Social Share:

"Ich hatte nie eine Gemäldegalerie besucht, kannte die Wrke der großen Meister nicht einmal aus Reproduktionen." Otto Nagel, Mein Leben, 1952, S. 24

Mit einer Lehre als Glasmaler hat Nagel die Chance auf ein Kunstgewerbestudium. Der politisch aktive Nagel nimmt an der Demonstration zum 1. Mai 1910 teil. Sein Lehrmeister maßregelt ihn. Abbruch der Lehre. Der junge Mann schlägt sich als Hilfsarbeiter durch. Er wendet sich der Kunst zu, zeichnet überall in den Kneipen die Kollegen und die Menschen auf den Arbeitsnachweisen, in Parks am Sonntag. Von dem wenigen Geld kauft sich Mal- und Zeichenzeug.

Otto Nagel ist bekennender Kriegsgegner. Die Tragödie der deutschen Arbeiterschaft trifft auch seine Familie. Der Vater, Mitglied der SPD, glaubte an die Notwendigkeit des Krieges.

1919 wendet sich Nagel endgültig der Kunst zu. Er bewirbt sich an der Hochschule für bildende Künste, wird aber abgelehnt. Der junge Mann habe wohl eine Begabung aber als freier Künstler sicher keine Chance. Finanziell sei er nicht genug abgesichert.

Mein Geld für Kulturmd:

mehr infos hier

oder gleich:

 

 

 
 

 

 

 

 

weltoffen

images/150121_Aufruf_Stadtbibi_Weltoffenhei_Bernd.jpg

Aufruf der Stadtbibliothek "Stimmen für Weltoffenheit und Toleranz" II

Anlässlich der alljährlichen Erinnerung an die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 startet die Stadtbibliothek eine Mitmachaktion

images/190919_AWO_Weltkindertag.jpg

AWO erinnert mit Mahnmal an das unsichtbare Sterben im Mittelmeer

Politik soll sich für das UN-Kinderrecht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht einzsetzen.

images/250517_ChristophDiekmann_MeinAbendland.jpg

Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 

für Demokratie

images/170719_Rezension_LiederunsererHeimat.jpg

Rezension 1989 Lieder unserer Heimat.

Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden.


„1989 Lieder unserer Heimat. Der Almanach zum Lebensgefühl der Aufwachsenden“, so der neugierig machende Titel eines aktuellen Buchs aus dem Verlag „Glücklicher Montag“ in Leipzig.
Die DDR ist heutigen Jugendlichen nur noch aus Erzählungen oder über Geschichtsbücher zugänglich. Für viele Ostdeutsche ist die untergegangene DDR noch heute ein Lebensgefühl, vererbt durch die Familie. Ein Großteil der Jugendlichen aus den westlichen Ländern weiß dazu kaum etwas. Den meisten ist jedoch die SED-Diktatur ein Begriff.

images/171019_RolandJahn_imGespraech.jpg

Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn im Gespräch

Neue Gräben zwischen Ost und West?

Wiederaufkeimendes „Wessi-Bashing“ auf der einen Seite, dezentes Desinteresse auf der anderen: Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls erscheinen die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als harmonisch. Vor diesem Hintergrund war der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte der Stasi-Unterlagen Roland Jahn am Mittwoch, 16. Oktober, zu einem öffentlichen Gespräch mit dem Journalisten Bastian Wierzioch unter der Überschrift „30 Jahre nach der friedlichen Revolution: Neue Gräben zwischen Ost und West?“ um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast.

 

Wir sprachen mit Roland Jahn im Vorfeld der Veranstaltung.

Länge ca. 17 min

images/030920_MD_WendezeitII.jpg

30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

Go to top
JSN Megazine 2 is designed by JoomlaShine.com | powered by JSN Sun Framework