Lesekonzert Stadtbibliothek Magdeburg 150318
Lesekonzerte

Lesekonzert in der Stadtbibliothek Magdeburg am 15.03 18 zur Buchpremiere Magdeburg - Wendezeit und

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    Elberadweg Tangermünde-Magdeburg-Dessau

    Der Elberadweg ist unumstritten der beliebteste Fernradweg in Deutschland. Für jeden Naturliebahber und Radfan ein Musthave. In Sachsen-Anhalt geht der Radweg durch das Biosphärenreservat Mittlere Elbe. Wir hatten uns bereits 2007 auf den Radweg gemacht -mit Kamera- und haben den Elberadweg verfilmt. Ganze 700 km, von Meißen bis ins Alte Land. Nun war es an der Zeit zu reflektieren. Entstanden ist ein Film, der in wenigen Minuten interessante Eindrücke vom Elberadweg von Tangermünde bis Dessau vermittelt. Eine Produktion als Lokalfernsehen des Landes im Auftrag der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt im Jahr 2015.

     

     

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5.Art und Vielfalt in Magdeburg

Vor wenigen Tagen wurde die neue Sonderausstellung "ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt" im Museum für Naturkunde Magdeburg eröffnet. Zum 5. Mal waren Künstler des Kunstgenres "Wildlife Art" aufgerufen, ihre besten Arbeiten einzureichen. Von 37 Bewerbern wurden von der Jury Ende Januar 29 Künstler ausgewählt. Die Ausstellung zeigt 126 Kunstwerke: vor allem Gemälde und Grafiken, aber auch einige Skulpturen und Plastiken. Die Ausstellung ist erstmals deutlich internationaler.
Bei der Eröffnung wurde der Jurypreis "Guericke-Einhorn" 2018 an Werner Siemers aus
Burgwedel/Niedersachsen vergeben. Siemers ist bekannt und mehrfach ausgezeichnet für seine Bilder von Jagdwild. Erstmals hat er auch eine Bronzefigur eingereicht – und damit die Jury überzeugt. Eine grafische Technik mit zunehmender Beliebtheit ist die Scratchboard-Technik, was sich auch in den eingereichten Arbeiten der Ausstellung niederschlägt. Die Ausstellung ist noch bis 16. September zu sehen.

Der Bürgermeister und Beigeordnet für Finanzen Klaus Zimmermann übergab eine Kopie der Urkunde über die Eintragung Oleg Popows in das goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg. Dieser trug sich am 11 Feb 2011 dort ein. Empfänger ist das Cirucsmuseum Magdeburg. Dort gibt es bereits eine kleine Galerie über den großen Clown.

Popow gilt als einer der letzten großen Zirkusclowns von Weltrang. Lange Zeit lebte er in Deutschland. Er trat fast 40 Jahre Teil im russischen Staatszirkus auf. 2016 verstarb er im Alter von 86 Jahren.

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Ausstellung im Landesarchiv zur Rettung von Archivgut

Film ab

Diese präsentiert einen anschaulichen Querschnitt durch die Probleme bei der Erhaltung historischer Unterlagen und die praktischen archivischen Reaktionen darauf – beispielsweise bei „saurem Papier“, Schimmel oder sogenanntem Tintenfraß. Denkt man an ein Archiv, so stellt man sich meist staubige und muffige Unterlagen vor. Das ist stets eine Folge unsachgemäßer Lagerung und fehlender präventiver Maßnahmen. Das Landesarchiv Sachsen-Anhalt hat beim Schutz und dauerhaften Erhalt der originalen Überlieferung in den letzten Jahren erhebliche Erfolge erzielt. Auch in Zukunft wird man dieses Thema noch weiter ausbauen. Ein anforderungsgerechter passiv klimatisierter Magazinneubau, konsequente Reinigungs- und Verpackungsarbeiten sowie der Einstieg in die systematische Massenentsäuerung von Archivalien aus der Zeit industrieller Papierherstellung bildet das Fundament der Bestandserhaltungsstrategie. Die Ausstellung wird bis September zu sehen sein; öffentliche Führungen werden regelmäßig angeboten.

kulturmd e.K.bernd schallenberg Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

* Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut kulturmd e.k. bernd schallenberg

Nur wenige Tage vor der Eröffnung luden die Museumsmacher zum Presserundgang in das Dommuseum. Die ehemalige Reichsbank gegenüber dem Westtürmen des Domes.
Die Schalterhalle farbig gestaltet im Stile der 1920er Jahre.

Der erste Eindruck. Das schafft ihr nicht bis zum Eröffnungstermin. Überball wird geschraubt, gesägt. Ausstellungstücke werden platziert.  Die Architektur des Museums: Regalbauweise aus Holz. Die Mattschwarzen Platten werden einfach mit Magneten darauf befestigt.
Doch man kann schon das Museum erahnen. Die großen Objekte stehen bereits an ihrem Platz.
Die Grabplatte  der Königin Editha  die des Bischoffs Ernst von Sachsen, der Erzbischof Wichmann: alles moderner Drei D-Druck. Die Originale sind im Dom zu finden.
Das Museum beherbergt Etwa 100 Exponate auf 650 m². Eines der Topexponate im Dommuseum ist das Grab vom Domplatz. 2,9 in der Länge, 1,50 m in der Breite. ca. 3,5 t schwer. Von der Größe und der sehr prominenten Lage her muß es sich um eine herausragende Persönlichkeit aus dem Umfeld Ottos des Großen handeln.


Insgesamt hat das Ganze ca. 3,5 Mio € gekostet. Die Klosterbergische Stiftung hat 725.000 € dazu gegeben. Der Umbau dauerte acht Jahre. Das Café Editha, ein Museumsshop sowie eine Toruisteninformation runden das Konzept ab.

Pünktlich zu Eröffnung waren alle Bauarbeiten beendet. Das Interesse scheinbar groß: Am ersten Tag kamen gleich gut 600 Besucher.


 

Sonderausstellung Bilder gehen um die Welt

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019 präsentiert das Kulturhistorische Museum Magdeburg über 70 Bilderbogen in einer neuen Sonderausstellung. Eine besondere Stellung nimmt die Magdeburger Druckerei von Robrahn & Co. ein, die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.  
Bilder gehen um die Welt. Huete ist das selbstverständlich. Smartphone rausgeholt, schnell ein Bild mit Freunden und ab ins Internet. Manchmal ist die Bilderflut lästig. Aber Jahrhunderte lang war es erstrebenswert, Bilder zu haben. Diese zu vervielfältigen ein Evolutlionsschritt in der Mediengeschichte. Am Ende des 18 Jh entwickelte Alois Senefelder den so genannten Steindruck. Wenig später gründete Eduard Robrahn in Magdeburg eine Steindruckerei. Eine von vielen.
Bilderbogen - farbige Lithographien mit einem oder mehreren Bildern bedruckt, häufig auch mit Text - erfüllten die Bedürfnisse nach Information, Unterhaltung und Belehrung. Sie waren im 19. Jahrhundert überaus beliebt und als Massenartikel in ganz Europa verbreitet.

Magdeburg hat endlich ein Dommmuseum. Am 4. November wurde es  in der ehemaligen Reichsbank eröffnet. Das eizigartige Tageslicht Muesum befindet sich nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Dem Ort, wo Kaiser Otto und Königin Editha ihre Ruhestätte haben.

Das Raumkonzept folgt der Längsachse des Domes. Unter der Vierung des Gotteshaues befindet sich das Grab Kaiser Ottos.

Auf 650 m² werden drei Themenkomplexe präsentiert. Kaiser Otto und Königin Editha, das Erzbistum Magdeburg sowie die archäologischen Forschungen in und am Dom.

Zu den originellen  Ausstellungsobjekten zählen der Bleisarg der Königin Editha, Stoffe aus dem Mittelmeerraum von der Bestattung der Königin und kostbare Beigaben aus den Gräbern der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen.

Das Gebäude selbst entstand bis 1923. Es galt als das sicherste Bankgebäude Europas. Bis zum Ende der DDR blieb es Staatsbank. Danach diente es zeitweise als Theaterspielstätte.
Die Farbgebung aus der Entstehungszeit wurde ebenfalls erhalten.

Das Ottonianum gilt als ein bedeutendes Puzzleteil für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

Ehrentafel wird im Circusmuseum ausgestellt.

Die Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher wurde Anfang des Jahres 2018 in den „Ring of Fame“ in Sarasota aufgenommen. Dabei wurde eine Ehrentafel gestiftet. In einer Feierstunde am 15. Mai übergab Gerhard Klauß, letzter Generaldirektor des Staatszirkus der DDR, diese an das Zirkusmuseum Magdeburg. Das ist deutschlandweit das einzige seiner Art. Daher war den Stiftern schnell klar, daß die Tafel hier ausgestellt werden soll.

Ursula Böttcher hat im Zirkusmuseum bereits einen würdigen Platz. Dort wird sich die Tafel einfügen und so weiterhin für die Öffentlichkeit sichtbar sein. Die nur 1,58 Meter große Ursula Böttcher war die erste und einzige Frau weltweit, die in einer Manege Eisbären-Dressuren zeigte. Sie trat dabei mit bis zu zwölf Tieren gleichzeitig auf. Berühmt wurde sie für den sogenannten Todeskuss, in der sie einen Eisbären von Mund zu Mund mit einem Stück Fleisch fütterte. In den USA wurde sie als „Princess of Bears“beziehungsweise „the Baroness of the Bears“gefeiert.
Der Circus Ring of Fame ist eine amerikanische Stiftung, die seit 30 Jahren weltberühmte Zirkusakteure ehrt.

Das Kulturhistorische Museum hat ein besonderes Geschenk erhalten. Es handelt sich um eine Reproduktion des verlorenen Gemäldes „Der Künstler auf dem Weg nach Tarascon“ von Vincent van Gogh. Die Kunstsdammlung des Kaiser-Friedrich-Museums, dem Vorgänger des Kulturhistorischen Museums Magdeburg, erlitt am Ende des Zweiten Weltkrieges herbe Verluste.
Zum Schutz  vor Bombemangriffen lagerte man die Sammlung in das Salzbergwerk Neustassfurt aus. Dort fielen etwa 300 Gemälde einem Brand zum Opfer. Darunter auch das Bild von van Gogh.
Das Bild ist Zentraler Gegenstand der von Gogh Forschung. Hier im Museum ging man sämtlichen Spuren nach. Ebenso entstand eine umfangreiche Dokumentation zu den Verlusten. Eine Kernfrage, ob eventuell doch nicht alles verbrannt sei.
Das Osuka Museum of Arts gehört zu den größten Ausstellungshäusern Japans. Es zeigt mehre tausende Reproduktion bedeutsamer Werke der Kunstgeschichte auf  Keramik.
Als Dank für die gute Kooperation wurde nun eine weitere Replikation auf Keramik hergestellt. Sie ist jetzt Teil der Magdeburger Sammlungen.

 

 

weltoffen

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Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

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Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.
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Zweiheimisch-Diwan

Live-Vernissage eines Orient-Wiki für Magdeburg / Interkulturprojekte aus Magdeburg präsentieren Lyrik, Kalligrafie zum Mitmachen, Musik, Bücher


Unter dem Titel „Zweiheimisch-Diwan“ luden Magdeburger Interkulturprojekte zum Mitmachen und Feiern ins EineWeltHaus in der Schellingstraße ein. Der „Orient-Wiki für Magdeburg“ sammelt und gestaltet in Zukunft interkulturelle Geschichten und Biografien zwischen Ankommen, Weggehen und Hierbleiben, von Magdeburg bis Indien, von Tatarstan bis in die Börde. Die neue Zweiheimisch-Bibliothek Magdeburg des ICATAT e.V. beherbergt die größte Sammlung tatarischer Bücher  mit etwa 4000 Exemplaren. Darüber hinaus finden sich dort einige tausend Bücher in über einem Dutzend Sprachen.

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Seebrücke - Schafft sichere Häfen!

Kundgebung am Hasselbachplatz

16.07.18. Mehrere 100 Menschen nahmen an der Kundgebung am Hasselbachplatz teil. Diese ist Teil der bundesweiten Aktion „Seebrücke – Schafft sichere Häfen!“ Dabei gingen bundesweit bisher etwa 21.000 Menschen auf die Straße, um für ein Ende der Kriminalisierung und Behinderung der Seenotrettung und gegen die tödliche Abschottungspolitik Europas zu demonstrieren. In deren Folge sind allein im Juni über 600 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Zivile Seenotrettungsschiffe wie die „LIFELINE“ werden in europäischen Häfen festgehalten. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. „Es ist Zeit, dass wir laut und deutlich NEIN sagen zur Kriminalisierung der Seenotrettung, zu Frontex und zu einem Europa der Mauern!“ heißt es im Aufruf der Veranstalter*innen.

für Demokratie

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Reinhard-Höppner-Engagementpreis erstmals verliehen

Die SPD-Landtagsfraktion und der SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt haben am 27.11.2018 zum ersten Mal den neu ausgelobten Reinhard-Höppner-Engagementpreis verliehen. Einmal jährlich sollen künftig Menschen, Vereine und Initiativen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemachten haben, mit diesem Preis geehrt werden. Eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz der SPD-Fraktionsvorsitzenden Katja Pähle hatte aus 57 eingereichten Vorschlägen drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Die feierliche Preisvergabe fand im Landtag aus Anlass des am kommenden Sonntag bevorstehenden 70. Geburtstags des verstorbenen Ministerpräsidenten a. D. Reinhard Höppner statt.

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Marcus Nierth Brandgefährlich

Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht - Erfahrungen eines zurückgetretenen Ortsbürgermeisters

12.09.18.Markus Nierth, evangelischer Theologe und parteiloser Bürgermeister von Tröglitz, sieht sich plötzlich fremdenfeindlicher Hetze und persönlichen Angriffen ausgesetzt, als Flüchtlinge in den kleinen Ort in Sachsen-Anhalt kommen sollen und er sich für diese einsetzt. Bürger aus der Mitte der Gesellschaft marschieren gemeinsam mit Rechtsextremisten auf. Als schließlich eine Demonstration, die bis vor sein Privathaus führen soll, von der Behörde zugelassen wird, entschließt er sich zum Rücktritt.
Inzwischen sind Susanna und Marcus Nierth am 23. Mai 2017 – dem Tag des Grundgesetzes – bei einem Festakt in Berlin zu »Botschaftern für Demokratie und Toleranz« ernannt worden. Die Auszeichnung, die insgesamt fünf Kandidaten zuerkannt wird, erfolgt durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz, das vor 18 Jahren vom Bundesinnen- und Bundesjustizministerium gegründet wurde. Ausgezeichnet wird »die ehrenamtliche Arbeit für eine demokratische und tolerante Alltagskultur« Wir sprachen mit Marcus Nierth bereits 2016 kurz nach dem Erscheinen seines Buches Brandgefährlich.
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Interview Frederik Obermaier "Kapuzenmänner"

Buchmesse 2016 "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland"

 

Die Autoren Tanjev Schultz und Frederik Obermaier analysieren mit ihrem Buch "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland" eine wenig beachteten Bewegung in Deutschland, erschienen bei dtv.  Zur Leipziger Buchmesse 2017 traf Salka Schallenberg den Autor Frederik Obermaier zu einem Interview über den Ku-Klux-Klan in Deutschland, um mehr zu seinen Wurzeln, Ausprägungen und Tendenzen zu erfahren.

 

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