Lesekonzert Stadtbibliothek Magdeburg 150318
Lesekonzerte

Lesekonzert in der Stadtbibliothek Magdeburg am 15.03 18 zur Buchpremiere Magdeburg - Wendezeit und

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    Rekonstruierte Buchholzorgel erklingt wieder in Osterburg

    Die Buchholzorgel in der Osterburger Nicolaikirche erklingt seit 2016 wieder. Sie wurde in den vergangenen Jahren aufwendig rekonstruiert. Die Gesamtkosten betrugen etwa 400.000 Euro. Vor der Sanierung war das Instrument nur noch bedingt spielbar. Die Orgel wurde 1825 von Johann Simon Buchholz und Sohn Carl August Buchholz gebaut. Der noch in den Akten enthaltende Kostenvoranschlag vom 24. Mai 1823 gab Auskunft über den Originalzustand der Orgel. So konnte die Orgel originalgetreu rekonstruiert werden. (2016)

     

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Sonderausstellung mit Fotografien von Viona Ielegems vom 15.03. bis 19.05.2019

Im Museum für Naturkunde kann man seit vergangener Woche eine neue Sonderausstellung besuchen. Der Titel Wunderkammer lehnt sich an Präsentationsformen des 18. Jahrhunderts an.

„Wunderkammer“ ist eine Ausstellung, die von Fotografien lebt.
Neben Ausstellungsstücken lagert eine große Zahl an Tierpräparaten in den Sammlungen naturkundlicher Museen, ohne dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis nimmt. Das will man hiermit ändern. Mit speziellen künstlerischen Arrangements gelingt es der Fotokünstlerin Viona Ielegems den besonderen Glanz und die Pracht dieser Präparate für den Betrachter sichtbar zu machen.

Für die gesamte Fotoserie kamen Tierpräparate aus dem Sammlungsarchiv des Museums für Naturkunde Magdeburg zum Einsatz. In der Ausstellung wird auch eine Auswahl der Museumspräparate zu sehen sein, die für die Aufnahmen Modell standen.
Das Konzept „Wunderkammer“ überschreitet die Grenze zwischen Kunst und Naturkunde. Es lädt den Betrachter dazu ein, Tierpräparate unter einem völlig neuen Blickwinkel und in ungewohnter Perspektive zu sehen. Den Besucher erwarten prachtvolle großformatige Fotoaufnahmen, die die überwältigenden Eindrücke natürlicher Stillleben widerspiegeln.

Viona Ielegems ist eine belgische Fotografin und kommt ursprünglich aus Antwerpen. Sie lebt derzeit in Sachsen-Anhalt auf Schloss Heinrichshorst bei Rogätz.
 Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die historischen und exotisch anmutenden Präparate mit ihrer eigentümlich schimmernden Farbigkeit. Gleichzeitig richtet sie ihr Augenmerk auf deren Wert als vergessene sowie unter Umständen bedrohte Tierarten.

 

 

weltoffen

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Unterwegs in Nordkorea

Eine Gratwanderung: Buchmesse 2018 Rüdiger Frank im Gespräch

Seitdem der Autor Rüdiger Frank 1991/92 ein Sprachsemester in Pjöngjang verbracht hat, bereist er Nordkorea regelmäßig. 2014 erschien sein Buch zu Nordkorea „Innenansichten eines totalen Staates“. Zur Buchmesse in Leipzig 2018 erschien im DVA Verlag sein Buch „Unterwegs in Nordkorea. Eine Gratwanderung“.
zur vollständigen Rezension: Rezension: Unterwegs in Nordkorea
 
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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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17. CSD in Magdeburg

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 

für Demokratie

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Liane Bednarz Die Angstprediger

Buchmesse 2018  Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern

Schon der Titel „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern.“ lässt aufhorchen. Was ist ein rechter Christ?, dieser Frage geht die Journalistin Liane Bednarz in ihrem Buch, dass im April 2018 im Verlag Droemer Knaur erschien, nach. Vo rallem, woran lässt es sich festmachen, dass es konservative Gläubige gibt, die anfällig für rechtes Gedankengut sind?

 

 
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Eine Stadt für Alle - eine Aktion gegen Rechts

24.01.19. Am 16. Januar 1945 um 21.28 Uhr begann der verheerende Luftangriff auf Magdeburg. Dabei wurde die Innenstadt fast vollständig zerstört. 190.00 Menschen verloren ihr Zuhause. 2.500 Menschen kamen dabei ums Leben.

Jedes Jahr läuten deshalb um diese Zeit die Glocken aller Kirchen in Magdeburg – als Mahnung.

Die Zerstörung der Stadt am 16. Januar 1945 gibt jedes Jahr Anlass zum Mahnen und Gedenken. Der zweite Weltkrieg ist zum Glück schon 74 Jahre zu Ende, aber die Ereignisse sind allen gut im Kopf. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr viele Menschen auf gemacht, um für Frieden, Freiheit und Demokratie einzutreten. Eine Stadt für alle ist das Motto. Für alle, die sich gegen rechtes Gebrüll stellen. In unserem Beitrag reflektieren wir einige Höhepunkte der Aktionswoche.

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Wanderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“

In der Stadtbibliothek ist derzeit die Wanderausstellung "Rassendiagnose: Zigeuner" zu sehen
Die umfangreiche Wanderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ zeigt die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit durch die Nationalsozialisten bis hin zur systematischen Ermordung im besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs.
Der Titel der Ausstellung geht auf die menschenverachtende pseudowissenschaftliche Kategorisierung der Sinti und Roma durch die Nazis zurück.  Im Volksmund „Zigeuner“ genannt galten als „Untermenschen" .

Etwa 500 000 Sinti und Roma wurden bis 1945 ermordet. Auf mehr als 40 Ausstellungstafeln sowie zwölf Informationstischen lassen sich anschaulich und umfassend der Entrechtungsprozess, der Völkermord und auch die Nachkriegsgeschichte nachvollziehen.

In Magdeburg gab es ein sog Zigeunerlager am Holzweg. Die bekannteste Bewohnerin des Lagers war Erna Lauenburger, die das Vorbild für Unku in dem 1931 erschienenen Kinderbuch Ede und Unku von Grete Weiskopf war.
Die Stadt Magdeburg war eine der ersten Städte, die eine Gedenkstätte für Sinti und Roma errichtete. Im Park am Fürstenwall unweit vom Dom gestaltete 1998 der Magdeburger Bildhauer Wolfgang Roßdeutscher ein Denkmal zur Erinnerung an 470 Magdeburger Sinti und Roma, die in Konzentrationslagern ermordet wurden.

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