine gravierenden Wandel vom einstigen Arbeitviertel etwickelte er sich zu einem beliebten Viertel voller Kultur und in direkter Nähe zur Elbe. (Juni 2015)

     

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1924 bis 1925 gehört Nagel mit Käthe Kollwitz zu den Akteuren der Ersten allgemeinen deutschen Kunstausstellung, bei der deutsche Künstler im jungen Sowjetstaat ausstellen. Moskau, Saratow, Leningrad (einst Petersburg) sind die Stationen. Die Zeitungen berichten über das bedeutende Ereignis.

In Leningrad lebt die junge Walentina Nikitina, 1904 in einer bürgerlichen Familie geboren. In ihrer Autobiografie schreibt sie: „ Nach dem Krieg kam die Revolution. Nun war auch für mich eine neue Zeit angebrochen. Und ich war so weit, vieles zu Begreifen und zu verstehen.“ Für die Mutter von Walentina begann ein sehr schwere Zeit. Denn „meine Brüder und Kameraden“ - sie hatte fünf- meine Freundinnen, „wir alle kamen in unserer Wohnung zusammen, um zu diskutieren. Wir sprachen über Literatur und besonders über Politik.“ Nach der Revolution kam der Bürgerkrieg. Eine Zeit, die von Hunger geprägt war. Eine neue Erfahrung für Walentina. „Wir waren wie aufgezogen, aber niemand hatte uns gesagt, Du musst das so machen. Ganz alleine mussten wir es wissen. Ja, es waren Jahre, die nicht einfach waren.“ In dieser unruhigen Zeit nutzt Walentina die Chance und geht nach einer kurzen Ausbildung als Sängerin und Schauspielerin ans Theater. Ihr Bruder Loschka ging zeitgleich an die Front. „Ich wollte zum Theater, denn es galt, das Neue zu verkünden und Loschka ging, um für eine neue Zeit zu kämpfen.

Die Erste Allgemeine Deutsche Kunstausstellung. Walentina ist neugierig auf diese Kunst. Moderne deutsche Kunst. „Unsere Jugend brannte damals nach etwas neuem, nach neuen Erlebnissen. Vorher waren wir zu sehr eingeengt.Auf einmal gingen wir mit großen Elan vorwärts und die Neue Zeit riss uns mit. Schon ab acht Uhr morgens stellten sich die Menschen an, um die Ausstellung zu sehen.“ Auch Walentina und ihre Freundinnen, obwohl die Mama es nicht wollte.

Otto Nagel, Anfang 30 aus dem Weddinger Arbeitermilieu, Kommunist, erlebte die Industrialisierung, den ersten Weltkrieg, das Ende des Kaiserreichs, die Weimarer Republik. 1924 seine erste Reise in die Sowjetunion. Nun treffen sich zwei Seelenverwandte in den Ausstellungsräumen in Leningrad. Beide lesen Dostojewski, Gorki und Zola. Otto vom Leben im Wedding gezeichnet kaufte sich seine Bücher in der Brockensammlung für fünf Pfennige. Walentina, 21 Jahre jung, aus einer bürgerlichen Familie, im russisch-orthodoxen Glauben erzogen, lebte im jungen Staat Sowjetunion nach Revolution und Bürgerkrieg. Otto nimmt Walentina wenige Wochen nach ihrem Kennenlernen mit nach Deutschland. Für sie die Chance mit der Flucht nach den schweren Jahren alles hinter sich zu lassen. Nicht jedes junge Mädchen konnte das Land verlassen. Auch für Walentina war es sehr schwierig. Im Wedding fangen die beide ihr gemeinsames Leben an. Hier in diesem düsteren, traurigen Mietshaus, wie es Walentina später nennt, lebt das junge Paar.

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weltoffen

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Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

Über Vorurteile und Ängste, Eigenarten und Freundschaften

28.03.18.Das Buch „Eingedeutscht. Die schräge Geschichte unserer Integration“ erzählt die Geschichte von Abdul Abassi und Allaa Faham, beide 2012 aus Syrien geflohen, erschienen im April 2018 im Goldmann Verlag.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben Abdul und Allaa über das Internet versucht ihre Flucht zu verarbeiten und im August 2015 ihren youtube-Kanal GLS, was für German LifeStyle steht, gestartet. Über Kurzfilme konnten sie sich über Themen wie Ankommen in Deutschland und die Integration in den Alltag über das Netz austauschen.

 

zur vollständigen Rezension: Rezension: Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

 

 
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Drittes Geschlecht im Geburtenregister

Männlich, weiblich, divers 

14.02.19. Seit Januar gibt es ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, und es heißt Divers. Doch was bedeutet das für Familie und Gesellschaft? Bei einer Fachtagung haben sich Verbände der Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um darüber zu diskutieren.

Den Kern bildeten mehrere praxisnahe Workshops aus verschieden Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit
Die verschiedenen Workshops boten Empfehlungen und Handlungsstrategien zur gendersensiblen Umsetzung der Gesetzesgrundlage.

Im wesentlichen wurden folgnede Herausforderungen an die Gesellschaft benannt.

Fachlich bzw externe Beratung ist notwendig
Es gäbe keine freien Mittel. Alles sei zu lange geplant.
Das gibt es bei uns nicht, deshalb brauchen wir das nicht.
Es fehle Material, Wissen, und die nötige Offenheit.  Mitarbeiter seien überfordert.

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Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 

für Demokratie

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Rezension 1989 Lieder unserer Heimat.

Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden.


„1989 Lieder unserer Heimat. Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden“, so der neugierig machende Titel eines aktuellen Buchs aus dem Verlag „Glücklicher Montag“ in Leipzig.
Die DDR ist heutigen Jugendlichen nur noch aus Erzählungen oder über Geschichtsbücher zugänglich. Für viele Ostdeutsche ist die untergegangene DDR noch heute ein Lebensgefühl, vererbt durch die Familie. Ein Großteil der Jugendlichen aus den westlichen Ländern weiß dazu kaum etwas. Den meisten ist jedoch die SED-Diktatur ein Begriff.

Der Almanach spiegelt Erinnerungen von den damals jungen Menschen in der DDR wider. Die Vielfalt  der Themen vermittelt einen prägnanten Einblick in das Alltagsleben in dem mit Staatsgrenze abgeschirmten Land.
Themen wie Schule, Abitur, Studium, Umwelt, Freizeit, Frauenrechte, Scheidung, Sport, Kunst und Musik stehen gleichberechtigt neben einander. Der Wehrdienst in der DDR wird in Zusammenhang mit dem Schießbefehl an der Innerdeutschen Grenze gebracht.
In kurzen leicht verständlichen Texten kann sich die Leserschaft sehr gut in das Thema DDR einfühlen. Unterbrochen durch Illustrationen und Liedtexten des Leipziger Cartoonisten und Trickfilmers Schwarwel.
„Der Klub der Intelligenz“, ein witzige Umschreibung für ein Glossar, erklärt wichtige Begriffe aus dem DDR-Alltag.
Die meisten Texte sind eindeutig aus Sicht der Opfer von SED und Stasi geschrieben. Trotz allem gab es  auch ein ganz normales Leben. Genau das, versucht dieses Buch gleichermaßen darzustellen.

Darüber hinaus wird ein Blick auf die friedliche Revolution im Herbst 1989 geworfen. Ebenso bedeutend die Zeit nach dem Ende der DDR: Hier das rote Tuch Treuhand und deren Folgen für Millionen Ostdeutsche. Und der Umbruch, ein Gefühlsrausch zwischen Glück über die Freiheit und Existenzangst gleichermaßen. Das heutige Lebensgefühl wird von dieser Erfahrung mitbestimmt.
Ein Buch zum immer wieder durchblättern, reinlesen und innehalten.

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

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