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    Puppentheater Magdeburg - internationales Kulturzentrum

    25 Jahre Sachsen-Anhalt: kulturmd reflektiert thematisch im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt in verschiedenen Filmen die Entwicklung des Landes. Für uns ist dies die Möglichkeit auf fast 15 Jahre Medienarbeit für die Kultur in Magdeburg zurück zu blicken. Unsere Reportage über das Puppentheater Magdeburg zeigt den Weg vom städtischen Puppentheater, 1958 gegründet,  zum internationalen Kulturzentrum (Juni 2015).

     

     

     

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5.Art und Vielfalt in Magdeburg

Vor wenigen Tagen wurde die neue Sonderausstellung "ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt" im Museum für Naturkunde Magdeburg eröffnet. Zum 5. Mal waren Künstler des Kunstgenres "Wildlife Art" aufgerufen, ihre besten Arbeiten einzureichen. Von 37 Bewerbern wurden von der Jury Ende Januar 29 Künstler ausgewählt. Die Ausstellung zeigt 126 Kunstwerke: vor allem Gemälde und Grafiken, aber auch einige Skulpturen und Plastiken. Die Ausstellung ist erstmals deutlich internationaler.
Bei der Eröffnung wurde der Jurypreis "Guericke-Einhorn" 2018 an Werner Siemers aus
Burgwedel/Niedersachsen vergeben. Siemers ist bekannt und mehrfach ausgezeichnet für seine Bilder von Jagdwild. Erstmals hat er auch eine Bronzefigur eingereicht – und damit die Jury überzeugt. Eine grafische Technik mit zunehmender Beliebtheit ist die Scratchboard-Technik, was sich auch in den eingereichten Arbeiten der Ausstellung niederschlägt. Die Ausstellung ist noch bis 16. September zu sehen.

Der Bürgermeister und Beigeordnet für Finanzen Klaus Zimmermann übergab eine Kopie der Urkunde über die Eintragung Oleg Popows in das goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg. Dieser trug sich am 11 Feb 2011 dort ein. Empfänger ist das Cirucsmuseum Magdeburg. Dort gibt es bereits eine kleine Galerie über den großen Clown.

Popow gilt als einer der letzten großen Zirkusclowns von Weltrang. Lange Zeit lebte er in Deutschland. Er trat fast 40 Jahre Teil im russischen Staatszirkus auf. 2016 verstarb er im Alter von 86 Jahren.

Seit einigen Tagen gibt es eine neue Ausstellung im Landesarchiv zur Rettung von Archivgut

Film ab

Diese präsentiert einen anschaulichen Querschnitt durch die Probleme bei der Erhaltung historischer Unterlagen und die praktischen archivischen Reaktionen darauf – beispielsweise bei „saurem Papier“, Schimmel oder sogenanntem Tintenfraß. Denkt man an ein Archiv, so stellt man sich meist staubige und muffige Unterlagen vor. Das ist stets eine Folge unsachgemäßer Lagerung und fehlender präventiver Maßnahmen. Das Landesarchiv Sachsen-Anhalt hat beim Schutz und dauerhaften Erhalt der originalen Überlieferung in den letzten Jahren erhebliche Erfolge erzielt. Auch in Zukunft wird man dieses Thema noch weiter ausbauen. Ein anforderungsgerechter passiv klimatisierter Magazinneubau, konsequente Reinigungs- und Verpackungsarbeiten sowie der Einstieg in die systematische Massenentsäuerung von Archivalien aus der Zeit industrieller Papierherstellung bildet das Fundament der Bestandserhaltungsstrategie. Die Ausstellung wird bis September zu sehen sein; öffentliche Führungen werden regelmäßig angeboten.

kulturmd e.K.bernd schallenberg Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut

* Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut Ausstellung des Landesarchivs zum Erhalt von Kulturgut kulturmd e.k. bernd schallenberg

Nur wenige Tage vor der Eröffnung luden die Museumsmacher zum Presserundgang in das Dommuseum. Die ehemalige Reichsbank gegenüber dem Westtürmen des Domes.
Die Schalterhalle farbig gestaltet im Stile der 1920er Jahre.

Der erste Eindruck. Das schafft ihr nicht bis zum Eröffnungstermin. Überball wird geschraubt, gesägt. Ausstellungstücke werden platziert.  Die Architektur des Museums: Regalbauweise aus Holz. Die Mattschwarzen Platten werden einfach mit Magneten darauf befestigt.
Doch man kann schon das Museum erahnen. Die großen Objekte stehen bereits an ihrem Platz.
Die Grabplatte  der Königin Editha  die des Bischoffs Ernst von Sachsen, der Erzbischof Wichmann: alles moderner Drei D-Druck. Die Originale sind im Dom zu finden.
Das Museum beherbergt Etwa 100 Exponate auf 650 m². Eines der Topexponate im Dommuseum ist das Grab vom Domplatz. 2,9 in der Länge, 1,50 m in der Breite. ca. 3,5 t schwer. Von der Größe und der sehr prominenten Lage her muß es sich um eine herausragende Persönlichkeit aus dem Umfeld Ottos des Großen handeln.


Insgesamt hat das Ganze ca. 3,5 Mio € gekostet. Die Klosterbergische Stiftung hat 725.000 € dazu gegeben. Der Umbau dauerte acht Jahre. Das Café Editha, ein Museumsshop sowie eine Toruisteninformation runden das Konzept ab.

Pünktlich zu Eröffnung waren alle Bauarbeiten beendet. Das Interesse scheinbar groß: Am ersten Tag kamen gleich gut 600 Besucher.


 

Sonderausstellung Bilder gehen um die Welt

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019 präsentiert das Kulturhistorische Museum Magdeburg über 70 Bilderbogen in einer neuen Sonderausstellung. Eine besondere Stellung nimmt die Magdeburger Druckerei von Robrahn & Co. ein, die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.  
Bilder gehen um die Welt. Huete ist das selbstverständlich. Smartphone rausgeholt, schnell ein Bild mit Freunden und ab ins Internet. Manchmal ist die Bilderflut lästig. Aber Jahrhunderte lang war es erstrebenswert, Bilder zu haben. Diese zu vervielfältigen ein Evolutlionsschritt in der Mediengeschichte. Am Ende des 18 Jh entwickelte Alois Senefelder den so genannten Steindruck. Wenig später gründete Eduard Robrahn in Magdeburg eine Steindruckerei. Eine von vielen.
Bilderbogen - farbige Lithographien mit einem oder mehreren Bildern bedruckt, häufig auch mit Text - erfüllten die Bedürfnisse nach Information, Unterhaltung und Belehrung. Sie waren im 19. Jahrhundert überaus beliebt und als Massenartikel in ganz Europa verbreitet.

Magdeburg hat endlich ein Dommmuseum. Am 4. November wurde es  in der ehemaligen Reichsbank eröffnet. Das eizigartige Tageslicht Muesum befindet sich nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Dem Ort, wo Kaiser Otto und Königin Editha ihre Ruhestätte haben.

Das Raumkonzept folgt der Längsachse des Domes. Unter der Vierung des Gotteshaues befindet sich das Grab Kaiser Ottos.

Auf 650 m² werden drei Themenkomplexe präsentiert. Kaiser Otto und Königin Editha, das Erzbistum Magdeburg sowie die archäologischen Forschungen in und am Dom.

Zu den originellen  Ausstellungsobjekten zählen der Bleisarg der Königin Editha, Stoffe aus dem Mittelmeerraum von der Bestattung der Königin und kostbare Beigaben aus den Gräbern der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen.

Das Gebäude selbst entstand bis 1923. Es galt als das sicherste Bankgebäude Europas. Bis zum Ende der DDR blieb es Staatsbank. Danach diente es zeitweise als Theaterspielstätte.
Die Farbgebung aus der Entstehungszeit wurde ebenfalls erhalten.

Das Ottonianum gilt als ein bedeutendes Puzzleteil für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

Ehrentafel wird im Circusmuseum ausgestellt.

Die Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher wurde Anfang des Jahres 2018 in den „Ring of Fame“ in Sarasota aufgenommen. Dabei wurde eine Ehrentafel gestiftet. In einer Feierstunde am 15. Mai übergab Gerhard Klauß, letzter Generaldirektor des Staatszirkus der DDR, diese an das Zirkusmuseum Magdeburg. Das ist deutschlandweit das einzige seiner Art. Daher war den Stiftern schnell klar, daß die Tafel hier ausgestellt werden soll.

Ursula Böttcher hat im Zirkusmuseum bereits einen würdigen Platz. Dort wird sich die Tafel einfügen und so weiterhin für die Öffentlichkeit sichtbar sein. Die nur 1,58 Meter große Ursula Böttcher war die erste und einzige Frau weltweit, die in einer Manege Eisbären-Dressuren zeigte. Sie trat dabei mit bis zu zwölf Tieren gleichzeitig auf. Berühmt wurde sie für den sogenannten Todeskuss, in der sie einen Eisbären von Mund zu Mund mit einem Stück Fleisch fütterte. In den USA wurde sie als „Princess of Bears“beziehungsweise „the Baroness of the Bears“gefeiert.
Der Circus Ring of Fame ist eine amerikanische Stiftung, die seit 30 Jahren weltberühmte Zirkusakteure ehrt.

Das Kulturhistorische Museum hat ein besonderes Geschenk erhalten. Es handelt sich um eine Reproduktion des verlorenen Gemäldes „Der Künstler auf dem Weg nach Tarascon“ von Vincent van Gogh. Die Kunstsdammlung des Kaiser-Friedrich-Museums, dem Vorgänger des Kulturhistorischen Museums Magdeburg, erlitt am Ende des Zweiten Weltkrieges herbe Verluste.
Zum Schutz  vor Bombemangriffen lagerte man die Sammlung in das Salzbergwerk Neustassfurt aus. Dort fielen etwa 300 Gemälde einem Brand zum Opfer. Darunter auch das Bild von van Gogh.
Das Bild ist Zentraler Gegenstand der von Gogh Forschung. Hier im Museum ging man sämtlichen Spuren nach. Ebenso entstand eine umfangreiche Dokumentation zu den Verlusten. Eine Kernfrage, ob eventuell doch nicht alles verbrannt sei.
Das Osuka Museum of Arts gehört zu den größten Ausstellungshäusern Japans. Es zeigt mehre tausende Reproduktion bedeutsamer Werke der Kunstgeschichte auf  Keramik.
Als Dank für die gute Kooperation wurde nun eine weitere Replikation auf Keramik hergestellt. Sie ist jetzt Teil der Magdeburger Sammlungen.

 

 

weltoffen

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10 Jahre Städtepartnerschaft Magdeburg Harbin

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Ausstellung im Landesfunkhaus „Brücken Fremder Flüsse“

In diesem Jahr begehen Magdeburg und Harbin ihre zehnjährige Städtepartnerschaft. In der Stadtbibliothek sind in diesem Rahmen seit Montag, 29. Oktober, Kunstwerke zu sehen, die die Traditionen Chinas künstlerisch aufgreifen und widerspiegeln. Die Ausstellung ergänzt die im MDR-Landesfunkhaus am 22. Oktober eröffnete Exposition zeitgenössischer chinesischer Kunst unter der Überschrift „Brücken Fremder Flüsse“ und wird vom Magdeburger Kunstverein HERBSTSALON e. V. bis zum 10. November in der Stadtbibliothek präsentiert.

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Neuer Jüdischer Friedhof geweiht

Ein Zeichen für Heimat

12.09.18. Wie man weißt wurde die Synagoge in Magdeburg durch die Nazionalsozialisten zerstört und die jüdischen Menschen nach Auschwitz deportiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebten von ehemals 2000 noch ca. 200 jüdische Menschen in der Stadt. Inzwischen erinnern über 400 Stoplersteine an jüdische Mitmenschen. Seit langem machen die Wochen der jüdischen Kultur eben diese sichtbar. Straßen tragen Namen jüdischer Menschen wie etwa Otto Schlein oder Naomi Rubel. Nun konnte die jüdische Gemeinde einen neuen Friedhof in Magdeburg weihen. Ein Zeichen für Heimat.
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Wanderaustellung GOTT.MACHT.ZUKUNFT

Am Mittwoch, 28. November 2018, 18.00 Uhr, wurde in Anwesenheit von Bischof Dr. Gerhard Feige die Ausstellung Gott.Macht.Zukunft eröffnet. Die Errichtung des Bistums wurde vor 1050 Jahren Ausgangspunkt der ottonischen Christianisierung. Otto der Erste erhielt vom damaligen Papst Johannes XIII. die Genehmigung, das Bistum zu gründen.
Im Interview erklärt der Kurator Prof. Dr. Harald Schwillus den Kern der Ausstellung.


für Demokratie

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Interview Frederik Obermaier "Kapuzenmänner"

Buchmesse 2016 "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland"

 

Die Autoren Tanjev Schultz und Frederik Obermaier analysieren mit ihrem Buch "Kapuzenmänner. Der Ku-Klux-Klan in Deutschland" eine wenig beachteten Bewegung in Deutschland, erschienen bei dtv.  Zur Leipziger Buchmesse 2017 traf Salka Schallenberg den Autor Frederik Obermaier zu einem Interview über den Ku-Klux-Klan in Deutschland, um mehr zu seinen Wurzeln, Ausprägungen und Tendenzen zu erfahren.

 

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270515 Stephanie Barth Deutscher Meister

Stephanie Barth Deutscher Meister, ein Buch über jüdische und andere Sportler im Dritten Reich

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Rezension Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie

Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.
Verlag Droemer , Februar 2018

Ein schonungslos offenes Buch, dass der Autor Yascha Mounk 2018 veröffentlichte.
Mounk in München geboren, lehrt an der Havard University und ist Fachmann für die Geschichte des Populismus und die Krise der liberalen Demokratie. Schnell zeigt der Autor auf, dass wir mitten drin sind in dieser Krise und wie der Titel klar macht, dass wir gerade erleben, wie die Demokratie zerfällt. Sieben Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg voller Frieden und auch Wohlstand in Westeuropa und Nordamerika, alles wird so bleiben, wie es ist. Oder nicht? Die Analyse von Yascha Mounk ist tiefgreifend. Mal ein Blick über den Atlantik nach Amerika, quasi aus dem Nähkästchen des Autors geplaudert, zur aktuellen politischen Situation rund um den Demagogen Trump. Amerika, ein Land der Demokratie steuert auf ein Chaos zu. Aber es zeigen sich parallele Entwicklungen in Europa, hier erstarken die Populisten.  
Yascha Mounk macht klar: „Demokratie braucht überzeugte Demokraten, die das System zwar kritisch begleiten, ihm aber auch ein gewisses Maß an Grundvertrauen entgegenbringen.“ Genau das ist es, was uns in unserer „Wohlfühlgesellschaft“ abhanden gekommen ist, das Grundvertrauen in die Institutionen. Das deutsche Erbe macht es schwer, der positiven Identifikation mit dem eigenen Land zu begegnen. Dennoch ist es möglich, die liberale Demokratie wiederzubeleben, wie der Autor in seiner Schlussbemerkung aufzeigt. Fakt ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in der der Populismus zunimmt und die liberale Demokratie tagtäglich verteidigt werden muss.
Ein wichtiges Buch, dass ausreichend Denkanstöße gibt, nicht einfach die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation so hinzunehmen, wie sie ist.

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