Lesekonzert Stadtbibliothek Magdeburg 150318
Lesekonzerte

Lesekonzert in der Stadtbibliothek Magdeburg am 15.03 18 zur Buchpremiere Magdeburg - Wendezeit und

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    Entlang der Straße der Romanik Teil 2

    25 Jahre Straße der Romanik

    Die Straße der Romanik: Ein Touristisches Projekt wird 25 Jahre. Ausgangspunkt ist Magdeburg. Von hier aus missionierte Kaiser Otto die Slawen, gründete Klöster und Schuf das Erzbistum Magdeburg. Die romanischen Orte sind steinernde Zeugen für die Politik Ottos des Großen. Alle Wege führen immer wieder nach Magdeburg. 
     

für Demokratie

Buchmesse 2018  Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern

Schon der Titel „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern.“ lässt aufhorchen. Was ist ein rechter Christ?, dieser Frage geht die Journalistin Liane Bednarz in ihrem Buch, dass im April 2018 im Verlag Droemer Knaur erschien, nach. Vo rallem, woran lässt es sich festmachen, dass es konservative Gläubige gibt, die anfällig für rechtes Gedankengut sind?

 

 

Ein Theaterabend für die Demokratie

Es lebe die Freiheit waren die letzten Worte von Hans Scholl bevor er hingerichtet wurde.
Mit den Todesurteilen vor 75 Jahren, am 22. Februar 1943, wollte die Nazi-Justiz den studentischen Widerstand der Gruppe um die Geschwister Scholl im Keim ersticken.

Das Junge Ensemble des Theater für Niedersachsen brachte die Geschichte der weißen Rose auf die  Bühne. Sehr eindrucksvoll und sehr emotional.
Die Tour führte durch sechs Städte, darunter Magdeburg, Leipzig, Dresden. Die Freiheitskämpfer wollen wachrütteln. Sie haben etwas gegen rechte Parolen und linke Gleichgültigkeit.

Unser Grundgesetz. Unsere Demokratie. Unsere Freiheit. Das ist unser wahres Deutschland so steht es im Flugblatt, welches Teil der Inszenierung ist.
 

Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht - Erfahrungen eines zurückgetretenen Ortsbürgermeisters

12.09.18.Markus Nierth, evangelischer Theologe und parteiloser Bürgermeister von Tröglitz, sieht sich plötzlich fremdenfeindlicher Hetze und persönlichen Angriffen ausgesetzt, als Flüchtlinge in den kleinen Ort in Sachsen-Anhalt kommen sollen und er sich für diese einsetzt. Bürger aus der Mitte der Gesellschaft marschieren gemeinsam mit Rechtsextremisten auf. Als schließlich eine Demonstration, die bis vor sein Privathaus führen soll, von der Behörde zugelassen wird, entschließt er sich zum Rücktritt.
Inzwischen sind Susanna und Marcus Nierth am 23. Mai 2017 – dem Tag des Grundgesetzes – bei einem Festakt in Berlin zu »Botschaftern für Demokratie und Toleranz« ernannt worden. Die Auszeichnung, die insgesamt fünf Kandidaten zuerkannt wird, erfolgt durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz, das vor 18 Jahren vom Bundesinnen- und Bundesjustizministerium gegründet wurde. Ausgezeichnet wird »die ehrenamtliche Arbeit für eine demokratische und tolerante Alltagskultur« Wir sprachen mit Marcus Nierth bereits 2016 kurz nach dem Erscheinen seines Buches Brandgefährlich.

In der Stadtbibliothek ist derzeit die Wanderausstellung "Rassendiagnose: Zigeuner" zu sehen
Die umfangreiche Wanderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ zeigt die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit durch die Nationalsozialisten bis hin zur systematischen Ermordung im besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs.
Der Titel der Ausstellung geht auf die menschenverachtende pseudowissenschaftliche Kategorisierung der Sinti und Roma durch die Nazis zurück.  Im Volksmund „Zigeuner“ genannt galten als „Untermenschen" .

Etwa 500 000 Sinti und Roma wurden bis 1945 ermordet. Auf mehr als 40 Ausstellungstafeln sowie zwölf Informationstischen lassen sich anschaulich und umfassend der Entrechtungsprozess, der Völkermord und auch die Nachkriegsgeschichte nachvollziehen.

In Magdeburg gab es ein sog Zigeunerlager am Holzweg. Die bekannteste Bewohnerin des Lagers war Erna Lauenburger, die das Vorbild für Unku in dem 1931 erschienenen Kinderbuch Ede und Unku von Grete Weiskopf war.
Die Stadt Magdeburg war eine der ersten Städte, die eine Gedenkstätte für Sinti und Roma errichtete. Im Park am Fürstenwall unweit vom Dom gestaltete 1998 der Magdeburger Bildhauer Wolfgang Roßdeutscher ein Denkmal zur Erinnerung an 470 Magdeburger Sinti und Roma, die in Konzentrationslagern ermordet wurden.

Die SPD-Landtagsfraktion und der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt haben am 27.11.2018 zum ersten Mal den neu ausgelobten Reinhard-Höppner-Engagementpreis verliehen. Einmal jährlich sollen künftig Menschen, Vereine und Initiativen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemachten haben, mit diesem Preis geehrt werden. Eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der SPD-Fraktionsvorsitzenden Katja Pähle hatte aus 57 eingereichten Vorschlägen drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Die feierliche Preisvergabe fand im Landtag aus Anlass des am kommenden Sonntag bevorstehenden 70. Geburtstags des verstorbenen Ministerpräsidenten a. D. Reinhard Höppner statt.

Am 10. Dezember 1948, vor 70 Jahren, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Anlässlich dieses Jahrestages folgte die Stadtbibliothek einem Aufruf des „internationalen literaturfestivals berlin (ilb)“ und gedenkt mit einer öffentlichen Lesung des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Am Magdeburger Beitrag zur weltweiten Lesung beteiligten sich Leser und Kulturpartner der Bibliothek wie die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt, die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, die Freiwilligenagentur Magdeburg, „kulturmd“ und der Verein „Miteinander“. Die Magdeburger Theologin Gabriele Herbst stellte anlässlich der Lesung die Aktion „Ein Schal fürs Leben“ der Zeitschrift „Brigitte“ sowie der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ vor, die zum Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte ein Zeichen der Solidarität für syrische Flüchtlingskinder setzt.

Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.
Verlag Droemer , Februar 2018

Ein schonungslos offenes Buch, dass der Autor Yascha Mounk 2018 veröffentlichte.
Mounk in München geboren, lehrt an der Havard University und ist Fachmann für die Geschichte des Populismus und die Krise der liberalen Demokratie. Schnell zeigt der Autor auf, dass wir mitten drin sind in dieser Krise und wie der Titel klar macht, dass wir gerade erleben, wie die Demokratie zerfällt. Sieben Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg voller Frieden und auch Wohlstand in Westeuropa und Nordamerika, alles wird so bleiben, wie es ist. Oder nicht? Die Analyse von Yascha Mounk ist tiefgreifend. Mal ein Blick über den Atlantik nach Amerika, quasi aus dem Nähkästchen des Autors geplaudert, zur aktuellen politischen Situation rund um den Demagogen Trump. Amerika, ein Land der Demokratie steuert auf ein Chaos zu. Aber es zeigen sich parallele Entwicklungen in Europa, hier erstarken die Populisten.  
Yascha Mounk macht klar: „Demokratie braucht überzeugte Demokraten, die das System zwar kritisch begleiten, ihm aber auch ein gewisses Maß an Grundvertrauen entgegenbringen.“ Genau das ist es, was uns in unserer „Wohlfühlgesellschaft“ abhanden gekommen ist, das Grundvertrauen in die Institutionen. Das deutsche Erbe macht es schwer, der positiven Identifikation mit dem eigenen Land zu begegnen. Dennoch ist es möglich, die liberale Demokratie wiederzubeleben, wie der Autor in seiner Schlussbemerkung aufzeigt. Fakt ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in der der Populismus zunimmt und die liberale Demokratie tagtäglich verteidigt werden muss.
Ein wichtiges Buch, dass ausreichend Denkanstöße gibt, nicht einfach die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation so hinzunehmen, wie sie ist.

 

 

weltoffen

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Interview Christoph Dieckmann "Mein Abendland"

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"Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft"

Es ist ein Buch über Identitäten. Christoph Dieckmann spürt die historischen Wurzeln der Gegenwart auf. Salka Schallenberg traf den Autor auf der Leipziger Buchmesse 2017 zum Gespräch über deutsche Wurzeln, Heimat und ein verlorenes Land.
 
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10 Jahre Städtepartnerschaft Magdeburg Harbin

Ausstellung im Landesfunkhaus „Brücken Fremder Flüsse“

In diesem Jahr begehen Magdeburg und Harbin ihre zehnjährige Städtepartnerschaft. In der Stadtbibliothek sind in diesem Rahmen seit Montag, 29. Oktober, Kunstwerke zu sehen, die die Traditionen Chinas künstlerisch aufgreifen und widerspiegeln. Die Ausstellung ergänzt die im MDR-Landesfunkhaus am 22. Oktober eröffnete Exposition zeitgenössischer chinesischer Kunst unter der Überschrift „Brücken Fremder Flüsse“ und wird vom Magdeburger Kunstverein HERBSTSALON e. V. bis zum 10. November in der Stadtbibliothek präsentiert.

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Frankreich näher sein … neue Mediathek Institut français

31.01.19. Deutschland und Frankreich verbindet eine lange Freundschaft. Vor 56 Jahren beschloß man diese mit dem Elysée-Vertrag. Vor wenigen Tagen bekräftigte  man das Bestreben nach Freundschaft und guter Nachbarschaft erneut durch den Vertrag von Aachen. Im Rahmen der deutschland- und frankreichweiten Feierlichkeiten eröffnete nun in der Stadtbibliothek die Mediathek Institut français.

Auf 40 m² werden Medien in französischer Sprache angeboten: Zeitgenössische und klassische Literatur, Bücher in leichter Sprache, Comics, Kinderbücher, Bilderbücher, Hörbücher, CDs, DVDs, Sprachlernhilfen, aktuelle Presse, Actionbound-Angebote für Schulklassen.

Regelmäßig gibt es neue Buchempfehlungen zu ausgewählten Themen, Ausstellungen und Veranstaltungen des Institut français.

für Demokratie

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Interview Andreas Speit "Bürgerliche Scharfmacher"

Rechtspopulismus, Neue Rechte, AfD: Bürgerliche Scharfmacher

Der Autor Andreas Speit hat viele Jahre im rechten Millieu recherchiert. Mit seinem Buch "Bürgerliche Scharfmacher" legt er eine Art Lagebericht vor. Wir trafen den Autoren im Vorfeld seiner Lesung in der Magdeburger Stadtbibliothek  zum Interview. Gesamtlänge 24 Minuten! (10.05.17)

 

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1050 Jahre Erzbistum Magdeburg

Eine Annäherung

Wenn man so durch die Straßen läuft. Überall findet man Kirchen. Steinernde Zeugen. Manche 1000 Jahre alt. einige nur wenige Hundert Jahre. Manche sind neu. Von anderen gibt es nur noch Fragmente oder Modelle aus Bronze. Wie die meisten in der DDR bin ich in einer eher der Kirche abgeneigten Umgebung aufgewachsen. Dennoch ist Kirche für mich allgegenwärtig. Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Vatertag. Doch was bedeutet Kirche heute und was hat Religion mit mir zu tun?
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AfD-Meldeportale gegen Lehrer rechtswidrig

Am 7. November 2018 hat die AfD-Fraktion das Meldeportal „Neutrale Schule Sachsen-Anhalt“ freigeschaltet. Katholische Schulstiftung Edith Stein und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN  sehen den Focus klar auf Denunziation und Diffamierung
Darüber hinaus verstoßen diese Portale gegen die DSGVO.

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