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    Interview Erich Follath "Jenseits aller Grenzen"

    Die Welt des Ibn Battuta, der Marco Polo des Islam

    Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Islamische Welt. Ibn Battuta, der im 14. Jahrhundert diese Welt bereist, ist die Hauptfigur des Buches. Der Autor stellt der Welt des Islam am Ende des Mittelalters muslimisch geprägte Staaten und Lebensweisen gegenüber. Wichtigste Quelle ist das Reisetagebuch des Ibn Battuta, Rhila genannt. Das Spiegel-Buch, erschienen im DVA Sachbuchverlag, "Jenseits aller Grenzen" öffnet uns kompakt und spannend die Tür zur Welt des Islam. Zum einen ist der vielseitige Kulturreichtum im 14. Jahrhundert zu erleben, zum anderen die zersplitterte islamische Welt in der heutigen Zeit. Absolut lesenswert! Auf der Leipziger Buchmesse 2016 war Zeit für ein Gespräch mit Erich Follath.

     

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Magdeburg war seit dem Mittelalter preußische Festung. Militärische Belange gingen vor städtische. Die Selbstverwaltung stark eingeschränkt.
Der SPD-Politker Herrmann Beims wird 1919 ohne Gegenstimmen zum Oberbürgermeister gewählt. Mit ihm betritt ein Visionär, Diplomat und Prakmatiker die städtische Bühne. Sein Ziel: Magdeburg sollte zur Hauptstadt Mitteldeutschlands werden.

Die wohl wichtigste Aufgabe, die Stadt modernisieren. Beims gelang es, kreative Köpfe in die Stadt zu holen. Z.B. Bruno Taut, Carl Krayl, Johannes Göderitz, Xanti Schawinski

In Magdeburg war man schon länger offen für schulische Reformbewegungen.
Beims holte Hans Löscher nach Magdeburg. Bald war die Stadt das reformpädagogische Zentrum Deutschlands.

Die Mitglieder der Künstlergruppe Die Kugel widmeten sich dem Spätexpressionismus und dem Dadaismus. Kern der Aktivitäten waren Literarische und musikalische Veranstaltungen, Ausstellungen sowie Diskussionsabende.

Im Jahr 1924 gründete sich in Magdeburg die Organisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Sie bestand aus   Sozialdemokraten, Mitgliedern der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und des Zentrums, als Gegenpol zum ebenfalls hier gegründeten Stahlhelm.

Reichsbanner und Stahlhelm zeigen auch den tiefen Riss in der Gesellschaft jener Zeit.

Noch immer sind die Spuren des Neuen Bauwillens in Magdeburg sichtbar: Schneiders Garten,
Siedlung Cracau, Angersiedlung oder Westernplan. Die Magdeburger leben das. Ein touristisches Angebot lädt Gäste ein, die Magdeburger Moderne zu entdecken.

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weltoffen

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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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17. CSD in Magdeburg

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 
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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

für Demokratie

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Magdeburg, Wendezeit und Neubeginn

Vor 30 Jahren wurde die D-Mark das alleinige Zahlungsmittel in der DDR

In dem Buch Wendezeit und Neubeginn. Geht es auch darum.

Mit diesen Film wollen daran erinnern. 

 

"30. Juni 1990: Ich mache mich auf den Weg von Schwerin nach Magdeburg. Von meinem letzten Ostgeld habe ich mir eine Fahrkarte gekauft. Ab morgen ist alles anders, wir zahlen mit der D-Mark. Ich fahre mit dem Zug durch die graue Landschaft, meine Gedanken gehen zurück in das Jahr 1988. Sommerferien, die 10. Klasse an der POS beendet. Anfang August, mich erreicht die Nachricht, dass mein Bruder Tim am 8. August von Ost-Berlin nach West-Berlin übersiedelt, seinem Ausreisegesuch wurde stattgegeben. Für mich heißt das, den Bruder nicht wieder sehen, kein Abitur und arbeiten als Hilfskraft im Konsum. Ab September 1989 lerne ich in Schwerin den Beruf einer Krankenschwester.
Am Hauptbahnhof in Magdeburg wartet Bernd auf mich. Wir haben uns erst vor wenigen Monaten in Schwerin kennen gelernt. Nun ist er nicht mehr bei der Armee und ich ziehe zu ihm in seine Heimatstadt. Zwei, die sich in einer Zeit gefunden haben, in der sich alles tagtäglich radikal ändert.
Wir sind mittendrin, lassen uns mitreißen.
Das marode Schiff DDR kommt in den Sturm, gerät in Seenot. Das Schiff bekommt Schlagseite, droht zu sinken. Trotzdem fährt es weiter zum sicheren Hafen „Deutsche Einheit“. Ein vereintes, demokratisches Deutschland ist das Ziel. Deutsche Einheit, das heißt aber auch Beitritt der DDR. Alles übernehmen: Gesetze, das Bildungswesen, die Marktwirtschaft… . Warum nicht eine gemeinsame Verfassung, in Kraft gesetzt durch eine gesamtdeutsche Volksabstimmung?
Wir lassen die DDR und damit das bisherige Leben hinter uns. Sind neugierig auf die Zukunft, wenn auch mit gemischten Gefühlen." Salka Schallenberg

 

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Daniel Weißbrodt stellt Zukunftsvision in der Stadtbibliothek vor

Bedingungsloses Grundeinkommen im Jahr 2050

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050

 

Bedingungsloses Grundeinkommenn für alle als Alternative zum bisherigen Sozialstaat wird nicht nur in Deutschland seit vielen Jahren diskutiert, zumal es unsicher erscheint, ob auch in Zukunft noch ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sein werden. Daniel Weißbrodt entwirft in seinem Roman den Weg zu einer Gesellschaft, in der jeder ohne Voraussetzungen die Mittel zu einem auskömmlichen Leben bezieht.

Wir trafen den Autor kurz vor seiner Lesung in der Stadtbibliothek zum Gespräch

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30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg

Lesung: 30 Jahre demokratisches Stadtparlament in Magdeburg – das Buch „Magdeburg Wendezeit und Neubeginn“ will an die ersten Jahre nach der DDR erinnern. Umbau der Stadtverwaltung, umfangreiche Verkehrsprojekte – all das waren Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Wie hat sich Magdeburg auf den Weg gemacht?

produziert im Rahmen des Programms "Kultur ans Netz" vom Land Sachsen-Anhalt August-Oktober 2020, ein Arbeitsstipendium für Künstler zur Stärkung der Kultur

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